Liquidity Mining: Anleitung inkl. Steuern

Möchtest du mit Liquidity Mining passiv Geld verdienen? Ich erkläre dir in diesem Beitrag, was Liquidity Mining ist, welche Steuern du darauf zahlen musst und wie du damit starten kannst.

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Welche Vorteile bietet Liquidity Mining?

Liquidity Mining ist eine Form vom Lending (auf deutsch: „Verleihen“). Du verleihst Deine Kryptowährungen an dezentrale Kryptobörsen und bekommst dafür Zinsen bzw. eine Gewinnbeteiligung (Dividende). Mit Liquidity Mining kannst du sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen passiv Geld verdienen, und zwar auch ohne großes Risiko.

Wie hoch sind Deine Zinsen beim Liquidity Mining?

Teilweise sehr hoch. Hier ist zum Beispiel ein Liquidity Pool mit 145.097 Prozent, 88.754 Prozent 62.158 Prozent Zinsen (inkl. Verdienstprognose):

Liquidity Mining Verdienstprognose bei einem Investment von einmalig 1.000 €

Liquidity Mining Anleitung: Beispiele

Hier einige Beispiele aus dem RenditeMonitor

Schau Dir die Zahlen aus der Grafik oben an. Diese Daten habe ich mir nicht ausgedacht, sondern sie kommen direkt von der Blockchain bzw. den Krypto-Börsen.

Wenn ich jetzt 1.000 Euro in einen Liquidity Pool investieren würde, dann könnte ich theoretisch pro Tag circa 4.000 Euro verdienen – mit diesem einmaligen Investment von 1.000 Euro.

Es handelt sich also um sehr beachtliche Summen. Das ist jetzt allerdings schon ein Extrembeispiel; der entsprechende Liquidity Pool würde nicht Wochen oder Monate anhalten, sondern vielleicht nur mehrere Stunden oder einige Tage. Danach würden die Zinsen vermutlich wieder fallen.

Dennoch: Wenn du aus deinen 1.000 Euro mehrere Tausend Euro machen kannst, und zwar vollkommen passiv, ist das natürlich extrem interessant.

Es gibt natürlich auch Liquidity Pools, bei denen du weniger bekommst. Unterschiedliche Liquidity Pools haben unterschiedliche Vor- und Nachteile.


Wie funktioniert Liquidity Mining?

Wenn du mit Liquidity Mining zu tun hast, dann wirst du immer wieder zwei Begriffe hören, und zwar zum einen Liquidity Mining und zum anderen Yield Farming. Diese Begriffe zeigen einfach, dass du mit Liquidity Pools Geld verdienst. Es handelt sich um eine Beschreibung des Geschäftsmodells.

Der Unterschied zwischen Liquidity Mining und Yield Farming

Yield Farming stellt dabei noch mal die Extremvariante des Liquidity Minings dar, in der man sehr aktiv nach den besten Zinsen sucht und sein Kapital ständig hin- und herschiebt. Meist wirst Du dabei mit dem nativen Token einer dezentralen Kryptobörse belohnt.

  • Yield Farming richtet sich also an Leute, die sagen: „Ich habe Zeit und Lust, mein Kapital ständig hin- und herzubewegen. Dafür möchte ich mehr Rendite.“
  • Liquidity Mining eignet sich hingegen eher für Menschen, die sagen: „Ich möchte es ein bisschen entspannter angehen und brauche jetzt nicht unbedingt die allerhöchsten Zinsen, aber dafür etwas Nachhaltiges und Solides, das einfach konstant wächst.“

Beide Modelle haben also ihre Daseinsberechtigung.


Die Nachteile klassischer Krypto-Investmentstrategien

Bevor ich dir zeige, wie du mit Liquidity Mining und Liquidity Pools Geld verdienen kannst, möchte ich auf die klassischen Investmentstrategien eingehen.

Daytrading ist zu zeitaufwändig

Die meisten Anfänger möchten mit dem aktiven Handel bzw. Daytrading Geld verdienen. Das bedeutet, dass du eine Kryptowährung möglichst günstig kaufst, nachdem der Kurs gefallen ist, und danach mit Gewinn teuer verkaufst. Dein Ziel liegt darin, von Kurssteigerungen zu profitieren.

Nehmen wir an, du kaufst zum Beispiel einen Bitcoin für 10.000 und verkaufst ihn für 20.000, dann hast du 10.000 Euro Gewinn erzielt.

Aktiver Handel funktioniert. Er birgt aber einen großen Nachteil: Trading ist sehr zeitaufwendig.

Du musst ständig die Charts verfolgen, News lesen, dranbleiben, schauen, wie sich der Kurs deiner Coins entwickelt, was an den Märkten los ist, was politisch los ist. Dies kostet Dich viel Zeit.

Das perfekte Timing existiert nicht

Als Trader verfolgst Du immer ein Ziel: Du versuchst, das perfekte Timing für Einkauf und Verkauf zu finden. Es gibt aber diverse Statistiken, die belegen, dass es unmöglich ist, konstant den perfekten Zeitpunkt zu finden.

Beim Trading investierst auf der einen Seite also viel Zeit, schaffst es auf der anderen aber trotzdem nicht, den perfekten Zeitpunkt zu finden. Das sind die Gründe, warum 90 Prozent der Daytrader Geld verlieren.

Dann stellt sich die Frage: Lohnt sich dieser Zeitaufwand überhaupt, oder verdient man vielleicht viel mehr Geld mit anderen passiven Geschäftsmodellen, wie Liquidity Mining?


Worin liegen die Vorteile von Liquidity Mining?

Liquidity Mining bietet viele Vorteile. Denn du hast damit nur einen minimalen Zeitaufwand. Es reichen zehn Minuten pro Woche, teilweise sogar zehn Minuten alle paar Wochen.

Du kannst von Sekunde eins an passiv Geld verdienen und dir das Geld auch jederzeit wieder auszahlen.

Liquidity Mining mit Stablecoins: Anleitung für Konservative

Du kannst mit Stablecoins – sogenannten stabilen Kryptowährungen, die nicht im Kurs schwanken und kaum volatil sind, sondern immer bei einem Dollar bleiben – in jeder Marktlage passiv Geld verdienen.

In diesem Video erkläre ich dir, was Stablecoins sind und wie du auch mit Stablecoins einfach Liquidity Mining betreiben kannst:

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Egal ob die Märkte steigen oder fallen: Stablecoins bleiben stabil bei einem Dollar, und damit kannst du sehr gute Zinsen von teilweise mehreren Hundert Prozent pro Jahr erzielen.

Liquidity Mining Verdienstprognose bei einem Investment von einmalig 1.000 € in Stablecoins (konservativere Strategie)

Das Ganze lohnt sich schon ab wenigen Hundert Euro Startkapital und funktioniert auch ohne großes Risiko.


Ist Liquidity Mining seriös?

Ja. Du verleihst deine Kryptowährungen an eine dezentrale Kryptobörse und bekommst dafür Zinsen. Die Kryptobörse verdient mit deinen Coins Geld, und du bist dann an ihrem Gewinn beteiligt.

Diese Gewinnbeteiligung kennst Du aus dem Aktienbereich vielleicht als „Dividende“. Gleichzeitig erhältst du zudem noch Bonuszahlungen, wodurch manchmal diese extrem hohen Renditen entstehen.

Ähnlich wie Liquidity Mining: Geldwechsel-Unternehmen am Flughafen

Du hast in deinem Leben bestimmt schon sehr häufig einen Liquidity Pool gesehen, ohne dass es dir wahrscheinlich so richtig bewusst war.

Die Rede ist hier von den Geldwechsel-Unternehmen, die du in jedem Flughafen findest. Dort kannst Du an einem Schalter verschiedene Währungen gegeneinander tauschen. Zum Beispiel Dollar gegen Euro oder Yen gegen Dollar. Im Gegenzug bekommst du für deine 1.000 Dollar wieder Euro zurück.

Dezentrale Kryptobörsen und Liquidity Mining funktionieren nach demselben Prinzip wie diese Geldwechsel-Unternehmen am Flughafen.

So funktioniert das Prinzip hinter Liquidity Mining

Geld wechseln am Flughafen funktioniert wie folgt:

  • Da ist ein Kunde, der 1.000 Euro in bar hat und sie gerne gegen Dollar tauschen möchte.
  • Er geht zu diesem Geldwechsel-Unternehmen und sagt: Hey, tauscht mir das bitte ein.
  • Daraufhin geben die ihm aber nicht 1.000 Dollar – momentan liegt der Kurs zwischen Dollar und Euro ja ungefähr bei eins zu eins –, sondern nur 950 Dollar zurück.
  • Das Geldwechsel-Unternehmen hat 50 Dollar verdient, weil es eben Euro gegen Dollar getauscht hat.
  • Der Kunde ist glücklich und das Geldwechsel-Unternehmen auch.
  • Jetzt kommt der nächste Kunde und sagt: Ich habe thailändische Baht im Wert von 1.000 Dollar und möchte sie gegen Dollarscheine tauschen.
  • Darauf entgegnet das Geldwechsel-Unternehmen: Okay, wunderbar, wir geben dir für deine thailändischen Baht, die eigentlich 1.000 Dollar wert sind, 950 Dollar zurück.
  • Damit hat diese Exchange, also dieses Geldwechsel-Unternehmen, wieder 50 Euro verdient. Also hat es jetzt schon 100 Euro vereinnahmt.

Und so geht das im Prinzip immer weiter.

Mit jedem Tausch verdient das Geldwechsel-Unternehmen Geld.

Und vielleicht kannst du dir schon vorstellen, dass das Geschäftsmodell extrem profitabel ist, denn effektiv müssen sie nur genug Bargeld in den nachgefragten Währungen vor Ort haben.

Wenn ein Kunde Geld eintauschen möchte, nehmen sie sich einfach ihren Gewinn davon und haben ansonsten eigentlich keine großen Kosten. Nur etwas Buchhaltung und das war es.

Nach genau diesem Prinzip agieren dezentrale Kryptobörsen (Krypto-Exchanges). Sie sind jedoch weitaus effizienter, weil alles automatisiert abläuft.


Warum bekommst Du beim Liquidity Mining so hohe Zinsen?

Liquidity Mining ist ein profitables Geschäftsmodell, aber es gibt eben ein großes Problem dabei. Denn das Geldwechsel-Unternehmen (in unserem Fall die Kryptobörse) braucht immer flüssiges Kapital.

Flüssiges Kapital bedeutet Liquidität. Und auf Englisch lautet der Begriff einfach „Liquidity“, deswegen auch „Liquidity Pool“ oder „Liquidity Mining“.

Kryptobörsen benötigen flüssiges Kapital

Was meine ich mit flüssigem Kapital? Stell dir vor, ein Kunde hat eine Million Euro und nicht 1.000 Euro und möchte sie gegen Dollar tauschen. Jetzt braucht dieses Geldwechsel-Unternehmen am Flughafen Dollarscheine im Wert von fast einer Million Euro.

Und das ist jetzt nur ein Kunde. Wenn am Tag zig verschiedene Kunden kommen, dann braucht das Unternehmen natürlich extrem viel Geld vor Ort, liquides Kapital, das es den Kunden überhaupt anbieten kann.

Denn wenn wirklich ein Kunde kommt und eine Million Euro in Dollar tauschen will, dann kann es hier sehr viel Geld (in Form ihrer Provision) alleine durch den Tausch verdienen.

Nur liquide Kryptobörsen können Geld verdienen

Wenn die Kryptobörse nicht liquide ist, dann kann das Unternehmen natürlich auch kein Geld verdienen. Wenn es statt einer Million Dollar nur 10.000 Dollar vorrätig hat, dann verpasst es natürlich eine sehr große Chance und muss sehr viel Geld liegen lassen. Und das wäre ein Problem.

Geldwechsel-Unternehmen brauchen liquides Kapital.

Und jetzt stell dir mal vor, es kommen 100 Kunden gleichzeitig, die verschiedene Summen in verschiedenen Währungen gegeneinander tauschen wollen.

Da kannst du dir vielleicht schon ausmalen, wie viel liquides Kapital hier nötig ist, damit dieses Geschäftsmodell überhaupt funktioniert und die Nachfrage der Kunden bedient werden kann.

Hier liegt Deine Chance als Krypto-Investor

Genau hier in diesem Geschäftsmodell liegt deine Chance als Krypto-Investor. Denn das Tolle ist, dass du diesem Geldwechsel-Unternehmen (der Kryptobörse) dein Geld leihen kannst.

Du sagst einfach: Hey Leute, ich habe hier noch 10.000 Euro oder 1.000 Euro oder 100 Euro, nehmt das mal in euren Liquidity Pool auf, und wenn jemand Euro braucht, dann kriege ich von dem Gewinn, den ihr macht, etwas Provision ab.

Dann werden sie sagen: Natürlich, sehr gerne machen wir das, ist ja für uns auch gut, denn dann können wir den Kunden „Ware“ anbieten. Und für dich ist es ebenfalls gut, weil du Geld verdienst.

Du erhältst Dividende, eine Gewinnbeteiligung. Und das gibt es eben im großen Stil mit mit dezentralen Kryptobörsen und Kryptowährungen.

Dieses Geschäftsmodell nennt sich Liquidity Mining.

Passives Einkommen durch Krypto-Dividende

Du verdienst bei einem Liquidity Pool bei jeder Transaktion mit, wenn die betreffende Währung gegen eine andere eingetauscht wird. Wie genau das funktioniert, zeige ich dir gleich noch. Aber wichtig zu wissen ist einfach, dass du eine Gewinnbeteiligung bekommst. Das macht das Geschäftsmodell Liquidity Mining so interessant und seriös.


Die verschiedenen Arten von Liquidity Mining

Es gibt verschiedene Arten von Liquidity Pools bzw. Liquidity Mining:

1. Liquidity Mining mit Stablecoins

Die erste Art sind sogenannte Stablecoin Pools – die Liquidity Pools mit dem geringsten Risiko.

Stablecoin sind wie gesagt stabile Kryptowährungen, die im Wert immer ziemlich genau bei einem Dollar liegen und nicht im Kurs schwanken.

Normale Kryptowährungen schwanken im Wert/Preis. Stablecoins schwanken dagegen immer nur im 0,001-Prozent-Bereich und bleiben ziemlich genau bei einem Dollar. Diverse Länder nutzen Stablecoins, um ihr Vermögen vor Inflation zu schützen.

Dadurch, dass die Stablecoins eben stabil bleiben, hast du hier das geringste Risiko.

2. Liquidity Mining mit Einzel-Pools

Dann gibt es noch sogenannte Einzel-Pools. Hier verleihst du eine ganz normale Kryptowährung, wie zum Beispiel Ether, und bekommst darauf deine Zinsen.

3. Liquidity Mining mit Doppel-Pools

Dann gibt es sogenannte Doppel-Pools. Bei ihnen zahlst du zwei Kryptowährungen im selben Verhältnis ein, wie zum Beispiel einen Stablecoin und eine freie Kryptowährung oder zwei verschiedene Kryptowährungen.

4. Liquidity Mining mit Multi-Pools

Die letzte Art von Liquidity Pools sind sogenannte Multi-Pools. Hier sind es mehr als zwei Kryptowährungen, die du einzahlen kannst, teilweise auch gemischt mit Stablecoins. Es gibt teilweise drei oder vier Kryptowährungen oder sogar noch mehr.


Mit welchem Liquidity Pool solltest du als Anfänger starten?

Als Anfänger würde ich eher in Stablecoin Pools oder Einzel-Pools investieren. Wenn du dann mehr Erfahrung hast, kannst du in Doppel-Pools und Multi-Pools einsteigen.

Am Anfang des Textes habe ich schon skizziert, wie viel Geld du mit Liquidity Pools verdienen kannst. Aber keine Art von Gewinn und keine Art von Rendite gibt es komplett ohne Risiko.


Welche Risiken gibt es beim Liquidity Mining?

Auch bei Liquidity Pools und Liquidity Mining – genauso wie beim Trading oder jeder anderen Art von Investment – gibt es natürlich Risiken.

1. Transaktionskosten können deinen Gewinn reduzieren

Das erste Risiko oder auf jeden Fall der erste Faktor, den du berücksichtigen solltest, sind Transaktionskosten und Gebühren.

Transaktionskosten sind relevant, falls du nur sehr kleine Summen (unter 100 Euro) investieren willst.

Wenn du Währungen hin- und herbewegst und -sendest oder Smart Contracts auslöst, dann kostet dich das ein paar Euro. Das muss man einfach wissen und diese Transaktionskosten mit berücksichtigen.

2. Smart-Contract-Risiko

Dann gibt es natürlich immer das Smart-Contract-Risiko. Wann immer du Geld in irgendeine Plattform einzahlst, dann besteht das Risiko, dass dieser Smart Contract, diese Blockchain, diese Kryptowährung in irgendeiner Weise nicht mehr (richtig) funktioniert oder im schlimmsten Fall sogar von einem Hacker oder Malware angegriffen wird. Dieses Risiko besteht immer – bei jeder Art von Kryptowährung.

3. Der Kurs der Kryptowährung kann fallen

Selbstverständlich kann auch die Kryptowährung im Wert fallen. Aber wenn die Kryptowährung fällt und du vom Liquidity Pool eine gute Rendite erhältst, dann gleicht das sogar den Verlust aus.

Im Liquidity Pool investiert zu sein, ist also meist profitabler, als Dein Geld einfach nur in Deiner Wallet zu halten, weil Du Zinsen bekommst.

4. Impermanent Loss

Und der letzte Faktor, den du berücksichtigen solltest, ist der sogenannte Impermanent Loss, also der vorübergehende Verlust.

Ganz ehrlich: Impermanent Loss ist eines der kompliziertesten Konzepte, die es im Kryptobereich gibt.

Aber ich habe einen Weg gefunden, um dir das ganz einfach zu erklären, bleib also dran.

Bevor ich dir genau erläutere, was das ist, musst du eins wissen: Du könntest nur einen Impermanent Loss erleiden, wenn du zwei oder mehr Kryptowährungen zu einem Liquidity Pool beisteuerst und dann zum falschen Zeitpunkt aussteigst.


Was ist Impermanent Loss?

Impermanent Loss beschreibt den Zustand, dass es sich in manchen Fällen mehr lohnen würde, die Kryptowährungen einfach nur in deiner Wallet zu halten und nichts damit zu tun, als sie in einen Liquidity Pool zu investieren.

Hier ein Beispiel für Impermanent Loss: In vielen Liquidity Pools musst du wie gesagt nicht nur Stablecoins oder einzelne Kryptowährungen investieren, sondern zwei Kryptowährungen, und zwar zwei Kryptowährungen zu gleichen Teilen, also im 50:50-Verhältnis.

Nehmen wir an, du kaufst dir Ether im Wert von 500 Euro und Matic im Wert von 500 Euro, insgesamt ist dein Portfolio also 1.000 Euro wert. Ich nehme jetzt der Einfachheit halber mal solche runden Zahlen.

Und nehmen wir weiter an, die Kryptowährung Ether wäre jetzt pro Stück 100 Euro wert und Matic ebenso viel.

Also, stell dir vor, du kaufst zwei Kryptowährungen, die aktuell denselben Preis haben, 100 Euro, und davon kaufst du jeweils eben fünf Stück im Wert von 500 Euro.

Du hast dann fünf Ether- und fünf Matic-Token.

Und da du ja in einen Doppel-Liquidity-Pool diese beiden Kryptowährungen zu gleichen Teilen investieren musst, zahlst du eben fünf davon ein und fünf davon.

Wie würde Impermanent loss aussehen?

Du bekommst deine Zinsen, du verdienst passiv Geld ab Sekunde eins, aber in dem Zeitraum von z. B. einem Monat fällt die erste Kryptowährung, Ether zum Beispiel, von 100 Euro auf 50 Euro pro Anteil. Also um 50 Prozent.

Gestalten wir das Beispiel mal etwas extremer: Ether fällt um 50 Prozent, die andere Kryptowährung, Matic, steigt aber um 50 Prozent, also auf 150 Euro pro Anteil.

Vorher war ein Ether 100 Euro wert, ein Matic war 100 Euro wert. Jetzt ist ein Ether 50 Euro wert und ein Matic 150 Euro.

Wenn du jetzt aus dem Liquidity Pool aussteigen würdest, hättest du einen Impermanent Loss.

Warum ist das so? Ohne Liquidity Pool wäre dein Portfolio immer noch 1.000 Euro wert, weil die Hälfte deines Portfolios um 50 Prozent gefallen und die andere Hälfte um 50 Prozent gestiegen ist.

Am Ende des Tages hättest du dein Startkapital noch genauso wie am Anfang, 1.000 Euro.

Bei einem Liquidity Pool ist es aber anders. Wenn du aus dem Liquidity Pool aussteigen möchtest, bekommst du nicht mehr fünf Ether und fünf Matic zurück, die du ja ursprünglich eingezahlt hast.

Vielmehr, und jetzt kommt der Knackpunkt, erhältst du so viele Ether- und Matic-Token zurück, dass sie zum Zeitpunkt der Auszahlung im Wert wieder ein 50:50-Verhältnis ergeben.

Und jetzt wird es interessant.

Was bekämest du in Wirklichkeit zurück? 8,66 Ether- und 2,89 Matic-Token. Also nicht mehr 5 und 5, sondern 8,66 und 2,89.

Da Ether ja um 50 Prozent gefallen und Matic um 50 Prozent gestiegen ist, wäre dein Portfolio also nicht mehr 1.000 Euro wert, sondern nur noch – weil du ja hiervon mehr hast und davon weniger – 866 Euro und 3 Cent.

Wie hoch war der Impermanent Loss?

Das heißt, du hast einen Impermanent Loss von 13,4 Prozent erlitten, weil die eine Kryptowährung nach oben gegangen ist und die andere nach unten. Und dann hast du die Kryptowährungen praktisch wieder im selben 50:50-Verhältnis zurückerhalten.

Von der „guten“ Kryptowährung hast du weniger zurückbekommen und von der „schlechten“ mehr. Und am Ende hast du einen Verlust von 13,4 Prozent erlitten.

Diese 13,4 Prozent beschreiben einfach die Differenz zu dem Szenario, dass du nicht im Liquidity Pool investiert wärest, sondern deine Kryptowährung einfach nur gehalten hättest – dann hättest du ja immer noch 1.000 Euro.

Aber in dem wirklich seltenen Fall, dass die eine Kryptowährung extrem steigt und die andere extrem fällt, hast du eben nur noch 866 Euro und 3 Cent und somit einen Impermanent Loss von 13,4 Prozent.

Dieser Fall von Impermanent Loss ist selten

Aber diesen Fall gibt es natürlich. Meistens ist es jedoch so: Wenn die Kryptowährungen fallen, dann fallen alle etwas. Und wenn die Kryptowährungen steigen, dann steigen alle etwas, oder zumindest die meisten. Diesen extremen Fall aus dem obigen Beispiel gibt es eher selten.

Wenn die Kryptowährungen zu dem Zeitpunkt beide gestiegen oder beide gefallen wären, zum Beispiel eine um 20 und die andere um 40 Prozent, dann wäre der Impermanent Loss minimal und du hättest so gut wie gar keine Verluste dadurch.


Wie kannst du Impermanent Loss beim Liquidity Mining vermeiden?

Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Wie kann man so etwas vermeiden, wie kann man Impermanent Loss ausschließen, was sollte man hier tun?

1. Die Rendite muss sich lohnen

Das Erste, was du sicherstellen solltest, ist: Die Rendite sollte sich lohnen. Wenn du also in Liquidity Pools investiert bist, dann musst du eine sehr gute Rendite erzielen, damit du auch einen eventuellen Impermanent Loss ausgleichen kannst.

2. Investiere als Anfänger in Einzel-Pools

Das Zweite, was du machen kannst, ist, in Einzel-Pools oder Pools ohne Impermanent Loss zu investieren. Die gibt es auch. Wenn du nur eine Kryptowährung investierst, dann kann ja kein Impermanent Loss entstehen.

3. Investiere in Pools mit Stablecoins

Oder du investierst in einen Liquidity Pool mit einem Stablecoin. Auch damit kann du das Beispiel, das ich dir gerade geschildert habe, ausschließen.

Impermanent Loss beschreibt einen sehr seltenen Fall. Aber es kann natürlich eintreten, und deswegen wollte ich es dir transparent zeigen.


Wann lohnt sich Liquidity Mining?

Liquidity Mining lohnt sich bereits ab wenigen Hundert Euro Kapital. Denn teilweise bekommst du sehr hohe Zinsen, und je nachdem, auf welcher Blockchain du Liquidity Mining betreibst, sind die Transaktionskosten sehr, sehr gering.

Wenn du wenig Kapital hast, sind solche Blockchains wie beispielsweise Arbitrum oder Polygon sinnvoll. Auf diesen Blockchains kostet der Kauf, Tausch und Versand von Kryptowährungen weniger als zehn Cent, während es in der Ethereum Blockchain beispielsweise schnell mehrere Euro pro Transaktion sind.


Was sind die besten Liquidity Mining Strategien?

Welche Strategien gibt es im Bereich von Liquidity Mining, Yield Farming und Liquidity Pools?

1.   Aktives Yield Farming

Die erste Strategie, die du anwenden kannst, liegt darin, aktives Yield Farming zu betreiben. Das bedeutet, du hast irgendeine Ausgangssituation, ein bestimmtes Startkapital, das du möglichst effizient einsetzen möchtest. Du sendest dein Geld hin und her zwischen verschiedenen Kryptobörsen, um wirklich immer die beste Rendite zu erzielen.

Der Nachteil besteht darin, dass es etwas mehr Zeit von dir erfordert als Liquidity Mining.

2. Entspanntes Liquidity Mining

Die zweite Strategie ist entspanntes Liquidity Mining. Liquidity Mining bedeutet einfach, dass du genau die Liquidity Pools nimmst, mit denen du passiv Geld verdienst, die sich aber nicht so stark ändern, die nicht so ein hohes Risiko haben.

Sie zahlen dann auch etwas weniger Rendite, aber die Rendite ist langfristig und solide.

Dieses entspannte Liquidity Mining ist meine bevorzugte Strategie, weil ich dafür nicht so viel Zeit aufwenden muss.

Ich investiere außerdem in solide Werte, die langfristig steigen, profitiere einerseits durch die Kursgewinne und bekomme andererseits eben noch diese sehr guten Zinsen für meine Kryptowährung.

Also profitiere ich auf zwei Wegen.


Welche Steuern zahlst Du auf Gewinne durch Liquidity Mining?

Je nachdem, wo du wohnst, musst du Steuern auf deine Kryptogewinne zahlen. Kryptowährungen gelten in Deutschland nicht als Währung, die Gewinne aus ihrem Verkauf werden als Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften gewertet.

Einkünfte aus Liquidity Mining sind kein privates Veräußerungsgeschäft, sondern meist sogenannte Einkünfte aus sonstigen Leistungen. Gewinne durch Liquidity Mining, die den Freibetrag übertreffen, werden mit Deinem persönlichen Einkommenssteuersatz besteuert.

Wann musst du auf Liquidity-Mining-Gewinne Steuern zahlen?

Es gibt verschiedene Arten von Liquidity Mining. Manche Liquidity Pools zahlen dir sofort den Gewinn auf deine Wallet aus, andere reinvestieren ihn wieder, damit du noch schneller Vermögen aufbaust und erst Steuern auf die Gewinne zahlen musst, wenn du wirklich aktiv eine Auszahlung auf deine Wallet vornimmst.

Steuerlich gesehen musst du Steuern auf die Erträge von Liquidity Mining zahlen, sobald du Gewinne erzielst und im Besitz der entsprechenden Kryptowährungen bist.


Wo liegen die Vorteile von Liquidity Mining?

  • Minimaler Zeitaufwand, sofortiges passives Einkommen.
  • Mit Stablecoins kannst du in jeder Marktlage Geld verdienen und ohne hohes Risiko sehr gute Renditen erzielen.
  • Du kannst einfach starten. Es lohnt sich bereits ab wenigen 100 Euro.
  • Du kannst auch ohne großes Risiko investieren und es sind sehr hohe Gewinne möglich.
  • Die Kryptowährung kann im Wert steigen, dazu erhältst du noch die Zinsen durch Liquidity Mining.
  • Du hast somit zwei Einkommensquellen: Dividende bzw. Zinsen durch Liquidity Mining und Wertsteigerung Deiner Kryptowährungen.

Wie findest Du die besten Liquidity Pools für Liquidity Mining?

Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Wie kannst du mit Liquidity Mining starten und wie findest Du heraus, wo Du für Deine Kryptowährungen die höchsten Zinsen bekommst?

1. Selbst recherchieren = zeitaufwändig

Du kannst einerseits sagen: Ich mache das selber, ich recherchiere unter den circa 1.700 verschiedenen dezentralen Kryptobörsen. Es gibt noch viel mehr, aber das sind in etwa die größten. Und dann kannst du eben selber schauen, bei welcher dieser 1.700 Kryptobörsen es aktuell die besten Zinsen für Deine Kryptowährungen gibt.

Aber bei realistischer Betrachtung wirst du das nicht machen, denn es würde dich über 100 Stunden Arbeitszeit pro Woche kosten.

Das Ganze ist leider nicht so praktikabel; keiner hat Zeit, 100 Stunden pro Woche zu recherchieren, wo es die besten Zinsen gibt und so weiter. Deswegen nutzen nur wenige Leute diese Methode.

2. Nutze mein Software-Tool = spare Zeit

Ich habe mir lange Gedanken über die Frage gemacht: Wie kann ich schnell und leicht immer die profitabelsten Liquidity Pools finden, ohne diese selbst suchen zu müssen?

Die Lösung: Mein eigenes Software-Tool, das über 1.700 Kryptobörsen automatisch durchsucht und immer anzeigt, wo du die höchsten Zinsen für deine Kryptowährungen bekommst.

Dieses Software-Tool heißt RenditeMonitor.

In meinem kostenfreien Online-Seminar zeige ich Dir im Detail wie Du mit dem RenditeMonitor und Liquidity Mining passiv Geld verdienst. Auch ohne hohen Zeitaufwand oder großes Risiko.

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Wie startest du am besten mit Liquidity Mining?

Wenn du neugierig bist und das Geschäftsmodell Liquidity Mining gerne ausprobieren möchtest, dann kann ich dir folgende Schritte empfehlen:

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2. Sichere dir meinen RenditeMonitor: Mein Online-Tool durchsucht automatisch mehr als 1.700 Kryptobörsen und zeigt dir an, wo du die besten Zinsen für Liquidity Mining und deine Kryptowährungen bekommst.

Wenn ich dir persönlich beim erfolgreichen Start mit Liquidity Mining helfen soll, kannst du dich auch hier für meine Krypto-Investor-Mastermind bewerben.

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