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Der 60 Minuten Kundenmagnet
Willkommen zum 60 Minuten Kundenmagnet. Ich habe für Kunden und für mich selbst hunderte Buchprojekte umgesetzt. Damit habe ich meinen Kunden geholfen, Millionen Interessenten zu gewinnen und hunderte Millionen Euro Umsatz zu erzielen. Auch meine eigenen Unternehmen haben immer mit einem Buch angefangen.
Für mich ist das die beste Marketingstrategie, die ich in meiner Zeit als Unternehmer kennengelernt habe.
Ich bin Unternehmer, seit ich zwölf bin. Mein erstes Buch habe ich mit 16 oder 17 geschrieben, inzwischen bin ich 38. Hier teile ich die Erfahrungen, die ich in dieser Zeit gesammelt habe. Die Praxisaufgaben kannst du selbst umsetzen.
Was du mit deinem Buch erreichen kannst
Wir entwickeln eine Buchidee, einen Buchtitel und ein Buchcover. Außerdem erfährst du, was in das Buch gehört und wie du damit Kunden für dein Unternehmen gewinnen kannst.
Das funktioniert sowohl für bestehende Unternehmen als auch für Menschen, die gerade starten. Entscheidend ist das Geschäftsmodell hinter dem Buch. Oft ist es sinnvoller, mit einem Folgeprodukt Geld zu verdienen als mit dem Buch selbst.
Das Geschäft hinter dem Buch
Du kannst dein Buch verkaufen. Häufig lohnt es sich aber, dahinter weitere Angebote zu platzieren: einen Kurs, ein Coaching, eine Beratung oder Produkte aus deinem Shop. Wenn du bereits ein Angebot hast, kann das Buch passende Interessenten dafür gewinnen. Solche Kontakte nennt man Leads.
Mit dieser Strategie haben wir teilweise hunderte Leads pro Tag gewonnen.
Ich habe Bücher für sehr unterschiedliche Angebote umgesetzt: Alpenimmobilien, Erbencoaching, digitale Infoprodukte, Consulting für Ingenieure und Schmerztherapie. Ein Beispiel ist „Angstfrei lachen“ von Dr. Philipp Maatz. Das Buch richtet sich an Menschen mit Zahnarztangst und führt zu einer Behandlung, bei der das Gebiss an einem Tag ersetzt wird.
Die Behandlung kostet etwa 35.000 Euro. Auch für Affiliate-Marketing lässt sich ein Buch einsetzen.
Beim Affiliate-Marketing gewinnst du Kontakte zu einem bestimmten Thema und empfiehlst anschließend passende Produkte anderer Anbieter. Auch das kann ein Geschäftsmodell hinter deinem Buch sein.
Wie ich zum Buchmarketing gekommen bin
Früher habe ich in einer großen Werbeagentur gearbeitet, unter anderem für Allianz, Red Bull, Harting, HSBC, Boehringer Ingelheim und Mars. In zwei Jahren bin ich vom Junior zum internationalen Senior-IT-Projektleiter aufgestiegen. Danach habe ich mich selbstständig gemacht und eine Buchagentur gegründet.
Wir haben Unternehmer und Coaches interviewt, aus den Gesprächen Buchtexte entwickelt und anschließend Gestaltung und Marketing übernommen.
Mein erster Kunde war Alex Fischer mit „Reicher als die Geissens“. Den Text hatte er selbst geschrieben. Ich habe das Design persönlich gestaltet und den Buchlaunch über ein Jahr begleitet. Das Buch hat sich über 500.000-mal verkauft. Danach kamen viele weitere Kunden aus Coaching, Beratung und Unternehmertum hinzu.
Beispiele aus der Praxis
Für unsere Kunden haben wir über eine Million Leads generiert. Mit diesen Kontakten haben sie über 150 Millionen Euro Umsatz erzielt. Zu den Buchprojekten gehörten Luxusimmobilien von alpenimmobilien.de, Recruiting-Angebote, Erbenberatung und „Angstfrei lachen“. Ein weiteres Beispiel ist ein Buch über steirische Harmonika.
Dahinter steht eine Online-Akademie, die mit Abonnements zum Erlernen des Instruments mehrere Hunderttausend Euro im Monat umsetzt.
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Aufmerksamkeit ist teuer
Bei der Neukundengewinnung geht es darum, möglichst günstig die Aufmerksamkeit passender Menschen zu bekommen. Aus dieser Aufmerksamkeit sollen Kontakte und später Kunden werden. Stell dir vor, du könntest auf der Google-Startseite kostenfrei für dein Produkt werben.
Selbst mit einer einfachen Aufforderung wie „Kauf mein Produkt“ würde vermutlich ein kleiner Teil der Besucher kaufen.
Trotzdem kommt es nicht nur auf möglichst viel Aufmerksamkeit an. Du kannst mit provokanten Aussagen viele Menschen erreichen. Wenn diese Menschen sich nicht für dein Angebot interessieren, wird daraus jedoch kaum ein Geschäft.
Die richtigen Menschen erreichen
Gesucht ist die Verbindung aus einem interessanten Thema und Menschen, die auch bei dir kaufen könnten. Bezahlte Werbung kann dabei teuer werden. Ein Klick bei Facebook oder auf anderen Plattformen kostet schnell drei, vier oder fünf Euro. Ob daraus ein Kunde wird, ist damit noch nicht gesagt.
Wenn du diese Menschen direkt auf eine Verkaufsseite schickst und nur ein kleiner Teil kauft, wird die Rechnung schwierig. Das gilt für ein 50-Euro-Produkt genauso wie für ein Angebot für 500 Euro. Je weniger dich ein passender Kontakt kostet, desto mehr Spielraum bleibt für deinen Gewinn.
Warum ein Buch den Einstieg erleichtert
Wenn jeder Besucher deiner Angebotsseite fünf Euro kostet, brauchst du entsprechend viele Verkäufe. Mit einem Buch kannst du sehr gezielt passende Kontakte gewinnen, häufig deutlich günstiger oder über organische Reichweite ohne Werbekosten. Wie das funktioniert, zeigt die folgende Strategie.
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Vom Instagram-Video zum E-Mail-Kontakt
Du veröffentlichst ein Video, zum Beispiel auf Instagram, und sprichst darin über ein Thema deiner Zielgruppe. Am Ende bietest du dein Buch an. Bei einem Aktienvideo könnte das lauten: „Wenn du mehr Rendite mit deinen Aktien erzielen möchtest, kommentiere mit Buch. Dann schicke ich dir mein Buch kostenfrei.“ Wer kommentiert, zeigt damit Interesse an deinem Thema.
Wenn du nur Videos oder Werbung veröffentlichst, bekommst du vielleicht Aufrufe und Klicks. Du weißt aber oft nicht, wer sich dahinter verbirgt. Mit einem Buchangebot machst du aus anonymen Zuschauern Kontakte, mit denen du anschließend im Gespräch bleiben kannst.
Vom ersten Interesse ins Gespräch
Du kannst zum Beispiel fragen: „Du hast mein Buch heruntergeladen. Möchtest du das Thema gerade angehen oder schaust du dich erst einmal um?“ Weitere Fragen wären: „Was ist dabei deine größte Herausforderung?“ oder „Können wir dir helfen?“ Ein bloßer Videoaufruf eröffnet dir diesen persönlichen Kontakt noch nicht.
Der entscheidende Schritt ist also, dass ein anonymer Zuschauer sein Interesse zeigt und den Kontakt mit dir aufnimmt. Das Buch gibt ihm einen konkreten Anlass dafür.
Warum ein Buch leicht angenommen wird
Ein Buch eignet sich dafür besonders gut. Der Interessent sieht etwas, das ihn anspricht, und kann es herunterladen. Lesen kann er es später, wann es ihm passt. Er muss sich dafür keinen festen Termin freihalten.
Viele Menschen schauen unterwegs oder zwischendurch auf ihr Handy. Sie sitzen in der Bahn, gehen von der Küche zur Couch oder scrollen durch Social Media. Vielleicht interessiert sie dein Thema, aber sie haben gerade keine Zeit für ein Webinar oder einen langen Fragebogen für ein Erstgespräch.
Ein Kontakt, den du wieder erreichen kannst
Ein Buch herunterzuladen ist eine kleinere Hürde. Die Menschen geben ihren Namen und ihre E-Mail-Adresse ein und lesen später weiter. Ob sie das Buch tatsächlich lesen, weißt du noch nicht. Du hast aber einen Kontakt gewonnen und kannst über deinen Newsletter in Verbindung bleiben, bis sich die Person wieder abmeldet.
Manche Menschen sind seit zehn Jahren in meinem Verteiler. Für einen solchen Kontakt habe ich ursprünglich vielleicht drei Euro ausgegeben und später über die Jahre 50.000 Euro Umsatz mit diesem Kunden erzielt. Das zeigt, welchen Wert ein langfristiger Kontakt haben kann.
Für den Einstieg brauchst du nicht viel: Ein Instagram-Account und ein einfaches Handyvideo können ausreichen.
Einfache Videos aus meiner Praxis
Am Ende des Videos sagst du: „Wenn du mein Buch haben möchtest, kommentiere mit Buch.“ So kannst du mit einem einzigen Video viele Menschen erreichen und neue E-Mail-Kontakte gewinnen. Das Buch ist kostenfrei, und auch für die organische Ausspielung des Videos zahlst du keine Werbung.
In einem meiner Videos habe ich einen X-Beitrag von Elon Musk aufgegriffen und eine Aktienprognose besprochen. Anschließend habe ich mein Buch angeboten. Damit habe ich E-Mail-Adressen ohne Werbeausgaben gewonnen. Wenn ich für einen vergleichbaren Finanzkontakt sonst zehn Euro zahlen müsste, entsprachen diese Kontakte ungefähr 620 Euro Werbewert.
Das Video war einfach aufgenommen. Auch mit dem Handy habe ich solche Ergebnisse erzielt.
Warum mir E-Mail-Adressen wichtiger sind als Follower
Ein anderes Handyvideo hatte etwa 91.000 Aufrufe, erreichte 74.000 Menschen und brachte mir ungefähr 95 E-Mail-Kontakte, ebenfalls ohne Werbeausgaben. Likes und Follower sind für mich dabei nicht die entscheidende Größe. Mich interessieren vor allem die Kontakte, mit denen ich später weiterarbeiten kann.
Hinter jeder E-Mail-Adresse steht ein Mensch mit Interesse an deinem Thema. Aus einem solchen Kontakt können über Monate oder Jahre mehrere Käufe entstehen. Deshalb bewerte ich eine Adresse nicht nur danach, ob die Person sofort etwas bestellt.
Was hinter den Kommentaren steckt
An den Kommentaren lässt sich der Ablauf nachvollziehen. Wenn jemand „Buch“ kommentiert, bekommt er von mir automatisch eine Antwort, dass ich ihm eine Nachricht geschickt habe. Zu einem Kommentar des Interessenten kommt also häufig noch meine Antwort hinzu.
Wenn unter einem Video 193 Kommentare stehen, enthält diese Zahl deshalb auch meine Antworten. Grob durch zwei geteilt ergibt das eine Orientierung, wie viele Menschen Interesse am Buch gezeigt haben. In der Nachricht erhalten sie anschließend den Link und können sich mit ihrer E-Mail-Adresse eintragen.
Dranbleiben, statt den nächsten Trick zu suchen
Ein weiteres Beispiel hatte 114 Kommentare und brachte etwa 50 E-Mail-Adressen. Bei zehn Euro Werbekosten pro vergleichbarem Kontakt wären das ungefähr 500 Euro gewesen. Für dieses Video musste ich jedoch keine Werbung bezahlen.
Meine Empfehlung ist, diesen Ablauf wirklich umzusetzen und dranzubleiben. Es bringt wenig, ständig nach dem nächsten Trick für virale Videos zu suchen. Interessant wird die Reichweite dann, wenn daraus passende Kontakte und Kunden entstehen.
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Sichtbar werden und Vertrauen aufbauen
Ein Buch kann in sehr unterschiedlichen Branchen passende Interessenten ansprechen. Ob du Yachten, Luxusimmobilien oder eine Scheidungsberatung anbietest: Entscheidend ist, dass das Buchthema und der Titel zu den Menschen passen, die du erreichen möchtest.
Wenn jemand ein konkretes Problem lösen möchte und dein Buchtitel genau dieses Thema anspricht, ist eine Eintragung ein deutliches Interessenssignal. Du machst damit bisher unsichtbare Interessenten sichtbar. Ein Videoaufruf oder ein Like allein sagt dir viel weniger darüber, mit wem du es zu tun hast.
Mit einer einfachen Frage ins Gespräch kommen
Nach dem Download kannst du fragen: „Möchtest du das Thema gerade angehen oder schaust du dich erst einmal um?“ An der Antwort erkennst du, wo die Person steht, und kannst ein Gespräch beginnen.
Mit deinem Buch gibst du zuerst etwas weiter. Du erklärst dein Thema, zeigst deine Erfahrung und baust Vertrauen auf. Gleichzeitig entsteht eine E-Mail-Liste mit Menschen, die sich bewusst für genau dieses Thema interessieren.
Warum Geduld zum Verkauf dazugehört
Wenn sich jemand für ein Aktienbuch einträgt, rechne ich damit, dass er sich auch später mit Angeboten rund um Aktien beschäftigt. Das kann eine Beratung, ein Coaching oder eine Dienstleistung sein. Viele Anbieter sind dafür zu ungeduldig.
Sie sammeln die E-Mail-Adresse, schicken fünf Angebotsmails und hören wieder auf, wenn die Person nicht sofort kauft.
Nur ein kleiner Teil kauft direkt nach der Eintragung. Die übrigen Interessenten brauchen mehr Zeit. Wenn du sie geduldig weiter informierst, bleibst du auch dann präsent, wenn sie später eine Entscheidung treffen. Wer den Kontakt früh abbricht, überlässt diesen späteren Verkauf möglicherweise einem anderen Anbieter.
Ein einfacher Einstieg für deine Leser
Für jemanden, der gerade durch Social Media scrollt, ist der Buchdownload ein einfacher Einstieg. Eintragen, herunterladen und später lesen. Ich nutze dieses Prinzip seit vielen Jahren: ein Buch zu einem passenden Thema, neue Kontakte und anschließend regelmäßige E-Mails.
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Wie lang muss dein Buch sein?
Mein Buch „Krypto mit System“ hat 388 Seiten. So umfangreich muss dein Buch nicht sein. Meine Empfehlung lautet: so lang wie nötig, so kurz wie möglich. Wir haben sehr kurze und sehr lange Bücher erfolgreich eingesetzt. Mein „Codex“ mit sieben Erfolgsprinzipien für mehr Kunden und Umsatz war eher ein kleines Magazin.
Auch damit habe ich Beratungskunden gewonnen.
Je konkreter das Thema, desto passender die Kontakte
Als Autor stehst du oft zwischen zwei Wünschen: möglichst viele Menschen erreichen oder eine sehr bestimmte Zielgruppe ansprechen. Ich würde zunächst mit einer klar eingegrenzten Zielgruppe starten. Ein kurzes, konkretes Buch kann dafür sehr gut funktionieren, weil sein Thema genau zu diesen Menschen passt.
Ein Beispiel wäre ein kurzer Ratgeber: „Sieben Dinge, die Sie beim Kauf Ihrer Wohnung in Düsseldorf beachten sollten“. Wer sich dafür interessiert, beschäftigt sich wahrscheinlich gerade mit genau diesem Kauf.
Für einen Makler oder Immobilienverkäufer kann ein solcher Kontakt sehr wertvoll sein, auch wenn die Gewinnung der Adresse nur drei oder fünf Euro gekostet hat.
Mit einem kurzen E-Book anfangen
Starte lieber mit 20 oder 40 Seiten und teste die Idee. Wenn sie funktioniert, kannst du das Buch später erweitern und die Gestaltung verbessern. Ich würde zunächst ein E-Book machen. Es lässt sich schnell testen, du musst nichts verschicken und die Leser erhalten das Buch sofort.
Ein gedrucktes, umfangreiches Buch kann später sinnvoll sein, wenn du deine Position als Experte weiter ausbauen möchtest. Für den schnellen Einstieg würde ich jedoch zuerst das E-Book wählen.
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Dein Wissen als Grundlage für das Buch
Du kannst dein Wissen auf verschiedenen Wegen in ein Buch bringen. Eine Möglichkeit ist eine Sprachnachricht: Du erzählst, was du vermitteln möchtest, und lässt daraus mit KI einen Text entwickeln. Auch ein vorhandenes Webinar, ein Kurs, ein Coaching oder ein aufgezeichnetes Kundengespräch kann die Grundlage sein.
Dieses Seminar nutze ich selbst ebenfalls als Ausgangspunkt für eine Textfassung.
So können Menschen die Inhalte lesen, ohne sich das gesamte Webinar anzusehen. Gleichzeitig kannst du das Buch bewerben und passende Interessenten dafür gewinnen. Mit KI lassen sich aus deinem vorhandenen Wissen in kurzer Zeit Text und Gestaltung entwickeln.
Deine eigenen Worte und Geschichten nutzen
Entscheidend sind deine eigenen Worte, Erfahrungen und Geschichten. Sie machen das Buch persönlich und unterstreichen deine Erfahrung. Mein erstes größeres Buch „Endlich Experte“ erklärte zum Beispiel, wie Unternehmer mit einem Buch Neukunden gewinnen können. Das Thema passte direkt zu meiner damaligen Buchagentur.
Das Buch hat Interessenten für meine Beratung gewonnen. Leser meldeten sich und wollten das mit mir umsetzen. Der Ablauf beginnt mit der Idee, dem Titel und dem Cover. Danach folgen der vollständige Text, die Gestaltung des Innenteils und das Marketing. Gerade das Marketing ist keine einmalige Aufgabe, sondern läuft dauerhaft weiter.
Das Buch braucht einen Weg zum Kunden
Auch der Vertriebsprozess gehört dazu. Es ist wichtig zu verstehen, wie die einzelnen Schritte zusammenhängen. Egal, ob du dein Buch verkaufst oder als kostenfreien Einstieg nutzt: Ein gutes Buch allein reicht nicht aus. Viele Menschen laden es herunter und lesen nur einen Teil davon.
Das Buch bleibt trotzdem ein starkes Werkzeug. Manche Leser blättern es zunächst nur durch oder heben es sich für später auf. Deshalb solltest du dich nicht darauf verlassen, dass jeder Interessent sofort das ganze Buch liest. Über dein Marketing und deinen Newsletter bleibst du weiter mit ihm in Kontakt.
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Das passende Buchthema finden
Überlege zuerst, was du verkaufen möchtest und wen du erreichen willst. Dein Buch sollte diesem Wunschkunden einen ersten großen Aha-Moment oder ein konkretes Ergebnis in kurzer Zeit geben. Bei „Endlich Experte“ war dieser Moment: Mit einem Buch lässt sich viel mehr erreichen als nur der Verkauf von Büchern.
Bei meinem Kryptobuch ging es unter anderem um DeFi und passives Einkommen.
Viele Leser kannten Kryptowährungen vor allem vom Kaufen, Verkaufen und Trading. Im Buch lernten sie weitere Möglichkeiten kennen, etwa das Verleihen gegen Zinsen. Mein Buch „Remote Revolution“ wiederum zeigte anhand von Fallstudien, wie ortsunabhängige Arbeit auch in größeren Unternehmen funktioniert.
Die Erkenntnis war: Es geht, wenn die Struktur stimmt. Dazu passte meine Projektmanagement-Software.
Der Aha-Moment führt zu deinem Angebot
Der Aha-Moment sollte möglichst zu deinem Produkt, deiner Dienstleistung oder deiner Beratung führen. Für einen Hersteller von Terrassenüberdachungen haben wir zum Beispiel erklärt, worauf Menschen beim Kauf achten sollten. Das Buch half ihnen, eine Entscheidung vorzubereiten. Eine andere Möglichkeit ist ein klar umrissenes Ergebnis in kurzer Zeit.
Mein Buch „Autor in zwölf Stunden“ zeigte, wie man in zwölf Stunden ein Buch schreiben kann. Ein anderes Beispiel ist „Schmerz mit Herz“, das wir für einen Kunden umgesetzt haben. Es erklärte, dass neben körperlichen Ursachen weitere Faktoren das Schmerzempfinden beeinflussen können. Für die Leser war das eine neue Sicht auf ihr Thema.
Ein Ergebnis, das neugierig macht
Wenn ein Buch einen solchen Aha-Moment auslöst, wächst auch das Vertrauen zum Autor. Ich arbeite außerdem gern mit konkreten Zeitangaben. Für ein Angebot mit Make-up-Pinseln haben wir zum Beispiel das „7-Minuten-Make-up“ entwickelt. Der Titel macht neugierig auf ein schnelles, greifbares Ergebnis.
Im Buch haben wir gezeigt, welche sieben Pinsel man für diese Routine verwendet. Dahinter stand das passende Pinselset. Mit meinem Buch „Das 72-Stunden-Business“ haben wir wiederum Workshops in Düsseldorf und Wien verkauft. Darin ging es darum, in drei Tagen ein Online-Business aufzubauen.
Vom Buch in die gemeinsame Umsetzung
Das Buch erklärte den Ablauf und führte zum Workshop: Wenn du das gemeinsam in der Praxis umsetzen möchtest, machen wir es mit dir am Computer. Wähle für dein Buch deshalb möglichst ein konkretes Teilproblem, das zu deinem späteren Angebot passt.
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Ein Titel für deine Wunschkunden
Ein guter Titel beschreibt das gewünschte Ergebnis aus Sicht des Kunden. Dr. Philipp Maatz bietet zum Beispiel das Fast-&-Fixed-Verfahren an. Dabei können die Zähne an einem Tag ersetzt werden. Seine Zielgruppe sind unter anderem Menschen mit starker Zahnarztangst, die schon lange nicht mehr in einer Praxis waren.
Die Behandlung wurde mit einem klaren Ablauf vorgestellt: morgens in die Praxis kommen, die Behandlung unter Vollnarkose durchführen lassen und später mit neuen Zähnen nach Hause gehen. Auch eine Finanzierung war möglich.
Für den Buchtitel war aber nicht der technische Name des Verfahrens entscheidend, sondern das, was sich die Patienten davon wünschen.
Das Ergebnis aus Sicht des Kunden
Viele dieser Menschen trauen sich nicht mehr zu lachen. Sie schämen sich und halten beim Sprechen die Hand vor den Mund. „Angstfrei lachen“ spricht diesen Wunsch direkt an: endlich wieder Lebensqualität gewinnen. Im Buch erklären wir, was die Situation mit den Menschen macht und wie die Behandlung ihnen helfen kann.
Der Titel muss deinen Wunschkunden ansprechen
Versetze dich bei deinem Titel in deinen Wunschkunden. Er sollte das Buch sehen und denken: „Genau das möchte ich haben, sein oder erreichen.“ Wenn der Titel dieses Gefühl auslöst, bist du auf dem richtigen Weg.
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Ein Cover, das auffällt
Dein Buchcover muss dort funktionieren, wo die Menschen es später sehen. Häufig ist das im Feed von Facebook oder Instagram. Ich habe Design studiert und achte bei solchen Covern besonders auf einige einfache Grundlagen: starke Kontraste, einen klaren Titel und gute Lesbarkeit.
Kontrast und klare Schrift
Der Titel sollte sich deutlich vom Hintergrund abheben. Verwende eine klare Schrift, die auch in einer kleinen Vorschau lesbar bleibt. Menschen scrollen schnell durch ihren Feed. Dein Cover hat deshalb wenig Zeit, Aufmerksamkeit zu gewinnen.
Der Leser muss sofort erkennen können, worum es geht. Überlege außerdem, ob du dich selbst als Person oder ein bestimmtes Thema vermarkten möchtest. Daraus ergeben sich unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten. Für den Einstieg reichen ein gut lesbarer Titel und ein passendes Hauptmotiv.
Ein Bild, das den Titel unterstützt
Dieses Hauptmotiv nennt man Key Visual. Es greift das Thema des Titels bildlich auf. Auf einem Buch wie „My Probiotic Life“ zum Thema Darmgesundheit können zum Beispiel Lebensmittel wie Bananen und Möhren zu sehen sein. Bei einem Buch über Alpenimmobilien vermittelt ein Bild der Alpen sofort die passende Umgebung.
Mit KI lassen sich solche Bilder heute einfach erstellen. Nicht jedes Cover muss dabei jedem persönlich gefallen. Entscheidend ist, dass es seine Aufgabe erfüllt. Achte auf Kontrast, einen ausreichend großen Titel und Lesbarkeit auch in kleiner Ansicht.
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Titel und Cover mit KI entwickeln
Für die Entwicklung deines Buchtitels kannst du folgenden Text in ChatGPT eingeben. Ersetze die Platzhalter durch dein Angebot und deine Zielgruppe: „Ich will ein kurzes E-Book für mein Unternehmen schreiben und auf Facebook bewerben. Der Titel muss sofort meine idealen Wunschkunden ansprechen und das Gefühl auslösen: Das will ich. Ich verkaufe [Angebot] an [Zielgruppe]. Entwickle 30 Ideen für Buchtitel und Untertitel für Direktmarketing, von sachlich bis extrem kontrovers und von vorteilorientiert bis identitätsprägend. Nutze sehr unterschiedliche Ansätze.“
Von konkreten Vorteilen bis zur neuen Identität
Vorteilorientiert bedeutet, dass der Titel ein konkretes Ergebnis in den Vordergrund stellt, etwa mehr Gewinn, weniger Arbeit oder einen Sixpack in sechs Wochen. Identitätsprägend ist ein Titel, der anspricht, wer jemand werden möchte, zum Beispiel ein Top-Investor. Du lässt dir bewusst eine große Bandbreite geben.
Mit unterschiedlichen Ansätzen sind verschiedene Vorteile und Blickwinkel gemeint. Aus den 30 Vorschlägen suchst du den Titel und Untertitel aus, die am besten zu deinem Angebot passen. Du kannst dir auch mehr Ideen geben lassen. Für den ersten Vergleich reichen meist 30.
Zuerst die flache Vorderseite des Covers
Wenn Titel und Untertitel feststehen, folgt das Cover. Dafür kannst du schreiben: „Erstelle das Cover-Design für mein Buch [Titel] mit dem Untertitel [Untertitel]. Der Autor ist [Name]. Nur die flache Frontalansicht des Covers, keine 3D-Ansicht, keine Ränder und keine Schnittmarken.“
Die flache Vorderseite dient anschließend als Referenzbild für weitere Darstellungen. Deshalb sollte sie wirklich nur das Cover enthalten. Lade das fertige Bild herunter, sobald du mit dem Entwurf zufrieden bist.
Warum das Cover als Referenz wichtig ist
Warum zwei Schritte? Wenn du direkt mit einem 3D-Bild beginnst, ist es später schwieriger, das Cover wieder genauso darzustellen. Mit einer flachen Vorlage kannst du weitere Motive erzeugen, etwa ein Buch im Raum oder eine Person, die es hält. Die Vorlage hilft dabei, Titel, Farben und Gestaltung beizubehalten.
Für ein Werbemotiv kannst du anschließend schreiben: „Nimm das angehängte Referenzbild und mache daraus ein schickes 3D-Mockup meines Buches für eine Facebook-Werbeanzeige. Füge hinter dem Buch einen zackenförmigen, visuell passenden und auffälligen Störer hinzu. Darin soll ‚GRATIS‘ stehen.“
Vom Cover zum passenden 3D-Bild
Hänge bei diesem Schritt unbedingt die zuvor erstellte Coverdatei an. Nur dann hat die KI die konkrete Vorlage, auf die sie sich beziehen soll. Lade die flache Coveransicht herunter und füge sie beim nächsten Auftrag wieder als Bild hinzu.
Das fertige Buchmotiv kannst du in einer Werbeanzeige oder einem Video verwenden. In einem Schnittprogramm wie CapCut lässt es sich über dein Video legen, während du dein kostenfreies Buch anbietest.
Das Motiv für deine Werbung verwenden
Auch in Canva kannst du das Motiv weiterverwenden. Mit derselben Covervorlage lassen sich außerdem verschiedene Umgebungen und Darstellungen ausprobieren. Wichtig ist, dass das Buch auf den Bildern wiedererkennbar bleibt.
Eine Frage im Seminar war, ob dieser Ablauf auch mit Claude funktioniert. Dafür braucht Claude einen Zugang zu einer Bildgenerierung, zum Beispiel über einen passenden Skill und eine Bild-API. Ohne eine solche Verbindung kann Claude die Bilder nicht selbst erstellen.
Welche KI ich für die Bilder nutze
Im Seminar habe ich GPT Image 2.5 Sunburst in ChatGPT verwendet. Auch mit anderen Bildmodellen, etwa aus dem Gemini-Umfeld, lassen sich Cover entwickeln. Die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Modell. Für die gezeigten Entwürfe habe ich ChatGPT genutzt.
Canva ist für diesen Ablauf nicht erforderlich. Die gezeigten Cover und Buchmotive wurden direkt in ChatGPT erstellt. Canva wäre nur ein zusätzliches Werkzeug, wenn du das Motiv anschließend weitergestalten möchtest.
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Mit einfachen Videos Reichweite aufbauen
Dein Buch verschafft dir Aufmerksamkeit bei passenden Menschen. Daraus sollen später Kunden werden. Eine häufige Frage ist, welche KI den Buchtext schreiben kann. Dafür kommen unter anderem ChatGPT oder Claude infrage. Entscheidend bleibt, dass du dein eigenes Wissen, deine Beispiele und dein Angebot als Grundlage vorgibst.
Das Buch führt zu deinen Folgeprodukten
Der größere Umsatz entsteht häufig mit den Folgeprodukten. Um Interessenten für dein Buch zu gewinnen, kannst du das erstellte Buchmotiv als Werbeanzeige verwenden. Die Anzeige führt auf eine Landingpage mit Buchcover, Titel und einem Formular. Dort tragen die Besucher ihre E-Mail-Adresse ein und erhalten den Download.
Das funktioniert, kostet aber Werbebudget. Wenn du günstiger oder ohne Werbeausgaben starten möchtest, würde ich zuerst die Video-Strategie nutzen: hilfreiche Inhalte veröffentlichen und am Ende das Buch anbieten. Dafür eignen sich sowohl kurze als auch längere Videos.
Erst Videos testen, dann Werbung schalten
Veröffentliche zum Beispiel 30 Videos und beobachte, welche besonders gut funktionieren. Das stärkste Video kannst du anschließend mit einem kleinen Werbebudget unterstützen, etwa fünf oder zehn Euro. Du bewirbst damit einen Inhalt, der bereits ohne Werbung deutlich besser ankommt als deine anderen Beiträge.
Wenn deine Videos normalerweise 200 Aufrufe erreichen und eines 2.000 oder 3.000, ist das ein interessanter Kandidat. Mit zusätzlichem Budget kannst du seine Reichweite ausbauen. Wenn daraus für zehn Euro 15, 30 oder 35 passende E-Mail-Kontakte entstehen, wäre das bereits ein sehr günstiges Ergebnis.
Gleichzeitig wächst deine Reichweite für die nächsten Videos.
Mit jedem Video Vertrauen aufbauen
Mit jedem passenden Beitrag lernen dich mehr Menschen kennen. Trotzdem höre ich häufig: „Ich möchte keine Instagram-Videos machen und mich nicht zeigen.“ Aus meiner Sicht lässt man damit eine wichtige Möglichkeit liegen, das eigene Unternehmen bekannt zu machen.
Menschen brauchen Vertrauen, bevor sie kaufen. Gleichzeitig nehmen Konkurrenz und Werbekosten zu. Eigene Inhalte helfen dir dabei, dieses Vertrauen aufzubauen. Du übst, dein Thema verständlich zu erklären, und lernst durch die Reaktionen auch deine Zielgruppe besser kennen.
Deine Zuschauer lernen wiederum dich kennen. Du baust eine Marke auf und kannst passende Kontakte günstiger gewinnen. Daraus können sich weitere Möglichkeiten ergeben, die am Anfang noch gar nicht absehbar sind.
Keine Lust auf Social Media?
Wenn dein Unternehmen bereits mit einer anderen Strategie gut läuft, ist das eine andere Ausgangslage. Wenn du aber mehr Kunden möchtest und noch keinen funktionierenden Weg dafür hast, würde ich einfache Videos nicht allein deshalb ausschließen, weil du dich vor der Kamera unwohl fühlst.
Du musst dafür weder tanzen noch eine Show veranstalten. Teile hilfreiche Inhalte. Besonders bei Angeboten, für die Menschen dir stark vertrauen müssen, sind echte Aufnahmen wichtig. Wer beispielsweise eine Stiftung gründen lässt und viel Vermögen einbringt, möchte wissen, mit wem er arbeitet.
Wann echte Aufnahmen besonders wichtig sind
Bei einfacheren Produkten, etwa Kaugummis, spielt das persönliche Vertrauen zum Anbieter eine geringere Rolle. Dort können auch KI-Videos gut passen. Du kannst dafür einen separaten Kanal aufbauen. Für eine persönliche Expertenmarke würde ich jedoch eigene Aufnahmen bevorzugen.
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Die passenden Plattformen
Für diese Strategie empfehle ich vor allem Instagram und YouTube. Für den Start finde ich Instagram besonders praktisch: Wenn jemand dein Stichwort kommentiert, kannst du ihm automatisch eine Direktnachricht mit dem Buchlink schicken. Dieser direkte Übergang vom Kommentar zur Nachricht ist sehr wertvoll.
Mit dem Handy auf Instagram starten
Kurze Handyvideos reichen für den Einstieg aus. Ein Video von mir hatte beispielsweise 36.000 Aufrufe, brachte 120 neue Follower und 50 E-Mail-Kontakte. Bei TikTok habe ich den Übergang vom Kommentar zum Kontakt als deutlich schwieriger erlebt als bei Instagram.
Warum ich TikTok hier nicht bevorzuge
Links lassen sich dort teilweise nicht direkt anklicken oder werden mit einem Sicherheitshinweis versehen. Deshalb würde ich mich für diesen Ablauf nicht auf TikTok-Direktnachrichten verlassen. Eher würde ich von TikTok auf Instagram oder über den Link im Profil auf die eigene Seite führen.
Nimm dein Video auf und ergänze eine klare Handlungsaufforderung im Video oder in der Beschreibung. Ich experimentiere mit verschiedenen Varianten und füge inzwischen auch meinen YouTube-Videos eine solche Aufforderung hinzu.
Eine klare Aufforderung am Ende des Videos
Ein Beispiel: „Kommentiere mit Buch, dann schicke ich dir mein Buch kostenfrei zu. Darin erkläre ich dir Schritt für Schritt, wie du dir ein solides Fundament für deine Aktieninvestments aufbaust.“ Diese Formulierung hatte ich für eine bezahlte Anzeige bewusst zurückhaltend gewählt.
Bei bezahlten Anzeigen achte ich besonders auf die Formulierung der Versprechen. Für die Kundengewinnung ist vor allem wichtig, dass das Buchangebot verständlich ist und der Zuschauer weiß, was er als Nächstes tun kann.
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Vom Kommentar in deinen Newsletter
Der Ablauf beginnt mit einem interessanten Einstieg in dein Video, danach kommt der eigentliche Inhalt. Am Ende bietest du das Buch an: „Kommentiere mit Buch, dann schicke ich es dir.“ Auf den Kommentar folgt die Antwort, dass du eine private Nachricht geschickt hast. In dieser Nachricht erhält der Interessent den Link zum Buch.
Vom Buchlink zur Eintragung
Der Link führt zunächst auf eine Seite, auf der sich die Person mit ihrer E-Mail-Adresse einträgt. Anschließend erhält sie das Buch. Es geht also nicht nur darum, eine PDF-Datei zu verteilen, sondern einen Kontakt aufzubauen.
Die Antworten automatisieren
Diesen Ablauf musst du nicht jeden Tag von Hand für dutzende Menschen wiederholen. Die Antworten lassen sich etwa mit ManyChat oder einer eigenen Lösung automatisieren.
Du kannst auch zuerst fragen: „An welche E-Mail-Adresse soll ich dir das Buch schicken?“ Meine eigene Lösung übernimmt die Antwort anschließend in mein CRM, also in die Kontaktverwaltung.
Diese direkte Verbindung mit meinem CRM habe ich selbst gebaut. Nachdem jemand Namen und E-Mail-Adresse angegeben hat, kann ich ihm in Instagram zusätzlich einen passenden Workshop anbieten. So greifen Buch, Kontaktverwaltung und weitere Angebote ineinander.
Die erste E-Mail eröffnet das Gespräch
Den Buchlink schickst du per E-Mail. Am nächsten Morgen kannst du mit einer kurzen Frage anknüpfen: „Planst du diesen Monat, in Aktien zu investieren?“ Oder bei einem anderen Thema: „Möchtest du diesen Monat ein Buch schreiben?“ Die Frage sollte zum Buch und zum Anliegen deiner Leser passen.
So greifst du das Interesse auf, das die Person bereits gezeigt hat, und leitest behutsam in ein Gespräch über. Du musst nicht sofort ein großes Angebot präsentieren. Eine passende Frage reicht oft aus, um mehr über die Situation zu erfahren.
Auch später noch in Kontakt bleiben
Wer antwortet, zeigt dir, dass das Thema gerade wichtig ist. Andere sind vielleicht noch nicht bereit oder haben momentan andere Prioritäten. Auch mit ihnen kannst du über deinen Newsletter weiter in Kontakt bleiben.
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Die häufigsten Fehler bei der Umsetzung
Ein teurer Fehler ist, sofort Werbung zu schalten, obwohl Angebot und Zielgruppe noch unklar sind. Bevor du Geld ausgibst, solltest du wissen, wen du ansprechen willst und was du diesen Menschen verkaufen möchtest. Auch eine aufwendige Videoproduktion ist für den Einstieg oft unnötig.
Einfache Videos statt aufwendiger Produktion
Ich nutze häufig einen sehr einfachen Stil: mich selbst aufnehmen, eine klare Überschrift und Untertitel ergänzen, fertig. Dafür brauchst du weder eine große Produktion noch komplizierte Effekte. Auch der Inhalt sollte leicht verständlich sein. Viele Menschen sehen dein Video nur zwischendurch und haben wenig Aufmerksamkeit dafür.
Der größte Fehler ist jedoch, gar nicht sichtbar zu werden. Es ist verlockend, mit KI immer neue Produkte, Software und Automatisierungen zu bauen. Wenn du noch zu wenige Kunden hast, löst das allein dein eigentliches Problem nicht.
Marketing braucht Priorität
Aus meiner Sicht muss dann die Kundengewinnung Vorrang haben. Zuerst brauchst du Aufmerksamkeit und Reichweite bei den richtigen Menschen. Sonst erfährt niemand, was du entwickelt hast und warum es nützlich ist.
Plane deshalb bewusst Zeit für dein Marketing ein. Veröffentliche dein Video und kümmere dich um deine Inhalte, bevor du die nächste technische Idee verfolgst. Ein gutes Produkt hilft dir wirtschaftlich erst dann, wenn potenzielle Kunden davon erfahren.
Den Kontakt nach der Eintragung halten
Wenn du bereits viele Kunden hast, können Automatisierungen sinnvoll sein. Sie ersetzen aber nicht die Aufgabe, neue Interessenten zu gewinnen. Auch tausende automatisch geschriebene SEO-Texte bringen wenig, wenn niemand sie findet. Entscheidend ist, was tatsächlich Menschen erreicht.
Ein weiterer Fehler ist, Kontakte zu sammeln und sich danach nie wieder zu melden. Ob du täglich 30, 50 oder 100 Adressen gewinnst: Hinter jeder steht ein möglicher Kunde. Bleib mit hilfreichen Inhalten in Verbindung, damit die Menschen an dich denken, wenn das Thema für sie konkret wird.
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Was zur fertigen Kundenmaschine gehört
Bisher ging es um deine Buchidee, den Titel, das Cover und die passende Marketingstrategie. Damit steht die Grundlage. Für eine fertige Kundenmaschine müssen jedoch noch einige Dinge zusammenkommen.
Zielgruppe, Buch und Gestaltung müssen zusammenpassen
Prüfe zuerst, ob du die richtigen Menschen ansprichst. Haben sie ein konkretes Problem, ist die Lösung für sie wichtig und können sie dein Angebot bezahlen? Anschließend brauchst du den Buchinhalt und die Gestaltung. Eine Sprachnachricht mit deinem Wissen kann die Grundlage für einen ersten Entwurf in ChatGPT oder Claude sein.
Videos und Technik miteinander verbinden
Danach kommen die Videos: Welche Themen interessieren deine Wunschkunden? Wie verbindest du einen spannenden Einstieg mit hilfreichem Inhalt? Außerdem muss die Technik stehen: die Buchseite, das Formular, die Übergabe an den Newsletter und ein passender Einwilligungsprozess.
Beim Double-Opt-in bestätigt ein Interessent seine E-Mail-Adresse nach der Eintragung. Danach stellt sich die Frage, wie du aus dem Kontakt einen Kunden machst. Deine E-Mails sollen nützlich sein, zu deinem Angebot führen und die Leser nicht nerven. Gleichzeitig brauchst du regelmäßig neue Inhalte. Ich empfehle dafür möglichst ein Video pro Tag.
Regelmäßig sichtbar werden
Mehrere Videos am Tag sind ebenfalls möglich. Wichtiger ist zunächst, einen regelmäßigen Ablauf zu schaffen. Das Marketing bleibt häufig der größte Engpass. Für die Umsetzung kannst du ChatGPT oder Claude nutzen. Ich arbeite selbst mit beiden.
Warum du nicht bei Amazon starten musst
Für den Einstieg muss das Buch nicht lang sein. Auch 20, zehn oder wenige Seiten können passen, wenn Thema und Titel stimmen. Eine Frage aus dem Seminar war, ob man das Buch zunächst bei Amazon anbieten sollte. Für diese Strategie würde ich mich zuerst auf die eigene Kundengewinnung konzentrieren und das Buch über meine eigene Seite anbieten.
Bei einem Verkauf über Amazon erhältst du nicht die Kontaktdaten deiner Leser. Hier geht es jedoch gerade darum, eine eigene Beziehung zu passenden Interessenten aufzubauen. Andere Buchplattformen kannst du später zusätzlich prüfen.
Das Ziel dieses Ablaufs ist also nicht in erster Linie der Buchverkauf, sondern die Gewinnung passender Kontakte für dein Unternehmen.
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Die Neukundenmaschine: mein KI-Agent
Du kannst alle beschriebenen Schritte selbst entwickeln und umsetzen. Ich mache dieses Marketing seit vielen Jahren. Mein erstes Buch habe ich mit 18 veröffentlicht, damals zum Thema Persönlichkeitsentwicklung. Dazu hatte ich einen Blog mit über 100.000 Lesern im Monat. In dieser Zeit habe ich viele Ideen, Bücher und Vermarktungswege getestet.
Die technische Umsetzung kostet Zeit
Wenn du bei null anfängst, kann es Monate dauern, bis Buch, Videos und Technik zusammenpassen. Deshalb habe ich meine Abläufe in einem KI-Agenten zusammengefasst. Für das erste Interview planst du ungefähr 60 Minuten ein. Danach richtet der Agent die Neukundenmaschine in etwa sechs Stunden an deinem eigenen Computer ein.
Die Neukundenmaschine enthält die Anweisungen für Claude oder ChatGPT. Du brauchst also Zugang zu einem dieser Dienste. Wenn du bereits damit arbeitest, kannst du deine vorhandene Umgebung nutzen. Die Einrichtung erfolgt an deinem Computer und wird auf dein Unternehmen zugeschnitten.
Meine Erfahrungen als Anleitung für deine KI
Darin stecken meine Erfahrungen aus 19 Jahren Buchmarketing, hunderten Buchprojekten, tausenden E-Mails und Social-Media-Videos. Seit ich 18 bin, schreibe ich Newsletter, lange Zeit vollständig von Hand. Heute automatisiere ich viele dieser Arbeitsschritte.
Du bekommst keinen Videokurs, kein Coaching und keine Agenturleistung. Du bekommst die Anweisungen, mit denen deine eigene KI die Arbeit ausführt. Dazu gehören Texte, technische Einrichtung, Videoschnitt, Nachbearbeitung und die Bedienung der benötigten Programme und Dienste.
Die KI arbeitet an deinem Computer
KI-Agenten können heute am Computer arbeiten und den Browser bedienen. Ihnen fehlt aber zunächst das Wissen, wie dein Marketing aufgebaut sein soll. Die Anweisung „Bau mir einen Funnel“ ist dafür zu ungenau. Meine Vorlagen geben dem Agenten einen konkreten Ablauf.
Dafür muss er zuerst dein Unternehmen verstehen. Er stellt dir Fragen, die du auch per Sprache beantworten kannst. Auf dieser Grundlage entwickelt er zum Beispiel Buchcover, Videoüberschriften und Skripte.
Mein eigener Agent schneidet Videos, fügt Untertitel und passende Einblendungen hinzu und bereitet die Veröffentlichung auf verschiedenen Plattformen vor.
So beginnt die Einrichtung
Du erhältst einen Ordner mit den Anweisungen. Diesen stellst du Claude oder ChatGPT zur Verfügung und sagst: „Richte alles ein.“ Danach beginnt das Interview. Auch Aufgaben wie den Upload eines Videos und die Eingabe von Titel und Beschreibung kann der Agent übernehmen.
Im Interview geht es um dein Unternehmen und die vorhandenen Grundlagen: Hast du bereits einen Newsletter? Was verkaufst du? Wer sind deine Wunschkunden? Welche Unternehmensangaben und welches Impressum sollen verwendet werden? Du kannst die Fragen im Sprachmodus beantworten, ähnlich wie in einem Gespräch mit mir.
Dein Angebot und deine Kunden als Grundlage
Der Agent fragt auch nach den Problemen und Wünschen deiner Kunden. Aus diesen Informationen entsteht ein System, das zu deinem Angebot passt. Du sollst nicht erst hunderte Videos anschauen und anschließend selbst herausfinden müssen, wie die Teile zusammengehören.
Eine Frage aus dem Seminar war, ob sich das mit einer bestehenden Wissenssammlung, einem sogenannten Second Brain, verbinden lässt. Ja, vorhandene Informationen und eine bereits eingerichtete Claude-Umgebung können dabei einbezogen werden.
Bestehende Daten und Zugänge einbeziehen
Auch wenn du schon mit KI arbeitest und eigene Daten gesammelt hast, kannst du den Ablauf nutzen. Deine Antworten liefern die Grundlage. Anschließend arbeitet die KI am Computer und richtet die benötigten Verbindungen ein. Bei deinen Diensten musst du dich gegebenenfalls selbst anmelden.
Das betrifft beispielsweise die Anmeldung bei einem E-Mail-Anbieter oder die Bestätigung einer Zwei-Faktor-Anmeldung. Auch deine Konten bei Facebook oder Instagram müssen zugänglich sein. Für die Videos übernimmt der Agent anschließend unter anderem das Entfernen unnötiger Stellen am Anfang, am Ende oder innerhalb der Aufnahme.
Videos bearbeiten und deinen Stil treffen
Danach prüft er den Schnitt und ergänzt Überschriften und Untertitel in deinem Stil. Du kannst dir das fertige Video vor der Veröffentlichung zeigen lassen. Wenn es passt, werden einzelne Videos oder mehrere vorbereitete Aufnahmen eingeplant. Auch Newsletter, Kommentare und Videoskripte gehören zum Ablauf.
Die Texte entstehen aus deinen Antworten und meinen Vorlagen. Ohne Informationen über dich wären es nur allgemeine Muster. Durch das Interview werden sie auf dein Unternehmen, dein Angebot und deine Kunden angepasst.
Die Neukundenmaschine selbst ist eine Einmalzahlung. Du brauchst dafür keine Agentur zu beauftragen, keinen Verkaufscall zu buchen und nicht zu einem mehrtägigen Seminar zu fahren.
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Was der Agent für dich einrichtet
Im Ordner liegt zunächst eine Startanleitung für die KI. Darin steht, wie der Agent vorgehen soll und welche weiteren Dateien er benötigt. Ich empfehle dafür Claude oder ChatGPT, weil diese Umgebungen auch Aufgaben am Computer übernehmen können.
Vom Interview zur passenden Landingpage
Die Fragen für das Interview sind ebenfalls enthalten. Danach folgen die Anweisungen für dein Buch: Text, Titel, Cover, Innenteil, PDF-Erstellung und die Verlinkung zu deinem Angebot. Ein weiterer Teil beschreibt den Aufbau der Buch-Landingpage.
Bei meinen Buchseiten tragen sich häufig etwa 33 Prozent oder mehr der Besucher ein. Aus zehn Klicks werden dann beispielsweise drei bis fünf E-Mail-Kontakte, je nach Thema manchmal mehr. Solche Erfahrungen aus vielen Projekten sind in die Vorlagen eingeflossen.
Was passiert, wenn die Zielgruppe noch unklar ist?
Was passiert, wenn Angebot oder Zielgruppe noch nicht feststehen? Dann ist das Teil des Interviews. Du kannst den Prozess außerdem mehrfach durchlaufen. Nach dem einmaligen Download lässt sich die Neukundenmaschine für verschiedene Branchen, Angebote und Zielgruppen nutzen.
Wenn du später ein neues Angebot entwickelst, beantwortest du die passenden Fragen erneut. Du kannst auch mehrere Social-Media-Kanäle aufbauen oder den Ablauf als Dienstleistung für Kunden einsetzen. Im Bereich für Videos sind die Schritte für Skripte, Schnitt und Qualitätsprüfung beschrieben.
Der Ablauf für Schnitt und Untertitel
Zuerst wird die Aufnahme transkribiert. Danach wird geprüft, welche Versprecher oder unnötigen Stellen entfernt werden sollten. Auf dieser Grundlage entsteht der Schnittplan. Nach dem Schnitt wird die fertige Fassung erneut überprüft. Erst dann werden Überschriften und Untertitel ergänzt.
Diesen Ablauf habe ich über Monate für meine eigene Arbeit entwickelt.
Weitere Anweisungen betreffen Instagram und den Newsletter. Eine Frage war, ob man zuerst mit einer engen Nische beginnen und später weitere Zielgruppen ansprechen sollte.
Mit einer Zielgruppe starten und später erweitern
Im Interview kannst du auch sagen, dass du zwischen mehreren Themen schwankst. Dann werden diese Möglichkeiten anhand deiner Situation betrachtet: Welche Zielgruppe hat mehr Kaufkraft? Wo ist das Problem dringender? Du kannst mit einem Thema beginnen und später einen weiteren Leadmagneten entwickeln.
Ein zweites Buch für eine andere Zielgruppe ist möglich. Du könntest zum Beispiel einmal Handwerker und später Steuerberater ansprechen. Dabei richtet sich jeweils das konkrete Video oder Buch an eine bestimmte Gruppe. Deine übergeordnete Aufgabe kann breiter sein, etwa Unternehmern zu helfen, mehr Geld zu verdienen.
Beispiele, Wissen und deine eigenen Daten
Außerdem enthält der Ordner Beispiele und Erfahrungen aus meiner Arbeit, etwa erfolgreiche E-Mails und Videos. In einem eigenen Bereich werden die Informationen gespeichert, die du im Interview über dein Unternehmen gegeben hast.
So kann der Agent bei späteren Aufgaben darauf zurückgreifen. Du musst nicht jedes Mal von vorn erklären, was du anbietest und wen du erreichen möchtest. Das Produkt ist deshalb kein Kurs mit 40 Videos, sondern eine Arbeitsgrundlage für deine KI.
Früher hätte ich mich dafür mit dir zusammengesetzt und die einzelnen Schritte persönlich eingerichtet. Heute gebe ich diese Abläufe in Form von Anweisungen weiter, mit denen deine eigene KI arbeiten kann.
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So sieht die Arbeit im Alltag aus
Für deine Antworten planst du ungefähr 60 Minuten ein. Die technische Einrichtung benötigt anschließend etwa sechs Stunden, abhängig davon, welche Dienste bereits vorhanden sind. Dazu gehören Newsletter, Instagram-Verbindung und die Grundlage für deine Inhalte. Danach folgt der laufende Betrieb mit Videos und E-Mails.
Fragen beantworten und die Einrichtung starten
Du kannst die Fragen im Sprachmodus beantworten und den Vorgang bei Bedarf unterbrechen und später fortsetzen. Eine Frage war, ob der Agent auch Instagram-Antworten und das tägliche Schreiben und Versenden des Newsletters übernimmt. Ja, diese Schritte gehören zu den vorgesehenen Abläufen.
Das Ergebnis umfasst dein Buch mit Text, Cover und gestaltetem Innenteil als PDF sowie passende Videoskripte. Die Anweisungen lassen sich auch für weitere Themen und Kanäle einsetzen. Texte schreiben, Beiträge vorbereiten und Dienste bedienen sind dabei miteinander verbunden.
Eigene Videos oder Videos mit KI
Für die Neukundenmaschine selbst zahlst du einmalig. Die Videos kannst du selbst aufnehmen und anschließend bearbeiten lassen. Du kannst auch mit KI-Videos arbeiten oder beide Formen für unterschiedliche Kanäle kombinieren.
Im Interview legst du fest, auf welchen Plattformen du veröffentlichen möchtest. Ich empfehle für den Einstieg Instagram. Zum Ablauf gehören die Veröffentlichung, Antworten auf Buchanfragen und die technische Verbindung zwischen Instagram, deinem Newsletter und deiner Kontaktverwaltung.
Newsletter verbinden und Ergebnisse prüfen
Du kannst außerdem festlegen, dass du Ergebnisse vor der Veröffentlichung prüfen möchtest. Zum Beispiel: „Schreibe den Newsletter und speichere ihn als Entwurf. Versende ihn noch nicht.“ Dann bleibt die Entscheidung über die Veröffentlichung bei dir.
Dasselbe ist bei Videos möglich. Du kannst den Schnitt zunächst ansehen und freigeben. Im Newsletter wird anschließend ein passender nächster Schritt angeboten, etwa ein Webinar, ein Erstgespräch oder dein Produkt. So führt der Inhalt zu deinem eigentlichen Angebot.
Was sonst alles an dir hängen bleibt
Ohne einen solchen Ablauf müsstest du die Buchseite gestalten, hochladen und mit dem Newsletter verbinden. Dazu kommen die Instagram-Automatisierung, Videothemen, Schnitt, Untertitel, Überschriften, Uploads und Antworten auf Kommentare.
Auch der Newsletter braucht mehrere Schritte: Aufnahme transkribieren, Text daraus entwickeln, Mail anlegen und Versand vorbereiten. Wenn du das alles zusätzlich zum Tagesgeschäft von Hand erledigst, bleibt leicht etwas liegen. Genau diese wiederkehrenden Aufgaben sollen miteinander verbunden werden.
Der Zeitaufwand im Vergleich
Ich habe meine Komponenten selbst aufgebaut und dafür ungefähr vier Monate gebraucht, obwohl mir die Marketingstrategie bereits klar war. Auch danach kosteten Aufnahme, Schnitt, Untertitel und Newsletter ohne Automatisierung jeden Tag viel Zeit.
Die Neukundenmaschine soll dir diese Aufbauarbeit abnehmen. Du beantwortest die Fragen und nutzt den vorbereiteten Ablauf für die Einrichtung. So bleibt es nicht bei der Idee, irgendwann ein Buch, eine Landingpage und einen Newsletter aufzusetzen.
So kann ein Arbeitstag aussehen
Bei mir prüft der Agent zum Beispiel regelmäßig, ob eine neue Aufnahme vorhanden ist. Wenn ich ein Video aufgenommen habe, bereitet er den Schnitt vor und legt mir das Ergebnis zur Prüfung vor. Nach meiner Freigabe plant er die Veröffentlichung ein.
Wenn du selbst vor der Kamera stehen möchtest, kannst du das vorbereitete Skript mit dem Handy aufnehmen. Alternativ kannst du für passende Inhalte KI-Videos nutzen. Dafür können zusätzliche Kosten bei den verwendeten Videodiensten entstehen. Im Seminar habe ich als Beispiel ein Budget von 20 bis 30 Euro im Monat genannt.
Vom veröffentlichten Video zum Interessenten
Das veröffentlichte Video führt zum Buchangebot. Interessenten kommentieren, erhalten die Nachricht und tragen sich ein. Für eine eigene kurze Aufnahme kannst du ungefähr zehn Minuten am Tag einplanen. Bei KI-Videos fällt dieser Aufnahmeschritt weg.
Auch mehrere Kanäle lassen sich berücksichtigen. Wenn du einen Hauptkanal und einen weiteren Kanal hast, kannst du im Interview erklären, wie Beiträge dort verteilt oder erneut geteilt werden sollen. Zusätzliche Wünsche werden auf dieser Grundlage in den Ablauf aufgenommen.
Einmal einrichten und weiter nutzen
Du kannst mit einem Kanal starten und später weitere hinzunehmen. Eigene Aufnahmen und KI-Videos lassen sich je nach Thema unterschiedlich einsetzen. Eine Bestellung der Neukundenmaschine ist nicht auf einen einzigen Kanal beschränkt.
Der Kern bleibt derselbe: Zuerst werden dein Unternehmen und dein Angebot verstanden. Danach greifen Buch, Inhalte, Veröffentlichung und Newsletter ineinander. Die KI übernimmt dabei die vorbereiteten Arbeitsschritte an deinem Computer.
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Das Angebot aus dem Seminar
Früher habe ich für ein solches Einrichtungspaket ohne Videoschnitt 20.000 Euro berechnet. Darin waren eine Buch-Landingpage, einige Newsletter und die technischen Verbindungen enthalten. Der Buchtext gehörte noch nicht dazu. Im Seminar habe ich die Neukundenmaschine mit den beschriebenen Anweisungen für einmalig 497 Euro angeboten.
Der Bestelllink ist arturneumann.com/start.
Die Beratung für die ersten zehn Käufer
Für die ersten zehn Käufer habe ich zusätzlich 30 Minuten persönliche Beratung per Telefon oder Zoom angeboten. Dabei schauen wir uns das jeweilige Unternehmen an und besprechen, wie ich den Ablauf dafür aufbauen würde. Ich möchte damit auch gute Fallstudien aus unterschiedlichen Unternehmen gewinnen.
Eine Stunde Beratung mit mir kostet normalerweise 1.000 Euro. Die halbe Stunde für die ersten Käufer ist als kostenfreie Ergänzung gedacht, damit sie ihre Umsetzung gezielt vorbereiten können.
Bestelllink, Gründerpreis und Freischaltung
Die Bestellung läuft über Digistore24. Du zahlst einmalig und kannst die Neukundenmaschine dauerhaft für verschiedene Unternehmen, Angebote und Kanäle nutzen. Die Freischaltung ist für den 16. Oktober 2026 vorgesehen. Der im Seminar genannte Preis ist der Gründerpreis für die Vorbestellung.
Dieser Preis gilt bis Sonntag, 4. Oktober 2026, 23:59 Uhr. Für die Nutzung brauchst du zusätzlich Claude oder ChatGPT. Eines dieser Werkzeuge ist erforderlich, weil die Neukundenmaschine die Anweisungen für deine KI liefert.
Meine Zusage für die Einrichtung
Meine Zusage zur Einrichtung lautet: Du beantwortest die Fragen des Agenten, anschließend soll deine Neukundenmaschine in unter sechs Stunden eingerichtet sein. Wenn du dabei nicht weiterkommst, helfe ich dir persönlich oder übernehme die Einrichtung.
Diese Unterstützung gilt für 30 Tage ab der Freischaltung am 16. Oktober. Nutze den Ablauf in diesem Zeitraum und melde dich, wenn du Schwierigkeiten hast. Für die erste Einrichtung habe ich im Seminar Claude Max oder ChatGPT Pro für einen Monat empfohlen, weil dabei viele Aufgaben am Computer erledigt werden.
Welche zusätzlichen Dienste du brauchst
Für die intensivere Nutzung während der Einrichtung habe ich im Seminar ungefähr 90 Euro genannt. Für den späteren Betrieb kann eine kleinere monatliche Variante ausreichen. Diese Abos zahlst du an den jeweiligen Anbieter. Für die Instagram-Automatisierung kann außerdem ManyChat hinzukommen, im Seminar mit etwa zwölf Euro monatlich angegeben.
Mit einer eigenen Serverlösung ist auch eine andere Umsetzung möglich. Ein Newsletter-Tool kann zu Beginn kostenfrei sein.
Wenn du bereits ein Newsletter-Tool nutzt, wird es in den Ablauf einbezogen. Andernfalls wird eine passende Lösung für deine Situation ausgewählt. Du musst die technische Einrichtung nicht selbst entwickeln. Wenn du nicht vor die Kamera möchtest, kannst du mit KI-Videos arbeiten. Ausgangspunkt bleibt ein Angebot, das du verkaufen willst.
Dein Zeitaufwand und technische Fragen
Für das Interview planst du ungefähr 60 Minuten ein. Danach hängt dein eigener Aufwand vor allem davon ab, ob du selbst Videos aufnimmst. Kurze Aufnahmen von ein bis drei Minuten lassen sich mit etwa zehn Minuten am Tag vorbereiten.
Ein eigenes Produkt ist nicht zwingend nötig: Als Affiliate oder Vermittler kannst du passende Angebote anderer Anbieter empfehlen. Bezahlte Werbung brauchst du für den Start ebenfalls nicht.
Eine Frage war, ob sich die Neukundenmaschine auch unter Linux nutzen lässt. Sie ist kein eigenständiges Programm für ein bestimmtes Betriebssystem, sondern eine Sammlung von Anweisungen. Entscheidend ist daher, ob die benötigten Funktionen von Claude oder ChatGPT in deiner Umgebung verfügbar sind.
Werbeanzeigen und Ratenzahlung
Solange die Bestellseite die 30 Minuten Strategieberatung noch ausweist, ist der Bonus dort enthalten. Auch Werbeanzeigen lassen sich in den Ablauf einbeziehen. Das zuvor erstellte Buchmotiv kann bereits als Grundlage dienen. Du kannst der KI anschließend den Auftrag geben, passende Anzeigen vorzubereiten.
Ich würde zunächst Inhalte veröffentlichen und danach die stärksten Beiträge bewerben. So erkennst du bereits, welche Themen bei deinen Wunschkunden ankommen. Im Bestellformular ist außerdem eine Zahlung über Klarna möglich, wenn du diese Variante nutzen möchtest.
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Fragen aus dem Seminar
Früher haben wir solche Abläufe in mehrtägigen Workshops eingerichtet. Dazu kamen Reise, Hotel und viel eigene Arbeit am Computer. Mit der Neukundenmaschine sind die Anweisungen für diese Schritte bereits vorbereitet. Deine Antworten im ersten Gespräch bilden die Grundlage für die Umsetzung.
Die Einrichtung von unterwegs begleiten
Du kannst eine Aufnahme auch mit dem Handy machen und von dort an deine KI weitergeben. Der Agent verarbeitet das Video anschließend am Computer und bereitet die Veröffentlichung vor. Der Computer muss dafür eingeschaltet sein.
Funktioniert Instagram auch für lokale Angebote?
Eine Frage aus dem Seminar: Lässt sich Instagram auch nutzen, wenn du nur vor Ort Kurse oder Dienstleistungen anbietest? Ja, auch lokale Angebote lassen sich mit dieser Strategie verbinden.
Nenne den Ort in deinem Inhalt und nutze die Ortsangabe am Beitrag, zum Beispiel Düsseldorf. So ist erkennbar, für wen das Angebot relevant ist. Bei bezahlten Anzeigen kannst du den gewünschten Standort zusätzlich in der Zielgruppenauswahl einstellen.
Was die KI im Ablauf übernimmt
Viele denken bei KI noch vor allem an Textentwürfe. Im beschriebenen Ablauf kommen mehrere Fähigkeiten zusammen: Texte schreiben, Programme bedienen, Inhalte verarbeiten und wiederkehrende Aufgaben ausführen. Dadurch lassen sich heute deutlich mehr Arbeitsschritte miteinander verbinden.
Ein Teilnehmer berichtete, dass er seine Plattform in vier Monaten mit Claude und Claude Code aufgebaut hatte. Was ihm noch fehlte, war das Marketing. Genau diese Lücke soll die Neukundenmaschine schließen.
Warum Marketing der Engpass bleibt
Software und Produkte lassen sich heute schnell entwickeln. Die Frage bleibt aber: Wie erfahren die richtigen Menschen davon und warum sollten sie kaufen? Ich kenne diese Versuchung selbst gut. Ich bin mit IT aufgewachsen und programmiere, seit ich fünf bin. Mein Vater hat viele Jahre als Programmierer gearbeitet.
Gerade wenn du viele Ideen hast, kannst du dich leicht darin verlieren, immer etwas Neues zu bauen. Am Monatsende stellst du dann fest, dass du trotzdem noch zu wenige Kunden hast. Deshalb ist Marketing für viele Unternehmen der entscheidende Engpass.
Wie du mich mit Fragen erreichst
Wenn du Fragen zur Neukundenmaschine hast, kannst du mir an an@arturneumann.com schreiben. Du kannst auch einfach auf eine meiner E-Mails antworten.
Mit dem Gründerangebot möchte ich den Einstieg erleichtern und gemeinsam mit den ersten Kunden praktische Erfahrungen und Fallstudien sammeln.
Der Unterschied zur früheren Umsetzung
Unsere früheren Workshops dauerten drei Tage und kosteten etwa 3.000 bis 5.000 Euro. Die Teilnehmer mussten anreisen und die Schritte während des Workshops selbst umsetzen. In dieser Zeit haben wir vor allem die Landingpage und den E-Mail-Ablauf aufgebaut.
Im beschriebenen KI-Ablauf kommen weitere Aufgaben hinzu: Buchtext, Titel, Cover, Videoschnitt, Skripte und die Instagram-Strategie. Diese Bestandteile sollen als zusammenhängender Prozess eingerichtet werden.
Den Agenten für Kundenprojekte nutzen
Kannst du das auch für deine Kunden einsetzen? Ja. Du kannst zunächst dein eigenes Marketing aufbauen und den Ablauf anschließend für Kundenprojekte nutzen. Wenn du bei der ersten Einrichtung nicht weiterkommst, greift die im Angebot beschriebene persönliche Unterstützung.
Deine Fragen helfen mir außerdem, den Prozess weiter zu verbessern. Wenn eine Stelle unklar ist oder vereinfacht werden kann, kann ich die Anweisungen entsprechend ergänzen. Solche Verbesserungen sollen anschließend auch den anderen Nutzern zugutekommen.
Der Ablauf bleibt im Kern einfach
Die Plattformen können sich ändern. Das Grundprinzip bleibt: ein Buch zu einem passenden Thema entwickeln, interessierte Kontakte gewinnen, sie regelmäßig informieren und ein hilfreiches Angebot machen. Ich nutze diesen Ablauf seit vielen Jahren.
Welches Newsletter-Tool passt?
Welches Tool solltest du für deinen Newsletter verwenden? Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Es hängt davon ab, was du bereits nutzt und welche Funktionen du brauchst. Ich habe inzwischen eine eigene Lösung. Für deinen Start ist vor allem wichtig, dass der Ablauf funktioniert und du deine E-Mails regelmäßig verschickst.
Mit einem großen Verteiler lohnt sich später auch die Optimierung der Kosten. Am Anfang würde ich mich stärker auf Inhalt, Aufbau und die Verknüpfung mit deinem Angebot konzentrieren. Dazu gehören verständliche Texte, passende Links und ein sauberer Versand.
Meine Regeln für E-Mails und Zustellung
In meinen Anweisungen sind deshalb konkrete Regeln für Newsletter enthalten: Wortwahl, Länge der Betreffzeile, Platzierung der Links und der Preheader. Der Preheader ist die kurze Vorschau neben oder unter dem Betreff, die bereits vor dem Öffnen sichtbar ist. Auch die Frage, wie tägliche Mails hilfreich bleiben, gehört dazu.
Du kannst damit ebenfalls bestehende E-Mail-Sequenzen prüfen lassen. Zum Beispiel mit dem Auftrag: „Wie würdest du diese E-Mails auf Basis der Regeln aus der Neukundenmaschine verbessern?“ So nutzt du die Vorlagen auch für Inhalte, die bereits vorhanden sind.
Vorhandene Texte und Landingpages verbessern
Dasselbe ist bei eigenen oder für Kunden erstellten Texten möglich. Du kannst Newsletter überarbeiten oder untersuchen, warum bestimmte Videos wenig Resonanz bekommen haben. Bei den Landingpages konzentriert sich der beschriebene Aufbau zunächst auf Buch-Landingpages. Eine vollständige Verkaufsseite ist ein eigenes Thema.
Die hinterlegten Regeln für Verkaufstexte kannst du trotzdem auch zur Analyse anderer Inhalte verwenden, etwa für eine vorhandene Landingpage, einen Funnel oder einen Flyer. Sie helfen dabei, Nutzen, Ansprache und den nächsten Schritt klarer zu formulieren.
Wenn Angebot oder Geschäftsidee noch fehlen
Was ist, wenn du dein Angebot noch nicht genau kennst? Dann solltest du im Interview offen beschreiben, wo du stehst und zwischen welchen Ideen du schwankst. Diese Unsicherheit gehört zur Ausgangssituation und muss nicht versteckt werden.
Im Seminar kam dazu der Wunsch nach zusätzlichen Anweisungen für die Entwicklung einer Geschäftsidee und eines passenden Angebots auf. Diesen Wunsch habe ich aufgenommen. Zunächst geht es darum, klar zu beschreiben, was du bereits anbietest oder aufbauen möchtest.
Ein Buch für die Steuerberatung
Ein Teilnehmer fragte nach einer Anwendung für seine Lohnsteuerhilfeberatungsstelle. Auch im Steuerbereich gibt es Bücher, mit denen Fachleute ihr Wissen vermitteln und passende Interessenten erreichen. Als Beispiel habe ich Buchprojekte aus der Zusammenarbeit mit Steuerberatern genannt, unter anderem Burkhard Küpper.
Die erste Frage ist auch hier: Welche Menschen möchtest du ansprechen und welches Angebot soll dahinterstehen? Ein Buch über ein konkretes Steuerthema kann diese Verbindung herstellen. Der Titel sollte genau die Leser anziehen, denen du anschließend weiterhelfen möchtest.
Welche Kunden möchtest du gewinnen?
Möchtest du mehr Mandanten für Lohnabrechnungen, Steuergestaltung, internationale Fragen, Holdingmodelle oder Immobiliengesellschaften? Je nach Antwort ergibt sich ein anderes Buchthema. Genau dafür ist das Interview wichtig.
Ein anderer Teilnehmer wollte eine Community mit Mitgliedsbeitrag aufbauen. Dafür würde ich zuerst das Angebot und seine Wirtschaftlichkeit betrachten. Eine Möglichkeit ist, vorne ein konkretes Produkt zu verkaufen und anschließend eine laufende Mitgliedschaft anzubieten. Du kannst auch direkt zur Community führen.
Das Buch muss in beiden Fällen zum Thema und zum Nutzen dieser Community passen.
Ein Buch für Produkte und eine Community
Wenn ein Unternehmen mehrere Bereiche mit unterschiedlichen Zielgruppen hat, können mehrere Bücher sinnvoll sein. Beginne mit einer Zielgruppe und gehe schrittweise vor. Je nach Inhalt kann eine andere Ansprache, ein anderer Titel oder ein anderes Cover nötig sein.
Bei physischen Produkten ist es genauso wichtig zu wissen, was du verkaufst und wer es haben möchte. Das Beispiel mit den Make-up-Pinseln zeigt den Zusammenhang: Ein Buch zum „7-Minuten-Make-up“ führt zur passenden Routine und zu den dafür verwendeten Pinseln.
Beispiele für Make-up und Handwerker
Dazu passen Videos über Make-up-Routinen, die am Ende auf das Buch hinweisen. Bei einem Angebot für Handwerksbetriebe stellt sich dieselbe Grundfrage: Welche konkrete Aufgabe löst du für diese Betriebe? „Etwas mit KI“ allein ist noch kein verständlicher Nutzen.
Du kannst in einem Buch verschiedene Fallstudien zeigen. Noch klarer wird es oft, wenn du ein bestimmtes Problem der Handwerker in den Mittelpunkt stellst. Die KI ist dann das Werkzeug, mit dem du dieses Problem löst. Entscheidend sind der Nutzen, die genaue Zielgruppe und ihre Ausgangssituation.
Warum Menschen Merch kaufen
Ein weiterer Fall betraf Designs für Tassen, T-Shirts und andere Produkte. Hier wollte ich zuerst wissen, wofür die Motive stehen und welche Gruppe sich damit identifiziert. Sind es beispielsweise Manga-Fans, Musikfans oder Menschen mit einem anderen gemeinsamen Interesse?
Ein einfaches T-Shirt können Menschen überall kaufen. Ein Motiv wird interessant, wenn es zu ihrer Identität, einer Marke oder einer Community passt. Deshalb würde ich hier nicht nur an den Verkauf von T-Shirts denken, sondern an den Aufbau einer passenden Gemeinschaft.
Eine Marke statt austauschbarer Produkte
Wenn du austauschbare Produkte anbietest, stehst du im Wettbewerb mit sehr großen Händlern. Ein eigenes Logo allein beantwortet noch nicht die Frage, warum jemand bei dir kaufen soll. Wichtig ist, welchen Wert deine Marke für eine bestimmte Gruppe hat.
Der Preisunterschied zwischen einem günstigen T-Shirt und einem teuren Markenprodukt zeigt, wie viel Bedeutung Menschen einer Marke beimessen. Der zusätzliche Wert entsteht nicht allein durch den Stoff oder den Druck, sondern auch durch die Identifikation mit der Marke.
Eine Community rund um ein gemeinsames Interesse
Für eigene Designs brauchst du deshalb Menschen, für die das Motiv etwas bedeutet. Ein Beispiel aus meinem Umfeld sind Fans französischer Bulldoggen. Meine Freundin interessiert sich sehr für diese Hunde. Rund um ein solches Interesse kann eine klare Zielgruppe entstehen.
Du könntest Inhalte über französische Bulldoggen veröffentlichen, Besitzer interviewen und damit eine Gemeinschaft aufbauen. Ein eigenes Motiv auf einem T-Shirt spricht dann Menschen an, die zeigen möchten, dass sie dazugehören.
Das Motiv muss zur Zielgruppe passen
Die entscheidende Frage lautet also nicht nur: „Habe ich ein exklusives Motiv?“ Sondern auch: „Worum geht es bei diesem Motiv, und welche Menschen fühlen sich davon angesprochen?“ Ohne diese Informationen lässt sich kein sinnvoller Buchtitel entwickeln.
Zuerst müssen Angebot und Zielgruppe klar sein. Daraus ergeben sich das passende Buch, die Inhalte und die nächsten Schritte. Genau diese Fragen werden im Interview aufgegriffen.
Mit dem ersten Video Kontakte gewinnen
Bezahlte Werbung ist eine Möglichkeit, Kontakte zu gewinnen, kann aber teuer sein. Im Seminar habe ich als Beispiele zehn bis 15 Euro pro E-Mail-Adresse, 200 bis 400 Euro pro Erstgespräch und zehn bis 30 Euro pro Webinar-Anmeldung genannt.
Die Video- und Buchstrategie bietet einen Weg, zunächst ohne solche Werbeausgaben passende Interessenten anzusprechen.
Wenn ein Video bei den richtigen Menschen ankommt, können daraus bereits am selben Tag die ersten Kontakte entstehen. Dafür müssen Inhalt, Zielgruppe und Buchangebot zusammenpassen. Mit diesem Ablauf kannst du dein Marketing Schritt für Schritt aufbauen.
Deine Neukundenmaschine
Im Seminar habe ich dir gezeigt, wie der KI-Agent dein Buch, deine Landingpage und dein Marketing einrichtet.
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