KI-Agenten als Käufer: So überzeugst du sie mit Beweisen

Zuletzt geprüft am 8. November 2026

Das Video zum Artikel (16 Minuten).

Wie hebst du dich als Unternehmer, Berater, Coach oder Experte noch ab, wenn künstliche Intelligenz fast jede Arbeit am Computer übernehmen kann? Diese Frage habe ich mir in den letzten Monaten sehr lange gestellt.

Meine Antwort: Deine nächsten Käufer sind oft gar keine Menschen mehr, sondern KI-Agenten. Und die überzeugst du nicht mit einem schönen Auftritt, sondern mit Beweisen.

Warum KI-Agenten bald für deine Kunden einkaufen

Schon heute lesen viele Menschen ihre E-Mails nicht mehr selbst. Sie lassen die KI Informationen sammeln, lassen sich etwas empfehlen und machen dann, was die KI sagt. Oder sie nutzen die KI zumindest als starke Assistenz.

Denk das einen Schritt weiter. Technisch ist ein KI-Agent ein Roboter, der auf Webseiten geht und sich die Fakten anschaut. Sucht jemand einen Dienstleister, prüft der Agent: Wo gibt es Beweise, dass dieser Anbieter genau das liefert, was ich brauche?

Ich sehe das an meiner eigenen Arbeit. Dieses Video hat meine KI geschnitten, hochgeladen, Kurzvideos daraus gemacht und die Beschreibung geschrieben. Wenn so viel Arbeit automatisch läuft, laufen auch Kaufentscheidungen bald so.

Harte Fakten zuerst, weiche Faktoren später

Ein Beispiel: Du suchst einen Fotografen. Der KI-Agent schaut sich an, wie viele Fotoshootings die Person gemacht hat, welche Bewertungen sie hat, mit welcher Kamera sie arbeitet und was sie kostet. Das sind harte Fakten, die sieht er sofort.

Danach kommen die weichen Faktoren. Die KI schaut sich Videos von der Person an. Wie redet sie? Wie klingt die Stimme? Wie sicher wirkt sie? Daraus schätzt der Agent ein, ob jemand sympathisch ist, ob die Zusammenarbeit leicht wird und ob die Person kompetent ist.

Die Fakten prüft die KI schon heute. Stimmen und Gefühle einschätzen kann sie inzwischen auch, und das wird immer besser. Die Zukunft ist also nicht weit weg.

1. Sammle jede Kundenstimme automatisch

Das Erste, was ich tue: Ich sammle jede Art von Kundenstimme und Feedback. Und zwar nicht von Hand, sondern mit einer Schleife.

Meine KI schaut jede Woche durch meine E-Mails, meine Beiträge auf Social Media, Kommentare und Gespräche in Gruppen und in meiner Community. Überall, wo mich jemand positiv erwähnt oder etwas Gutes gesagt hat, nimmt sie die Stelle heraus.

Diese Stimmen werden anonymisiert und sofort veröffentlicht. Dafür habe ich eine eigene Seite mit den Erfahrungen von Menschen, die mit mir gearbeitet haben.

Das geht auch bei dir. Hast du ein Webinar gemacht und jemand hat im Chat gesagt, das Webinar war toll? Dann nimm die Aussage, versieh sie mit Datum und anonymisiertem Namen und schreib dazu, wo sie gefallen ist. Mehr Wege zu guten Stimmen stehen im Artikel über Kundenreferenzen.

2. Halte jedes Ergebnis in einem Changelog fest

Das Zweite sind konkrete Ergebnisse. Ich arbeite jeden Tag mit künstlicher Intelligenz, und alles, was ich erreiche, baue oder automatisiere, wird festgehalten. Das mache ich seit eineinhalb Jahren. Diese Liste heißt Changelog.

In der Woche dieses Videos habe ich zum Beispiel vier Webseiten mit Hunderten Beiträgen pro Seite erstellt. Auch das steht im Changelog.

Wenn du selbst Software baust oder viel mit KI machst, nutze auf jeden Fall GitHub. Dort sicherst du deine Zwischenstände und kannst sie wiederherstellen. Damit wird ohnehin alles gespeichert, was du tust.

Irgendwann mache ich meinen Changelog öffentlich. Dann kann ein KI-Agent ihn sogar mit meinem GitHub-Profil abgleichen und sehen, dass es stimmt. Das ist ein unfairer Vorteil gegenüber allen, die erst später anfangen. Deshalb sammle ich schon jetzt.

3. Zeig echte Zahlen statt Versprechen

Der dritte Weg ist etwas umstritten, gerade in Deutschland: Du kannst deinen Umsatz öffentlich machen. In den USA tun das schon sehr viele.

Es gibt Anbieter wie Baremetrics, die solche Statistiken zeigen. Du kannst es aber auch selbst bauen. Verkaufst du über Digistore oder Stripe, holst du die Zahlen direkt aus der Schnittstelle und zeigst sie auf deiner Seite.

Warum das zählt: Wenn die Zahlen von der Schnittstelle kommen, weiß der KI-Agent, dass sie echt sind. Erzählst du dann etwas über deine Ergebnisse, hat er mehr Vertrauen in dich.

Das gilt für alle echten Ergebnisse. Alles, was wirklich passiert ist und sich prüfen lässt, sollte für einen KI-Agenten auffindbar sein. Dann sprechen die Fakten für dich.

Branding wird unwichtiger, Substanz wird wichtiger

Ein Mensch entscheidet viel nach Bauchgefühl, nach Farben, nach Marke. Ein KI-Agent nicht.

Wenn du bisher Kunden damit begeistert hast, dass du im Sportwagen sitzt, sehr selbstbewusst auftrittst und mit psychologischen Tricks verkaufst, aber keine Substanz lieferst, wird es schwer. Der Agent wird sagen: Dieser Anbieter hat keine Zahlen, die er zeigt, nimm ihn nicht.

Dann spricht die KI gegen dich und nicht für dich. Im Umkehrschluss heißt das: Viele werden ihr Geschäft verlieren, weil sie keine guten Ergebnisse liefern.

Wenn du gerade etwas verkaufst, bei dem du selbst weißt, dass die Kunden keine tollen Ergebnisse haben, dann lass es. Verkauf nur das, wo du sehr sicher bist, dass du ein gutes Ergebnis erreichst.

In der KI-Suche auftauchen

Ich sehe gerade viele Leute, die Optimierung für die KI-Suche verkaufen. Der einzige Weg, dort dauerhaft aufzutauchen, sind echte Ergebnisse mit Zahlen, Daten und Fakten.

Dazu gehört auch eine starke Präsenz auf Social Media mit Inhalten, die Menschen wirklich helfen. Und dazu gehören Kundenergebnisse, die so aufbereitet sind, dass die KI etwas damit anfangen kann. Wie war der Umsatz vorher, wie danach? Bei einem Abnehm-Coaching: Wie sah die Person vorher aus, wie viel hat sie abgenommen?

Wie du KI dafür nutzt, mehr Kunden zu gewinnen, beschreibe ich ausführlicher im Artikel Kunden gewinnen mit KI.

Was bleibt: Menschlichkeit

Es gibt eine Gegenbewegung. Viele werden gerade deshalb bei dir kaufen, weil du ein Mensch bist. Weil du da bist und erreichbar bist, während andere nur noch KI-Inhalte machen.

Das ist wie bei Menschen, die Schallplatten kaufen. Sie wollen keinen digitalen Klang. Er ist weniger perfekt, aber für sie ist er perfekter.

Gleichzeitig wird die Welt mit KI-Bildern, KI-Texten und KI-Videos geflutet. Schon heute gibt es mehr KI-Inhalte, als Menschen in ihrer ganzen Geschichte geschaffen haben. Der Anteil menschlicher Inhalte geht gegen null, weil Menschen viel langsamer sind als Tausende KI-Agenten.

Deshalb reicht ein Beitrag pro Woche nicht mehr. Du kannst immer Werbung bezahlen, das geht. Aber ohne bezahlte Werbung musst du viel zeigen. Ich veröffentliche deshalb ab jetzt jeden Tag ein Video. Früher hat mich das Schneiden aufgehalten. Heute drücke ich auf Pause, und meine KI schneidet und lädt hoch.

Mein Fazit

KI-Agenten treffen bald einen großen Teil der Kaufentscheidungen. Sie schauen auf Beweise. Fang deshalb heute an zu sammeln: Kundenstimmen, Ergebnisse, Zahlen. Wer jetzt beginnt, hat in ein, zwei Jahren einen Vorsprung, den andere kaum aufholen.

Und bleib menschlich. Zeig dich, sprich mit deinen Kunden und liefere echte Ergebnisse. Dann sprechen Menschen und KI-Agenten für dich.

Transkript zum Video

Zum Nachlesen, mit Zeitmarken zum Video. Aus den Untertiteln des Videos.

00:00 Wie hebt man sich in Zukunft noch in Zeiten von künstlicher Intelligenz ab als Unternehmen, als Dienstleister, als Berater, Coach, Experte? Diese Frage habe ich mir in den letzten Monaten sehr, sehr lange gestellt, weil ich bin sehr, sehr tief im ganzen KI-Thema drin und verfolge die Entwicklung, was gerade alles so passiert, wie schnell sich die Technologie weiter verändert und entwickelt. Und kann mir schon ungefähr vorstellen, wie die Zukunft aussehen wird.

00:26 Und die Frage ist natürlich, jetzt ist es extrem einfach, neue Webseiten zu erstellen, neue Technologie zu entwickeln. Jede Art von Computertätigkeit, die kann jetzt mittlerweile von künstlicher Intelligenz sofort erledigt werden. Man muss nicht mehr selber irgendwas am Computer machen. Dieses Video, was ich hier gerade aufnehme, das wird von meiner eigenen KI geschnitten. Dann wird es automatisch hochgeladen, dann werden daraus Shorts erstellt, also Kurzfilme. Die Videobeschreibung wird erstellt und, und, und.

00:56 Viele Dinge passieren automatisch. Und die Frage ist natürlich, was bleibt wirklich noch und was bleibt für immer oder was kann die KI sehr, sehr schwer nachmachen. Und vor allen Dingen, wie werden Menschen in Zukunft Kaufentscheidungen treffen? Das ist ein sehr, sehr großer Faktor, der darüber entscheidet, ob du dein Unternehmen schon jetzt für die Zukunft richtig aufstellst. Und ja, diese Frage habe ich mir lange gestellt. Und ich sehe jetzt schon, dass viele Menschen gar nicht mehr ihre E-Mails richtig selber lesen.

01:26 Ja, die treffen auch selber eigentlich keine Kaufentscheidungen mehr, sondern sie nutzen immer mehr künstliche Intelligenz, um Informationen zu sammeln. Und danach eben die KI gibt ihnen eben bestimmte Empfehlungen. Und dann machen sie einfach das, was die KI sagt. Oder auf jeden Fall nutzen sie die KI sehr stark als Assistenz. Und wenn man dann einen Schritt weiter geht, dann muss man sich überlegen, wenn man das Ganze auf Quellcode-Basis sieht und auf technischer Basis, dann ist es ja so, die KI ist im Prinzip nur ein Roboter, der auf eine Webseite geht oder der sich Informationen von irgendwo sucht und dann sich die Fakten wirklich anschaut.

02:03 Also die Zahlen, Daten, Fakten und schaut, wo gibt es Beweise dafür, dass zum Beispiel, wenn man nach einem Dienstleister sucht, dieser Dienstleister genau das liefert, was ich möchte. Wenn ich jetzt einen Fotografen suche, dann sind die Beweise, okay, die Person hat schon so und so viele Fotoshootings gemacht, die hat diese und diese Bewertungen oder sie arbeitet mit dieser und jener Kamera oder man hat den oder jenen Preis.

02:30 Und das sind so harte Faktoren, die man natürlich sofort sieht. Dann gibt es wahrscheinlich noch irgendwann mal softe Faktoren. So, da wird die KI sich vielleicht Videos von der Person anschauen und schauen, wie redet die Person so? Wie ist die Stimme? Wie ist die Sicherheit und die Confidence? Also das Selbstvertrauen in bestimmten Dingen, wenn sie irgendwas erzählt, die Person. Und das sind alles, ja, softe emotionale Faktoren.

02:55 Und dadurch kann man dann entscheiden, also wird der KI-Agent irgendwann mal entscheiden, ob eine Person sympathisch ist, ob es einfach ist, mit der zu arbeiten, ob sie kompetent ist in dem Bereich, den sie macht. Das werden alles KI-Agenten in der Zukunft machen und die Zukunft ist nicht weit weg. Ja, also wir reden davon, also von den Fakten, das ist ja eh schon gegessen. Und mittlerweile kann die KI halt auch Stimmen einschätzen und ja, Gefühle einschätzen und sowas.

03:21 Das kommt halt immer mehr und das wird irgendwann perfekt funktionieren oder sehr, sehr nah dran funktionieren. Und ja, ich habe mir überlegt, okay, was kann man halt jetzt tun, um als Unternehmer, Dienstleister, Berater, Experte, sich schon jetzt für diese Zukunft aufzustellen. Da würde ich persönlich einige Sachen machen und das ist auch das, was ich schon tue. Und zwar das allererste, was ich tue, ist jede Art von Testimonial oder Feedback von Kunden, was man so bekommt, sammeln.

03:49 Und ich mache das übrigens nicht manuell, ich mache das mit sogenannten Loops, also mit Schleifen. Das heißt, meine KI, die schaut jede Woche durch alle meine Mails, durch alle meine Social Media Beiträge, durch Kommentare, die ich irgendwo bekommen habe oder irgendwelche Interaktionen, die es gab, in irgendwelchen Gruppen, in meiner eigenen Community und so weiter und so weiter. Wo mich Menschen positiv erwähnt haben oder irgendwas Positives gesagt haben oder was das Feedback war.

04:13 Und dieses Feedback wird jetzt schon gesammelt. Also es wird schon jetzt gesammelt und dann wird es anonymisiert veröffentlicht, sofort. Und das ist halt ein Feedback-Loop oder eine Loop, eine Schleife, ein sogenanntes Flywheel, was ich schon bei mir implementiert habe. Das gibt es jetzt schon bei mir. Und da habe ich eine extra Unterseite, wo man diese Erfahrungen sieht von Leuten, die gute Erfahrungen mit mir gemacht haben. Das kann auch sein, ihr habt zum Beispiel ein Webinar gemacht oder du hast ein Webinar gemacht und dort hat jemand etwas Gutes über dich gesagt oder gesagt, das Webinar war toll.

04:46 Dann kannst du das einfach extrahieren und dann mit einem Zeitstempel versehen, mit einem anonymisierten Namen und dann sagen, hey, da und da wurde das und das gesagt. Das ist eine Sache. Dann das Zweite sind natürlich konkrete Ergebnisse, die du erreicht hast. Was ich auch schon habe, das ist auch eine Schleife, die bei mir läuft, ist, ich arbeite ja jeden Tag mit künstlicher Intelligenz und mein sogenannter Change-Log wird gelockt.

05:09 Also im Prinzip alles, was ich erreicht habe, alles, was ich gemacht habe, alles, was ich gebaut habe, automatisiert habe, das wird alles jetzt schon festgehalten. Und das mache ich schon seit eineinhalb Jahren so. Also wirklich alles, was ich gecodet habe oder mit KI erstellt habe, das wird alles in einem Change-Log festgehalten. Und natürlich, wenn du zum Beispiel auch eigene Software programmierst oder überhaupt irgendwas machst mit KI, solltest du es auf jeden Fall GitHub nutzen.

05:34 Das ist ein Software-Tool oder eine Plattform, wo du praktisch deine Zwischenstände sichern kannst und dann auch wieder zurück, ja, wiederherstellen kannst. Und dadurch wird eh automatisch alles gespeichert, was du so machst. Ja, bei mir ist es aber noch ein bisschen detaillierter, tagesaktueller. Der Sinn auch dahinter. Und das ist zum Beispiel auch eine Feedback -Schleife, die ich habe. Das heißt, sobald ich ein neues Ergebnis umgesetzt habe, sobald ich ein Portal gegründet habe, ich habe jetzt diese Woche vier Webseiten erstellt, vier Stück, und mit hunderten Beiträgen pro Webseite.

06:06 Und das wird alles im Change-Log festgehalten. Und irgendwann werde ich diesen Change -Log public machen, öffentlich machen. Und dann haben die KI-Agenten in Zukunft, wenn Leute eine Kaufentscheidung benötigen, dann haben sie meinen ganzen Change-Log, den sie sogar vielleicht noch mit meinem GitHub-Repository, also mit meinem GitHub -Profil abgleichen können, dass es auch wirklich stimmt, was ich da erzählt habe, und dass es da einen Beweis dafür gibt. Den können sie alles nachgucken.

06:31 Und dann ist es ein unfairer Vorteil, den ich habe, im Vergleich zu allen, die jetzt erst anfangen, das zu machen. Das heißt, das mache ich jetzt schon, sammle ich jetzt schon. Das ist natürlich ein ganz wichtiger Faktor. Was du auch machen kannst, ist theoretisch deinen Umsatz öffentlich machen. Das ist zwar ein bisschen kontrovers, gerade in Deutschland ist das nicht so wirklich beliebt, aber in den USA machen das schon sehr viele.

06:51 Es gibt zum Beispiel ein Unternehmen, das heißt Baremetrics, die machen so Statistiken, und dann kannst du einfach deinen Umsatz öffentlich machen. Du kannst jetzt aber auch einfach selber programmieren. Und dann könntest du zum Beispiel, wenn du was über Digistore verkaufst oder über Erweisungen oder was auch immer, könntest du deine Umsatzzahlen öffentlich machen und dann sehen Leute, okay, hey, der hat heute das und das verkauft oder Stripe oder so, egal was du nutzt.

07:11 Und dann könnte man deine Zahlen, deine Gewinnzahlen wirklich öffentlich zeigen. Und das wäre ein weiterer Beweis dafür, dass der KI-Agent dann sieht, okay, wow, der hat ja wirklich diesen Umsatz gemacht. Und wenn er das und das erzählt, dann ist es ja wirklich so, weil das einfach von der API kommt, also von der Schnittstelle. Und ja, dadurch hat der KI-Agent einfach mehr Confidence in dir. Wenn er zum Beispiel, wenn jetzt einer sucht nach, ich suche nach einem guten Trading Coach oder sowas, und du hast dein Interactive Brokers Depot öffentlich gemacht, und du zeigst das sogar mit jedem einzelnen Trade, dann kann der KI-Agent sehen, okay, wow, der hat ja echt diese Rendite gemacht oder jene Rendite.

07:50 Und das kommt halt von Interactive Brokers oder genauso eben mit Digistore und anderen Sachen. Also Fakt ist, alles, was wirkliche Ergebnisse sind, Zahlen, Daten, Fakten, Dinge, die wirklich passiert sind, die überprüfbar sind, diese zur Verfügung zu stellen für den KI-Agent, damit er bessere Entscheidungen treffen kann. Und die Fakten für dich sprechen, das ist ein sehr, sehr wichtiger Punkt. Weil überleg dir mal, ein Mensch, der entscheidet sehr viel ab Bauchgefühl, nach Emotionen, nach Farben, nach Brand, Brand, ja, also diesem Klassiker, wenn man so sagt, Branding, Branding.

08:22 Brand wird, glaube ich, immer unwichtiger, beziehungsweise es wird sich sehr, sehr stark verändern. Also, wenn du jetzt zum Beispiel Unternehmer bist und du hast bisher die Leute davon begeistert, dass du irgendwie in irgendeinem Sportwagen rumfährst und da sitzt und irgendwas machst, oder halt irgendwie super arrogant warst und versuchst, darüber zu verkaufen und ja, einfach mit bestimmten psychologischen Tricks hier arbeitest, aber in Wirklichkeit keine Substanz lieferst und das ist der Punkt, da wirst du es sehr schwer haben, meiner Meinung nach, weil die KI-Agenten werden einfach sagen, du bist unseriös, nimm diesen Dienstleister nicht und der hat nur schlechte Zahlen nachzuweisen, der hat auch keine öffentlichen Zahlen, die er teilt und deswegen würden wir den nicht empfehlen als Dienstleister.

09:05 Und dann werden die KI-Agenten gegen dich sprechen und nicht für dich und dann werden die, wenn jemand nach einem Dienstleister sucht, eher sagen, nee, Finger weg. Und das wird halt immer extremer. Also man muss sich vorstellen, momentan sind Menschen der absolute Flaschenhals bei allen Sachen. Also ich sehe das selber an mir. Ich denke sehr, sehr schnell. Ich kann mich auch sehr schnell entscheiden. Ich kann auch gleichzeitig an mehreren Dingen arbeiten, aber trotzdem bin ich immer wieder der Flaschenhals bei meiner KI.

09:34 Ich gebe dir halt mehrere Aufgaben, die arbeitet halt in verschiedenen Schleifen, an verschiedenen Dingen und ich muss halt immer die finale Qualitätssicherung bei Dingen machen und das ist halt sehr, sehr nervig, weil ich mich praktisch selber aufhalte damit. Ich könnte viel schneller Dinge umsetzen und das liegt auch teilweise noch daran, dass man den Modellen noch nicht ganz vertraut oder die Modelle nicht schlau genug sind für manche Dinge.

10:00 Zum Beispiel geht es auch um das Thema, ja, selbst optimiertes Marketing, dass du praktisch sagst, ich mache irgendein Marketing beziehungsweise der KI-Agent macht das und dann läuft das Marketing von alleine und wenn es nicht konvertiert, dann optimiert der KI-Agent das von automatisch, also komplett automatisch. Und genauso werden auch Kaufentscheidungen laufen. Ja, also der KI-Agent wird irgendwas suchen, dann wird er die besten Fakten herausfinden und dir nur das sagen, wo wirklich die Fakten dafür sprechen, dass es am besten ist.

10:29 Und ja, du wirst dann immer nur noch einfach Sachen freigeben, weil das so viel ist, du kannst das gar nicht mehr und deswegen ist es, glaube ich, sehr, sehr schlau, als Unternehmer oder Experte, Coach, Berater, egal was, hier mit den Fakten zu überzeugen. Im Umkehrschluss bedeutet das auch gleichzeitig, dass sehr viele Leute ihr Business verlieren werden, weil sie nichts leisten können, weil sie einfach nicht gut sind.

10:53 Sie verkaufen Dinge, die sie nicht mit Fakten belegen können und sie liefern schlechte Ergebnisse. Wenn du zu den Menschen gehörst, die gerade noch etwas tun, wo du eigentlich der Meinung bist, ich verkaufe nur heiße Luft und in Wirklichkeit haben die Leute keine wirklich tollen Ergebnisse, dann würde ich das lassen. Das wird dir in der nächsten Zeit sehr stark auf die Füße fallen und ich würde etwas verkaufen, wo du genau weißt und sehr, sehr sicher bist, dass du ein gutes Ergebnis für Leute erreichen kannst.

11:22 Und ich würde auch nur das verkaufen, denn immer mehr Menschen suchen jetzt schon jetzt nach Dienstleistern und Produkten über KI-Modelle und KI-Modelle werden halt immer schlauer und wenn du keine Fakten hast, dann wird es halt sehr, sehr schwierig, da überhaupt aufzutauchen. Ich sehe auch ganz viele Leute, die verkaufen zum Beispiel KI-Suchmaschinenoptimierung, also im Sinne von, dass man in der KI-Suche auftaucht. Der einzige Weg, um in Zukunft dort aufzutauchen, ist wirklich Ergebnisse zu haben, Zahlen, Daten, Fakten zu liefern.

11:54 Das kann auch zum Beispiel sein, dass man eine große Social-Media-Präsenz hat und auch zum Beispiel viel Content liefert und auch wirklich tolle Sachen sagt in seinem Content, die hilfreich sind und wertvoll sind für Menschen. Dass man natürlich auch Kundenergebnisse zeigt und die auch so präsentiert, dass die KI damit auch was anfangen kann. Also wirklich Zahlen von konkreten Ergebnissen, also zum Beispiel, wie war der Umsatz vorher, wie war der Umsatz nachher?

12:20 Oder wenn du Abnehm-Coaching machst, dass du zeigst, okay, wie sah die Person vorher aus, wie sah die Person nachher aus, wie viel Gewicht hat die verloren? Und so weiter. Also sich darauf zu fokussieren in Zukunft ist, glaube ich, sehr, sehr schlau. So mache ich es zumindest. Und ja, das ist, glaube ich, einer der Wege, wie du dich stark abheben kannst. Und die letzte Komponente, die spricht praktisch komplett dagegen, ist halt das Thema Menschlichkeit.

12:43 Also viele werden immer noch nur bei dir kaufen, weil du einfach menschlich bist, weil du einfach da bist, während viele dann zum Beispiel nur noch KI-Content machen, nur noch KI-Videos machen und alles mit KI machen, gar nicht mehr irgendwie manuell erreichbar sind und nichts. Da wird es viele Unternehmen geben, die massiv viel Geld damit verdienen, bin ich mir sehr, sehr sicher. Ist ja jetzt schon so. Aber es wird auch viele Leute geben, die praktisch nur dich kaufen, weil du Mensch bist und weil die Leute einfach sagen, ich will einfach Menschen haben, ich möchte das nicht und es gibt verschiedene Gründe.

13:16 Das ist so wie Leute, die Vinylplatten hören und die alten Schallplatten kaufen. Die möchten das einfach nicht. Die möchten einfach keinen digitalen Klang. Auch wenn er weniger perfekt ist, ist es für die perfekter. Und ja, das sind so verschiedene Wege, um das Ganze anzugehen. Nichtsdestotrotz, vielleicht, um es nochmal ganz klar zu machen, wir haben jetzt gerade eine Zeit, wo man extrem billig Content erstellen kann, extrem schnell, extrem viel davon machen kann.

13:43 KI-Bilder, KI-Texte, KI-Videos. Das flutet Social-Media-Kanäle ohne Ende. Das ist einfach eine unfassbare Masse. Wir haben jetzt schon mehr KI-Content, als in der gesamten Zeit der Menschheit jemals von Menschen erschaffen wurde. Das muss man sich halt mal vorstellen. Das ist komplett verrückt. Und ja, es geht halt nur, also die Anzahl prozentual von menschlichem Content, der wird gegen Null gehen. Das wird extrem klein sein, prozentual. Also ja, im Vergleich dazu.

14:12 Wir reden da jetzt irgendwie von 0,0001 % und es wird immer weniger werden prozentual. Warum? Weil natürlich Menschen voll langsam sind. Ja, ich kann ja jetzt 10.000 KI-Agenten den ganzen Tag oder 100.000, wenn man genug Kapital hat und Rechenpower oder Millionen, kann man den ganzen Tag Content produzieren lassen. Videos, Audios, Texte und so weiter und so weiter. Da kommt niemals im Leben ein Mensch gegen an. Und die Wahrscheinlichkeit ist halt hoch, dass wir irgendwann eine Trennung zwischen KI-Content und menschlichem Content sehen werden und dass der menschliche Content trotzdem weiterhin noch bewertet wird.

14:47 Und ja, deswegen, du kannst halt nicht davon ausgehen, dass du mit ganz wenig Content, also wenn du ganz wenig machst, ganz wenig auftrittst, überhaupt noch gesehen wirst. Also klar, du kannst immer Werbung bezahlen, das geht halt immer. Aber ansonsten, wenn du versuchst, jetzt einfach hier nur, ja, mit einem Beitrag pro Woche irgendwas zu erreichen, das wird sehr, sehr schwierig. Sehr, sehr schwierig. Der Mensch muss trotzdem viel Gas geben, viel machen.

15:12 Deswegen ist es jetzt so, ich werde hier jeden Tag jetzt ein Video veröffentlichen. Jeden Tag. Und ja, das ist mein Ziel hier, um einfach jeden Tag interessante Tipps zu teilen mit euch. Und bisher war es immer so, mich hat immer das Schneiden stark aufgehalten von den Videos, weil das war immer extrem nervig. Das Schneiden dauert immer super, super lange. Und jetzt macht das KI. Ich kann jetzt auf Pause drücken, das Video wird selber geschnitten, selber hochgeladen und fertig.

15:38 Und das ist halt richtig cool und deswegen kann ich einfach ohne Ende Content produzieren und es ist viel, viel einfacher, Content zu produzieren. Und ja, ich lade dich dazu ein, das auch zu machen. Ist auf jeden Fall sehr schlau. Und ja, sag mir gerne mal deine Meinung, was du dazu denkst und ja, ob du diese Prognose teilst oder ob ich noch irgendwas vergessen habe.

Häufige Fragen

Was sind KI-Agenten?
Ein KI-Agent ist eine künstliche Intelligenz, die selbst Aufgaben erledigt. Sie geht auf Webseiten, sammelt Informationen, vergleicht sie und gibt eine Empfehlung. Für Kaufentscheidungen heißt das: Der Agent sucht im Auftrag eines Menschen nach einem Anbieter und schaut sich an, welche Beweise es für dessen Leistung gibt.
Wie treffen KI-Agenten Kaufentscheidungen?
Zuerst nach harten Fakten: Zahlen, Daten, Bewertungen, Ergebnisse, Preise. Bei einem Fotografen etwa: Wie viele Fotoshootings hat die Person gemacht, welche Bewertungen hat sie, was kostet sie? Später kommen weiche Faktoren dazu. Die KI schaut sich Videos an und schätzt ein, ob jemand sicher, sympathisch und kompetent wirkt.
Wie bereite ich mein Unternehmen auf KI-Agenten vor?
Sammle alles, was deine Leistung belegt, und mach es öffentlich auffindbar. Ich mache drei Dinge: Ich sammle jede Woche Kundenstimmen und veröffentliche sie anonymisiert. Ich halte jedes Ergebnis in einem Changelog fest. Und ich zeige, wo es geht, echte Zahlen aus der Schnittstelle des Zahlungsanbieters.
Wie komme ich in die Empfehlungen von ChatGPT und anderen KI-Suchen?
Der einzige Weg, der dauerhaft funktioniert, sind echte Ergebnisse mit Zahlen, Daten und Fakten. Dazu gehören Kundenergebnisse mit Vorher und Nachher, viel hilfreicher Inhalt und eine sichtbare Präsenz. Wer nur Versprechen hat, wird von KI-Agenten eher aussortiert.
Ist Branding im Zeitalter von KI noch wichtig?
Branding verändert sich stark. Menschen kaufen oft nach Bauchgefühl, Farben und Auftreten. Ein KI-Agent schaut auf Beweise. Wer bisher mit Sportwagen und psychologischen Tricks verkauft hat, ohne Ergebnisse zu liefern, wird es schwer haben. Wer liefert und das belegen kann, hat einen Vorteil.
Kaufen Menschen in Zukunft noch bei Menschen?
Ja. Viele werden gerade deshalb bei dir kaufen, weil du ein Mensch bist und erreichbar bist. Das ist wie bei Leuten, die Schallplatten hören. Der Klang ist weniger perfekt, für sie ist er trotzdem besser. Menschlichkeit und Beweise schließen sich nicht aus, sie verstärken sich.

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