Recherche, Vertragsprüfung und Schriftsätze kosten Zeit, die für Mandantenbetreuung fehlt. Mit den richtigen KI-Prompts kannst du Routineaufgaben beschleunigen und dich auf die juristische Kernarbeit konzentrieren. Diese Prompts sind speziell für Juristen entwickelt – sie ersetzen keine anwaltliche Prüfung, liefern aber strukturierte Ausgangspunkte.
8 Prompts für Juristen
Vertragsprüfung und Risikoanalyse
Systematische Analyse von Vertragsklauseln und Identifikation von Risiken
Du bist ein erfahrener Wirtschaftsjurist mit Spezialisierung auf Vertragsrecht. Vertragsart: [VERTRAGSTYP, z.B. Dienstleistungsvertrag, Kaufvertrag, NDA] Mandantenrolle: [AUFTRAGNEHMER/AUFTRAGGEBER/KÄUFER/VERKÄUFER] Branche: [BRANCHE] Vertragsvolumen: [UNGEFÄHRER WERT] Analysiere den folgenden Vertrag und erstelle eine strukturierte Risikoanalyse: [VERTRAGSTEXT HIER EINFÜGEN] Prüfe systematisch: 1. Kritische Klauseln - Haftungsregelungen - Gewährleistung und Garantien - Kündigungsrechte - Vertragsstrafen - Gerichtsstand und anwendbares Recht 2. Für jede kritische Klausel: - Risikobewertung (Hoch/Mittel/Niedrig) - Konkrete Risikobeschreibung - Empfohlene Änderung mit Formulierungsvorschlag 3. Fehlende Regelungen, die ergänzt werden sollten 4. Gesamtbewertung mit Handlungsempfehlung
Tipp: Vor Vertragsunterzeichnung. Die KI ersetzt keine anwaltliche Prüfung, liefert aber einen strukturierten Ausgangspunkt.
Rechtsgutachten strukturieren
Gliederung und Aufbau eines juristischen Gutachtens
Du bist ein erfahrener Jurist, der Rechtsgutachten im Gutachtenstil verfasst. Rechtsgebiet: [RECHTSGEBIET] Sachverhalt: [SACHVERHALT IN STICHPUNKTEN] Rechtsfrage: [KONKRETE RECHTSFRAGE] Relevante Normen: [GESETZE/PARAGRAPHEN] Erstelle eine strukturierte Gliederung für ein Rechtsgutachten: 1. Sachverhalt (zusammengefasst) 2. Rechtsfrage (präzise formuliert) 3. Gutachten im klassischen Stil: - Obersatz (Behauptung) - Definition der relevanten Tatbestandsmerkmale - Subsumtion (Anwendung auf den Sachverhalt) - Ergebnis 4. Bei mehreren Anspruchsgrundlagen: Prüfungsreihenfolge 5. Ergebnis mit Handlungsempfehlung Nutze juristische Fachsprache. Zitiere relevante Normen korrekt.
Tipp: Als Strukturierungshilfe für Gutachten. Rechtsprechung und aktuelle Kommentarliteratur müssen separat recherchiert werden.
Mandantenschreiben formulieren
Verständliche Kommunikation komplexer Rechtsfragen an Mandanten
Du bist ein Rechtsanwalt, der komplexe juristische Sachverhalte mandantengerecht erklärt. Mandant: [PRIVATPERSON/UNTERNEHMEN] Rechtsgebiet: [RECHTSGEBIET] Sachverhalt: [KURZE BESCHREIBUNG] Rechtliche Einschätzung: [IHRE EINSCHÄTZUNG] Empfohlenes Vorgehen: [OPTIONEN] Schreibe ein Mandantenschreiben: 1. Bezugnahme auf Anfrage/Gespräch 2. Zusammenfassung des Sachverhalts (zur Bestätigung) 3. Rechtliche Einschätzung - Verständliche Erklärung ohne übermäßigen Fachjargon - Relevante Rechtsnormen in Klammern - Erfolgsaussichten (wenn relevant) 4. Handlungsoptionen mit Vor- und Nachteilen 5. Empfehlung und nächste Schritte 6. Kostenhinweis (falls relevant) Schreibe professionell aber verständlich. Vermeide unnötigen Fachjargon.
Tipp: Nach der rechtlichen Prüfung. Der Mandant sollte die Situation und seine Optionen klar verstehen.
Schriftsatz-Gliederung erstellen
Struktur für Klageschriften, Klageerwiderungen oder Berufungsbegründungen
Du bist ein erfahrener Prozessanwalt. Verfahrensart: [ZIVILPROZESS/VERWALTUNGSVERFAHREN/ARBEITSRECHT] Schriftsatzart: [KLAGESCHRIFT/KLAGEERWIDERUNG/BERUFUNG] Gericht: [GERICHT] Streitwert: [BETRAG] Kernargumente: [HAUPTARGUMENTE] Erstelle eine Gliederung für den Schriftsatz: 1. Rubrum - Parteien - Prozessbevollmächtigte - Aktenzeichen 2. Anträge (präzise formuliert) 3. Sachverhalt - Chronologische Darstellung - Beweisangebote zuordnen 4. Rechtliche Würdigung - Anspruchsgrundlage - Subsumtion - Auseinandersetzung mit Gegenargumenten 5. Beweisangebote (strukturiert) 6. Streitwertangabe 7. Unterschrift und Anlagen Beachte die formalen Anforderungen der ZPO/VwGO.
Tipp: Als Strukturvorlage. Rechtsprechungsnachweise und Beweismittel müssen ergänzt werden.
AGB-Klauseln prüfen
Analyse von AGB auf unwirksame oder problematische Klauseln
Du bist ein Experte für AGB-Recht nach §§ 305 ff. BGB. Verwender der AGB: [UNTERNEHMEN/BRANCHE] Vertragspartner: [B2B/B2C] Zu prüfende Klauseln: [KLAUSELN EINFÜGEN] Prüfe die AGB systematisch: 1. Einbeziehungskontrolle (§ 305 Abs. 2 BGB) - Hinweis erfolgt? - Kenntnisnahmemöglichkeit gegeben? 2. Inhaltskontrolle Für jede Klausel: - Klauseltext - Einschlägige Verbotsnorm (§§ 308, 309 BGB) - Bewertung nach § 307 BGB (Transparenz, unangemessene Benachteiligung) - Wirksamkeit: Wirksam / Unwirksam / Problematisch - Begründung mit Rechtsprechungshinweisen 3. Überraschende Klauseln (§ 305c BGB) 4. Rechtsfolgen bei Unwirksamkeit 5. Zusammenfassung und Empfehlungen
Tipp: Bei Erstellung oder Prüfung von AGB. Aktuelle BGH-Rechtsprechung sollte zusätzlich geprüft werden.
Due-Diligence-Checkliste erstellen
Strukturierte Prüfungsliste für M&A-Transaktionen
Du bist ein M&A-Anwalt mit Erfahrung in Legal Due Diligence. Transaktionsart: [SHARE DEAL/ASSET DEAL] Zielunternehmen: [BRANCHE, GRÖßE] Käufer-Fokus: [STRATEGISCH/FINANZIELL] Besondere Prüfungsschwerpunkte: [SCHWERPUNKTE] Erstelle eine Legal Due Diligence Checkliste: 1. Gesellschaftsrecht - Gesellschaftsverträge, Satzung - Handelsregisterauszüge - Gesellschafterbeschlüsse - Organe und Vertretungsbefugnisse 2. Verträge - Wesentliche Kundenverträge - Lieferantenverträge - Miet- und Leasingverträge - Finanzierungsverträge 3. Arbeitsrecht - Arbeitsverträge (Muster und Besonderheiten) - Betriebsvereinbarungen - Pensionszusagen - Laufende Verfahren 4. Gewerbliche Schutzrechte - Marken, Patente, Domains - Lizenzen - Know-how-Schutz 5. Compliance und Litigation - Laufende Rechtsstreitigkeiten - Behördliche Verfahren - Compliance-Verstöße 6. Datenschutz (DSGVO) 7. Red Flags und Deal Breaker Priorisiere: Kritisch / Wichtig / Standard
Tipp: Zu Beginn einer Due Diligence. Die Liste sollte an die spezifische Transaktion angepasst werden.
Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA)
Strukturierte Vorlage für eine Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO
Du bist ein Datenschutzexperte mit Spezialisierung auf DSGVO. Verantwortlicher: [UNTERNEHMEN] Verarbeitungstätigkeit: [BESCHREIBUNG DER VERARBEITUNG] Betroffene Daten: [DATENKATEGORIEN] Betroffene Personen: [PERSONENKREIS] Eingesetzte Systeme: [SYSTEME/SOFTWARE] Erstelle eine Datenschutz-Folgenabschätzung: 1. Beschreibung der Verarbeitung - Zweck der Verarbeitung - Art der Daten - Empfänger - Speicherdauer - Rechtsgrundlage (Art. 6 DSGVO) 2. Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit - Erforderlichkeit der Verarbeitung - Datenminimierung 3. Risikobewertung Für jedes identifizierte Risiko: - Risikobeschreibung - Eintrittswahrscheinlichkeit - Schwere der Auswirkung - Risikostufe (Hoch/Mittel/Niedrig) 4. Abhilfemaßnahmen - Technische Maßnahmen - Organisatorische Maßnahmen - Restrisiko nach Maßnahmen 5. Stellungnahme des DSB 6. Dokumentation und Review-Zeitpunkt
Tipp: Bei risikoreichen Verarbeitungen (Profiling, Videoüberwachung, etc.). Die DSFA muss dokumentiert werden.
Vergleichsverhandlung vorbereiten
Strategie und Argumentationsstruktur für Vergleichsgespräche
Du bist ein erfahrener Verhandlungsanwalt. Verfahren: [ART DES VERFAHRENS] Streitwert: [BETRAG] Eigene Position: [MANDANTENPOSITION] Gegnerische Position: [GEGNERPOSITION] Prozessrisiko: [EINSCHÄTZUNG] Vergleichsziel: [IDEALES ERGEBNIS] Erstelle eine Verhandlungsstrategie: 1. Ausgangslage - Stärken unserer Position - Schwächen unserer Position - Prozessrisiko und Kostenrisiko 2. Verhandlungsziele - Maximalziel - Realistisches Ziel - Schmerzgrenze (Walk-away-Point) 3. Argumentationslinie - Kernargumente (3-5) - Antizipierte Gegenargumente mit Erwiderung - Konzessionen, die wir machen können 4. Verhandlungstaktik - Eröffnung - Schlüsselmomente - Druckmittel 5. Vergleichsformel (Entwurf) - Regelungsinhalt - Kostenregelung - Erledigungsklausel
Tipp: Vor Güteterminen oder außergerichtlichen Verhandlungen. Der Mandant sollte die Strategie kennen und freigeben.
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KI-Agenten-Mastermind entdeckenHäufige Fragen
Funktionieren diese Prompts mit ChatGPT und Claude?
Ja, alle Prompts funktionieren mit ChatGPT, Claude, Gemini und anderen KI-Tools. Die Ergebnisse können je nach Modell leicht variieren.
Kann KI anwaltliche Beratung ersetzen?
Nein. KI ist ein Werkzeug zur Effizienzsteigerung, ersetzt aber keine anwaltliche Prüfung. Die Ergebnisse müssen immer fachlich geprüft und an den konkreten Fall angepasst werden.
Sind die KI-Ergebnisse vertraulich?
Bei Eingabe sensibler Mandantendaten solltest du die Datenschutzrichtlinien des jeweiligen KI-Anbieters beachten. Anonymisiere sensible Informationen wo möglich.
Welches KI-Tool ist am besten für juristische Arbeit?
Claude ist besonders stark bei langen, strukturierten Analysen und Vertragstexten. ChatGPT (GPT-4) liefert ebenfalls gute Ergebnisse. Teste beide für deinen Anwendungsfall.