Finanzielle Freiheit Rechner: Erreichst du dein Ziel?

Zuletzt geprüft am 12. August 2026

Deine Privatier-Zahl 900.000,00 €

So viel Kapital brauchst du rechnerisch, um nicht mehr arbeiten zu müssen und deine heutigen Ausgaben vollständig aus deinen Investments zu decken.

Faustformel: monatliche Lebenskosten × 12 × 25

Vorher-Nachher-Vergleich

Wann erreichst du deine Privatier-Zahl?

Dein heutiger Plan im direkten Vergleich mit dem Neumann-Privatier-System.

Dein heutiger Plan 63,1 Jahre dann erreichst du rechnerisch deine Privatier-Zahl
Wunschalter verfehlt
0250 Tsd.500 Tsd.750 Tsd. Ziel 900 Tsd. Heute12 J.24 J.

Deine Privatier-Zahl: 900.000 €

Mit Neumann-Privatier-System 47,3 Jahre dann erreichst du rechnerisch deine Privatier-Zahl
Wunschalter erreicht
0250 Tsd.500 Tsd.750 Tsd. Ziel 720 Tsd. Heute12 J.24 J.

Optimierte Privatier-Zahl: 720.000 €

Die entscheidende Frage

Lohnt sich das Neumann-Privatier-System für dich?

Das System lohnt sich für dich, wenn du 15,8 Jahre deines Lebens früher Privatier sein willst. Die gewonnene Zeit entspricht bei deinen heutigen Lebenshaltungskosten einem Wert von 567.000 €.

Wie viel wäre es dir wert, 15,8 Jahre früher Privatier zu sein und in dieser Zeit jeden Tag schon genau das Leben zu führen, das du willst?

Gerne zeige ich dir in einem kostenfreien und unverbindlichen persönlichen Gespräch, wie das Neumann-Privatier-System für dich funktionieren könnte und welche konkreten Schritte dafür nötig sind. Vereinbare dafür einfach dein Erstgespräch.

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Wie wurde das berechnet?

Dein heutiger Plan rechnet mit deiner aktuellen Sparrate und 7 % Modellrendite pro Jahr. Die Systemrechnung setzt drei zusätzliche Hebel an:

  • 600 € monatliche Kostenersparnis durch 20 % niedrigere Lebenskosten.
  • 800 € zusätzliches Monatseinkommen. Das Modell nimmt 20 % deines Nettoeinkommens an, mindestens 500 €.
  • Daraus wird eine modellierte Sparrate von 2.400 €. 80 % werden mit 7 % und 20 % als Moonshot-Baustein mit 50 % pro Jahr gerechnet.

Der Wert der gewonnenen Zeit: 189 Monate × 3.000 € heutige Monatsausgaben. Das ist ein Vergleichswert, kein zusätzlicher Gewinn.

Die drei Hebel

So erreichst du dieses Ziel

1

Mehr Geld behalten

Unsere Erfahrung zeigt: Häufig lassen sich die monatlichen Lebenskosten um rund 20 % reduzieren, ohne deinen Lebensstil spürbar einzuschränken.

2

Mehr Geld verdienen

Wir suchen zusätzliche Einkommenswege, die nicht einfach mehr Arbeitsstunden verlangen. Im Rechner sind 20 % mehr Nettoeinkommen, mindestens 500 €, modelliert.

3

Mehr Rendite erzielen

Ein begrenzter Moonshot-Baustein soll höhere Chancen als ein reines ETF-Depot eröffnen. Im Modell sind das 20 % des Kapitals mit 50 % Rendite pro Jahr.

Reines Szenario, keine Prognose: 20 % niedrigere Monatskosten, zusätzlich 20 % des heutigen Nettoeinkommens oder mindestens 500 € pro Monat, 20 % des Depots und der modellierten Sparrate im Moonshot-Baustein mit 50 % Rendite pro Jahr, die übrigen 80 % mit 7 %. Die Annahmen sind nicht garantiert. Moonshots können stark schwanken oder große Verluste verursachen. Inflation, Steuern, Handelskosten und Umschichtungen sind nicht berücksichtigt.

Alle Werte sind Modellrechnungen ohne Gewähr. Rundungsdifferenzen sind möglich.

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Dein persönlicher Privatier-Plan

Es geht nicht nur um mehr Kapital. Es geht um Jahre, in denen du selbst entscheidest, was du mit deinem Tag machst. Im kostenfreien Gespräch entwickeln wir deinen persönlichen Privatier-Plan und prüfen, welche konkreten Hebel zu deiner Situation passen.

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Beispiel: 3.000 € Lebenskosten, 4.000 € Nettoeinkommen, heute 40, Zielalter 55

Monatliche Sparrate Kapital im WunschalterFehlbetrag im WunschalterVoraussichtlich frei mit
500,00 € 293.503,96 €606.496,04 €69,1 Jahren
1.000,00 € 449.056,34 €450.943,66 €63,1 Jahren
1.500,00 € 604.608,72 €295.391,28 €59,3 Jahren
2.000,00 € 760.161,10 €139.838,90 €56,8 Jahren

Was dieser Rechner macht

Dieser Finanzielle Freiheit Rechner beantwortet zwei Fragen. Wie viel investiertes Kapital brauchst du, damit deine heutigen Lebenskosten rechnerisch aus deinem Vermögen bezahlt werden können? Und erreichst du diese Summe mit deinem aktuellen Depot und deiner Sparrate bis zu deinem Wunschalter?

Ich nenne diese Summe deine Privatier-Zahl. Du siehst sie direkt als größte Zahl im Ergebnis. Der Rechner zeigt dir anschließend, wann dein heutiger Plan diese Zahl erreicht und wie sich ein Szenario mit drei zusätzlichen Hebeln davon unterscheidet.

Direkt danach siehst du zwei Wachstumskurven nebeneinander: deinen heutigen Weg und das Neumann-Privatier-Szenario. Beide Diagramme verwenden dieselbe Zeit- und Kapitalachse. So erkennst du ohne optischen Trick, wann jeder Weg seine jeweilige Privatier-Zahl erreicht. Darunter übersetzt der Rechner den Abstand in gewonnene Jahre und einen finanziellen Vergleichswert für diese Zeit.

So berechnet der Rechner deine Privatier-Zahl

Ich gehe das voreingestellte Beispiel Schritt für Schritt durch. Du gibst 3.000 € monatliche Lebenskosten und 4.000 € monatliches Nettoeinkommen ein. Du bist heute 40 Jahre alt und willst mit 55 Privatier sein. Heute liegen 50.000 € investiert an der Börse. Jeden Monat kommen 1.000 € dazu.

Schritt 1: Jahresausgaben berechnen. 3.000 € mal 12 Monate ergeben 36.000 € pro Jahr. Gemeint ist der Betrag, den du nach Steuern zum Leben brauchst. Miete, Versicherungen, Lebensmittel, Reisen und Freizeit gehören dazu. Ein Kredit, der bis zu deinem Wunschalter sicher getilgt ist, gehört ab diesem Zeitpunkt nicht mehr hinein.

Schritt 2: Die Privatier-Zahl berechnen. 36.000 € mal 25 ergeben 900.000 €. Wenn du davon im ersten Jahr 4 % entnimmst, stehen rechnerisch wieder 36.000 € zur Verfügung. Genau deshalb sind die Faktoren 25 und 4 % zwei Seiten derselben Rechnung.

Schritt 3: Dein Depot bis zum Wunschalter hochrechnen. Von 40 bis 55 bleiben 15 Jahre oder 180 Monate. Der Rechner verzinst die vorhandenen 50.000 € und jede neue Monatsrate mit einer festen Modellrendite von 7 % pro Jahr. Aus 7 % pro Jahr werden geometrisch rund 0,5654 % pro Monat. Die 1.000 € werden jeweils am Monatsende investiert.

Mit diesen Eingaben stehen im Alter von 55 Jahren rechnerisch 449.056,34 € im Depot. Bis zur Privatier-Zahl von 900.000 € fehlen 450.943,66 €. Der Fortschrittsbalken zeigt deshalb knapp 49,9 % des Zielkapitals.

Schritt 4: Den tatsächlichen Zeitpunkt suchen. Der Rechner läuft Monat für Monat weiter, bis das Depot die Privatier-Zahl zum ersten Mal erreicht. Im Beispiel geschieht das voraussichtlich mit 63,1 Jahren. Das sind gut acht Jahre später als gewünscht.

Schritt 5: Die nötige Sparrate zurückrechnen. Damit die 900.000 € schon mit 55 erreicht werden, wären unter denselben Annahmen 2.449,49 € pro Monat nötig. Dieser Betrag ist keine Aufforderung, sofort so viel zu investieren. Er zeigt dir die Größenordnung der Lücke zwischen deinem Wunsch und deinem heutigen Plan.

Woher der Faktor 25 kommt

Der Faktor 25 folgt aus der bekannten 4-Prozent-Regel. Der US-Finanzplaner William Bengen untersuchte historische Aktien- und Anleiherenditen und suchte eine anfängliche Entnahmerate, die auch in ungünstigen historischen Ruhestandszeiträumen getragen hätte. Seine ursprüngliche Arbeit erschien 1994 unter dem Titel Determining Withdrawal Rates Using Historical Data.

Die Regel bedeutet nicht, dass jedes reine Aktien-ETF-Depot für immer 4 % pro Jahr auszahlt. Die Untersuchung arbeitete mit historischen US-Daten, verschiedenen Mischungen aus Aktien und Anleihen und einem begrenzten Ruhestandszeitraum. Ein früher Privatier braucht das Geld möglicherweise 40 oder 50 Jahre. Schlechte Börsenjahre direkt nach dem Ausstieg können den Plan zusätzlich belasten.

Ich verwende den Faktor trotzdem, weil er eine klare erste Zielzahl liefert. Aus einem vagen Wunsch wird ein Betrag. Für die eigentliche Entnahme solltest du danach mit dem Entnahmeplan-Rechner verschiedene Laufzeiten, Renditen und Inflationsannahmen prüfen.

Die feste Renditeannahme von 7 %

Der Rechner setzt 7 % Rendite pro Jahr fest. Das hält die Eingabe einfach und macht Ergebnisse zwischen mehreren Teilnehmern im Seminar vergleichbar. Gemeint ist eine langfristige Modellannahme für ein breit gestreutes Aktienportfolio. Es ist keine Vorhersage für das nächste Jahr und keine Garantie für deine persönliche Rendite.

Die Realität verläuft ungleichmäßig. Auf ein sehr gutes Börsenjahr kann ein deutlicher Verlust folgen. Entscheidend ist außerdem die Reihenfolge der Renditen. Während des Vermögensaufbaus kann ein Rückgang bei laufender Sparrate sogar günstigere Einstiegskurse bringen. Direkt nach Beginn der Entnahme ist derselbe Rückgang gefährlicher, weil du gleichzeitig Anteile verkaufen musst.

Prüfe deshalb zusätzlich eine vorsichtigere Variante. Im ETF-Sparplanrechner kannst du verschiedene Renditen und Kosten durchspielen. Der Millionär-Rechner zeigt dir außerdem, wie stark sich ein anderes Zielkapital auf das Datum auswirkt.

Was das Neumann-Privatier-System im Rechner verändert

Der Vergleich setzt nicht einfach für dein gesamtes Depot 50 % Rendite an. Das würde eine spektakuläre Zahl erzeugen, aber keinen brauchbaren Plan. Stattdessen bildet er drei getrennte Hebel ab.

Hebel 1: 20 % niedrigere Monatskosten als Optimierungsziel. Aus 3.000 € werden im Szenario 2.400 €. Damit sinkt die Privatier-Zahl von 900.000 € auf 720.000 €. Der Rechner behauptet damit nicht, dass jeder Mensch pauschal genau 20 % spart. Er zeigt, wie stark eine solche Optimierung wirken würde. Ob sie für dich ohne Einschränkung der Lebensqualität erreichbar ist, muss anhand deiner echten Verträge und Ausgaben geprüft werden.

Hebel 2: Zusätzliches Einkommen als Zielannahme. Das Szenario nimmt 20 % deines heutigen Nettoeinkommens, mindestens jedoch 500 € pro Monat. Bei 4.000 € Nettoeinkommen sind das 800 €. Die 600 € Kostenersparnis und die 800 € zusätzliches Einkommen werden vollständig zur heutigen Sparrate addiert. Aus 1.000 € werden im Modell damit 2.400 € pro Monat. Der Rechner behauptet nicht, dass dieser Betrag ohne konkreten Plan automatisch entsteht.

Hebel 3: 20 % als Moonshot-Baustein. Der Rechner teilt dein heutiges Depot und die modellierte künftige Sparrate auf. 80 % wachsen weiter mit der festen 7-%-Annahme. 20 % fließen in einen konzentrierten Chancenbaustein aus möglichen Wachstumsaktien. Diese beiden Töpfe werden in der einfachen Rechnung nicht laufend zurück auf 80 zu 20 umgeschichtet.

Die Moonshot-Rendite ist im Vergleich fest mit 50 % pro Jahr modelliert. Sie erscheint bewusst nicht als Eingabefeld. Dadurch bleibt die Auswertung im Seminar einfach und niemand kann sich das Ergebnis mit einer beliebig hohen Prozentzahl schönrechnen. Wichtig ist die Bezeichnung: Das ist eine Szenarioannahme, keine erwartete oder garantierte Rendite.

Warum diese Trennung wichtig ist: Je höher die mögliche Rendite, desto höher ist grundsätzlich auch das Risiko. Darauf weist auch die US-Anlegerbehörde Investor.gov in ihrer Erklärung zu Risiko und Rendite hin. FINRA beschreibt bei konzentrierten Positionen zusätzlich das Risiko verstärkter Verluste, wenn ein großer Anteil in einer einzelnen Aktie, Branche oder einem Marktsegment liegt.

Auch die historische Verteilung einzelner Aktien ist extrem ungleich. Hendrik Bessembinder zeigt in seiner Untersuchung Do Stocks Outperform Treasury Bills?, dass ein sehr kleiner Anteil der Aktien einen großen Teil der langfristigen Vermögensbildung des gesamten US-Aktienmarktes erklärt. Genau darin liegt die Chance von Moonshots. Es zeigt aber gleichzeitig, warum die Auswahl nicht automatisch funktioniert.

Deshalb zeigt der Rechner die starke Variante und nennt ihre Bedingungen offen. Wenn dort steht „Unter diesen Annahmen: Ziel erreicht“, bedeutet das exakt diesen Satz. Es bedeutet nicht „Dieses Ergebnis tritt sicher ein“.

So liest du die zwei Wachstumskurven

Links siehst du deinen heutigen Plan. Im Standardbeispiel liegt die Privatier-Zahl bei 900.000 €. Mit 50.000 € Startkapital und 1.000 € monatlicher Sparrate wird sie rechnerisch mit 63,1 Jahren erreicht. Das Wunschalter 55 ist deshalb klar als verfehlt markiert.

Rechts siehst du das Neumann-Privatier-Szenario. Seine Privatier-Zahl liegt durch das 20-%-Optimierungsziel bei 720.000 €. Gleichzeitig modelliert die Kurve die höhere Sparrate und den begrenzten Chancenbaustein. Im Standardbeispiel wird die kleinere Zielzahl rechnerisch mit 47,3 Jahren erreicht. Das sind rund 15,8 Jahre früher als im heutigen Plan.

Entscheidend ist, dass beide Charts dieselben Achsen verwenden. Eine steilere Kurve darf nicht nur deshalb spektakulärer aussehen, weil ihr Maßstab anders gewählt wurde. Die gestrichelte Linie zeigt in jeder Karte das jeweilige Zielkapital. Der Punkt auf der Linie markiert den ersten Monat, in dem das Szenario diese Summe erreicht.

Was zurückgekaufte Lebenszeit finanziell bedeutet

Jahre sind emotional stark, aber als Zahl zunächst abstrakt. Deshalb berechnet der Rechner zusätzlich einen Ausgabenwert der gewonnenen Zeit. Die Formel ist bewusst einfach:

Gewonnene freie Monate mal heutige Monatsausgaben.

Im Standardbeispiel liegen zwischen 63,1 und 47,3 Jahren genau 189 Monate. 189 Monate mal 3.000 € ergeben 567.000 €. Diese Summe sagt nicht, dass dir das System zusätzlich 567.000 € überweist. Sie sagt auch nicht, dass ein Lebensjahr einen objektiven Preis hat. Sie übersetzt nur die Zeitspanne in den Betrag, den dein heutiges Leben während dieser Monate kostet.

Der wichtigere Wert bleibt persönlich: Was wäre es dir wert, 15,8 Jahre früher Privatier zu sein und jeden Tag selbst zu entscheiden, was du tust? Genau diese Frage soll der Rechner stellen. Kapital ist hier nicht das Endziel. Es ist das Werkzeug, mit dem du dir Entscheidungsfreiheit über deine Zeit kaufst.

Was die einfache Rechnung bewusst nicht enthält

Inflation fehlt. Deine heutigen 3.000 € kaufen in 15 oder 25 Jahren voraussichtlich weniger. Der Rechner erhöht deine Privatier-Zahl nicht automatisch. Dadurch wirkt das Ergebnis günstiger, als es in heutiger Kaufkraft sein kann. Aktualisiere deine Lebenskosten mindestens einmal im Jahr und rechne erneut.

Steuern fehlen. Die 7 % werden brutto angesetzt. Beim Verkauf von ETF-Anteilen kann Steuer auf den Gewinnanteil entstehen. Wie groß der Unterschied für deine Situation ist, kannst du mit dem Abgeltungssteuer-Rechner prüfen.

Kosten fehlen. Fondskosten, Depotkosten und mögliche Beratungskosten mindern die Rendite. Schon kleine jährliche Unterschiede wirken über viele Jahre.

Weitere Einkünfte im Privatieralter fehlen. Eine gesetzliche Rente, eine Betriebsrente oder sichere Mieteinnahmen können später einen Teil deiner Lebenskosten decken. Wenn du solche Beträge vorsichtig einbeziehen willst, ziehst du nur den sicher verfügbaren Nettobetrag von deinen monatlichen Ausgaben ab. Rechne dabei lieber mit einem Puffer.

Dein Leben verändert sich. Wohnkosten, Familie, Gesundheit und gewünschter Lebensstil bleiben selten über Jahrzehnte gleich. Ein Rechner ist deshalb kein einmaliger Bescheid. Er ist ein regelmäßiger Realitätscheck.

So nutzt du das Ergebnis sinnvoll

Die wichtigste Zeile ist nicht die höchste angenommene Rendite. Es ist der Abstand zwischen deinem Wunschalter und dem Alter, das dein heutiger Plan ergibt. Im Standardbeispiel stehen dort gut acht Jahre. Diese Zeitlücke erzeugt Klarheit.

Danach prüfst du die Hebel einzeln. Erhöhe zuerst testweise die Sparrate. Prüfe danach konkrete Ausgaben, die sich ohne Verlust an Lebensqualität optimieren lassen. Verschiebe als dritte Variante das Wunschalter. Betrachte den Systemvergleich als ambitioniertes Szenario, nicht als versprochenen Fahrplan. Eine starke Modellkurve macht deinen echten Plan erst dann besser, wenn die zugrunde liegenden Schritte zu deiner Situation, deiner Risikotoleranz und deinem tatsächlichen Verhalten passen.

Speichere deine sechs Werte und rechne in sechs oder zwölf Monaten erneut. Ist dein Depot stärker gewachsen als geplant, entsteht ein Puffer. Liegt es zurück, erkennst du die Abweichung früh. Genau dafür ist der Rechner gedacht. Er soll dir keine Sicherheit vorspielen. Er soll dir zeigen, ob dein heutiger Weg zu deinem gewünschten Leben passt.

Häufige Fragen

Wie viel Geld brauche ich, um finanziell frei zu sein?
Als einfache Privatier-Zahl nimmt der Rechner deine monatlichen Lebenskosten mal 12 und danach mal 25. Bei 3.000 € im Monat sind das 900.000 €. Der Faktor 25 entspricht einer anfänglichen Entnahme von 4 % pro Jahr. Das ist eine Faustregel und keine Garantie, dass ein Depot in jeder Marktlage unbegrenzt reicht.
Was ist die 4-Prozent-Regel bei finanzieller Freiheit?
Die 4-Prozent-Regel ist eine historische Faustregel für die Entnahme aus einem gemischten Aktien- und Anleiheportfolio. Im ersten Jahr werden 4 % des Startkapitals entnommen, danach wird der Betrag an die Inflation angepasst. Die ursprüngliche Untersuchung betrachtete historische US-Zeiträume und einen Ruhestand von ungefähr 30 Jahren. Für einen sehr frühen Ruhestand kann ein größerer Puffer nötig sein.
Welche Rendite verwendet der Finanzielle Freiheit Rechner?
Der heutige Plan verwendet fest 7 % Rendite pro Jahr und rechnet diese geometrisch in eine Monatsrendite von rund 0,5654 % um. Der getrennte Neumann-Privatier-Vergleich modelliert 80 % des Kapitals ebenfalls mit 7 % und einen begrenzten 20-%-Moonshot-Baustein fest mit 50 %. Das ist ein sehr ambitioniertes Szenario und ausdrücklich keine Prognose oder Renditezusage.
Wie hoch muss meine Sparrate für finanzielle Freiheit sein?
Das hängt von deiner Privatier-Zahl, deinem heutigen Depot und der verbleibenden Zeit ab. Im Beispiel dieser Seite brauchst du bei 3.000 € Lebenskosten, 50.000 € Startkapital, Alter 40 und Zielalter 55 rechnerisch 2.449,49 € pro Monat. Mit 1.000 € monatlich fehlen im Wunschalter 450.943,66 €.
Kann ich mit 40 noch finanzielle Freiheit erreichen?
Ja, aber dein Zielalter und deine Ausgangslage entscheiden über die nötige Sparrate. Im Standardbeispiel erreicht ein 40-Jähriger mit 50.000 € Depot und 1.000 € Sparrate die Privatier-Zahl von 900.000 € voraussichtlich mit 63,1 Jahren. Wer bereits mit 55 finanziell frei sein will, müsste unter denselben Annahmen 2.449,49 € im Monat investieren.
Berücksichtigt der Rechner Inflation, Steuern und ETF-Kosten?
Nein. Der Rechner setzt deine heutigen Monatsausgaben direkt als Grundlage ein und projiziert das Depot mit 7 % brutto. Inflation, Steuern, Fondskosten und schwankende Renditen fehlen bewusst, damit die Rechnung einfach und im Seminar sofort nachvollziehbar bleibt. Dadurch kann das Ergebnis zu optimistisch sein. Prüfe deinen Plan regelmäßig mit aktualisierten Ausgaben.
Was kann ich tun, wenn mein Plan das Wunschalter verfehlt?
Prüfe zuerst die Hebel, die du tatsächlich beeinflussen kannst. Du kannst früher anfangen, mehr investieren, konkrete Kosten optimieren oder das Wunschalter verschieben. Der Systemvergleich zeigt zusätzlich, wie ein begrenzter 20-%-Chancenbaustein die Modellrechnung verändert. Eine höhere Renditeannahme allein ist aber noch kein belastbarer Plan.
Ist eine Moonshot-Rendite von 50 % pro Jahr realistisch?
Einzelne Aktien können solche Phasen erreichen. Als verlässliche langfristige Durchschnittsrendite lässt sich 50 % aber nicht seriös versprechen. Je höher die angenommene Rendite, desto größer sind typischerweise Schwankungs-, Auswahl- und Verlustrisiko. Der Rechner verwendet 50 % ausschließlich als sehr ambitioniertes Vergleichsszenario und kennzeichnet das Ergebnis ausdrücklich nicht als Prognose.
Was bedeutet der finanzielle Gegenwert der gewonnenen Lebenszeit?
Der Rechner multipliziert die rechnerisch gewonnenen freien Monate mit deinen heutigen Monatsausgaben. Bei 189 Monaten und 3.000 € sind das 567.000 €. Die Zahl macht die Größenordnung der zurückgewonnenen Zeit greifbar. Sie ist kein zusätzlicher Gewinn, kein Verkaufspreis deiner Lebenszeit und keine Renditezusage.
Spart das Neumann-Privatier-System garantiert 20 % meiner Kosten?
Nein. Die 20 % sind im Rechner ein konkretes Optimierungsziel, keine pauschale Garantie für jeden Haushalt. Welche Ausgaben sich ohne spürbaren Verlust an Lebensqualität senken lassen, hängt von deinen Verträgen, Gewohnheiten, Wohnkosten und deiner persönlichen Situation ab.
Wie berechnet das Szenario mein zusätzliches Einkommen?
Das Szenario setzt zusätzlich 20 % deines heutigen monatlichen Nettoeinkommens an. Liegt dieser Betrag unter 500 €, rechnet es mit mindestens 500 € pro Monat. Der Betrag wird vollständig zur modellierten Sparrate addiert. Das ist eine offen ausgewiesene Zielannahme und keine Einkommensgarantie.

Modellrechnung auf Basis deiner Eingaben, keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung und keine Zusage einer Wertentwicklung. Ob etwas in deiner Situation passt, klärst du mit einem Steuerberater. Ausführlicher Hinweis.