Wie lange reicht dein Geld?

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Was wäre, wenn du nicht mehr arbeiten müsstest? Trage dein Vermögen und deine Kosten ein. Dein übriges Geld bleibt angelegt und arbeitet weiter.

DEIN STARTPUNKT

Wie sieht es heute aus?

Nur frei verfügbares Anlagevermögen, ohne Notgroschen.
Was du zum Leben brauchst. Nach Steuern, in heutigen Euro.
Nominal, nach Anlagekosten.
Deine Ausgaben steigen im Modell um diesen Wert.

Deine Eingaben bleiben in deinem Browser.

Wenn du heute aufhörst zu arbeiten

Dein Geld reicht bis etwa

Alter 57und 9 Monate

Das sind 19 Jahre und 9 Monate ab deinem Ausstieg.

Vor Steuern · beide Ergebnisse

Wenn du dein Depot erst wachsen lässt

Du könntest aussteigen mit 43 Jahren

Ab 43 könnte dein Depot allein deine 6.000 € Monatskosten dauerhaft tragen, mit jährlichem Inflationsausgleich.

Bis dahin: Decke deine Lebenshaltungskosten aus Arbeit oder anderen Mitteln und lass deine 800.000 € angelegt. Keine weiteren Einzahlungen nötig.

So entwickelt sich dein Depot Bei sofortigem Ausstieg · in heutiger Kaufkraft
Depotwert ab Alter 38 bis zum Alter von 57 Jahren und 9 Monaten Start: 800.000 €. Erste nicht vollständig gedeckte Monatsausgabe mit 57 Jahren und 9 Monaten. Jahreswerte stehen unter der Grafik. 0400 Tsd.800 Tsd. 3844,651,257,8 Alter

Dein erster Monat nach dem Ausstieg

Deine Kosten
6.000 €
Benötigt aus deinem Depot
6.000 € netto

Alle Beträge in heutiger Kaufkraft.

Wie wurde das berechnet?

Deine Annahmen

Gerechnet mit konstant 10 % nominaler Rendite nach Anlagekosten, vor persönlicher Steuer, und 3 % Inflation. Monatskosten und Zusatzeinkommen bleiben in heutiger Kaufkraft konstant. Die Rente folgt ab ihrem Beginn der eingestellten Rentenanpassung.

Was jeden Monat passiert

Zuerst decken verfügbare Nettoeinnahmen einen Teil deiner Kosten. Für die verbleibende Lücke werden am Monatsanfang Anteile verkauft. Danach erhält das nicht entnommene Depot die Monatsrendite. Der Rest arbeitet also auch während der Entnahme weiter. Überschüssige Einnahmen werden nicht erneut angelegt; eine spätere Rente überbrückt keine frühere Finanzierungslücke.

Bei „Später aufhören“ sind deine Kosten bis zum Ausstieg durch Arbeit oder andere Mittel gedeckt. Sparraten fließen am Monatsende ins Depot. Einkommen und Rente werden nicht zusätzlich zur Sparrate angespart. Die Suche prüft ganze Ausstiegsalter bis höchstens 110 und das gewählte Planungsende.

Dein Ausstieg ohne weitere Einzahlungen

Ein eigener Vergleich ab heute: keine Entnahmen bis zum Ausstieg, keine neuen Einzahlungen. Danach trägt das Depot deine vollen Monatskosten. Eingestellte Sparraten, Zusatzeinkommen, Rente und das gewünschte Planungsalter zählen für diese zweite Zahl nicht. Das gewählte Steuerprofil gilt auch hier.

Depot beim Ausstieg mit 43: 1.111.392 € in heutiger Kaufkraft (1.288.408 € nominal). Deine 6.000 € Monatskosten entsprechen dann 6.956 € nominal.

Geprüft wird das erste ganze Lebensjahr bis 110, ab dem alle künftigen Monatsentnahmen rechnerisch finanziert sind. Dieser Vergleich hat kein festes Endalter. Die normale Reichweitenkurve endet dagegen spätestens bei 120. Ein positives Depot bei 120 bedeutet nicht, dass dein Geld unbegrenzt reicht.

Steuern und Bruttobeträge

Noch kein Steuerprofil gewählt: Beide Ergebnisse sind vor Steuern. Das Deutschland-Profil enthält Solidaritätszuschlag und Aktienfonds-Teilfreistellung, aber keine Kirchensteuer. Wohnsitz allein bestimmt keinen Steuersatz.

Der Altbestand wird als eine gemeinsame Kauftranche angenähert. Neue Sparraten erhalten eigene Kaufwerte; verkauft werden ältere Anteile zuerst (FIFO). Kaufwerte bleiben nominal. Die gezeigten Depotwerte sind vor einer bei vollständiger Veräußerung noch anfallenden Verkaufsteuer.

Nicht berücksichtigt: laufende Ausschüttungen, Vorabpauschalen und deren Anrechnung, Freibeträge, Verlustverrechnung, Kirchensteuer und mögliche Wegzugsbesteuerung. Bei Brutto-Einkommen oder Bruttorente wird deine geschätzte Gesamtbelastung abgezogen, kein persönlicher Einkommensteuertarif berechnet. Eine bereits netto eingetragene Einnahme wird nicht erneut besteuert.

Rechtsgrundlagen: § 32d EStG, § 20 InvStG, § 16 InvStG und § 19 InvStG.

Grenzen der Rechnung

Modellrechnung auf Basis deiner Eingaben, keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Börsenschwankungen und unerwartete Ausgaben sind nicht modelliert. Dauerhaft nur im konstanten Rechenmodell, keine Zusage lebenslanger Sicherheit oder eines unveränderten Restvermögens. Die erste nicht vollständig gedeckte Monatsausgabe beendet die normale Reichweitenrechnung.

Wenn die Rendite niedriger ausfällt: Bei 8 % statt 10 % entsteht die erste Lücke mit 53 Jahren und 8 Monaten.

Jahreswerte deiner Reichweitenkurve

  • Alter 38800.000 €800.000 € nominal
  • Alter 39779.745 €803.137 € nominal
  • Alter 40758.114 €804.283 € nominal
  • Alter 41735.012 €803.167 € nominal
  • Alter 42710.340 €799.494 € nominal
  • Alter 43683.992 €792.934 € nominal
  • Alter 44655.853 €783.123 € nominal
  • Alter 45625.802 €769.657 € nominal
  • Alter 46593.708 €752.092 € nominal
  • Alter 47559.433 €729.934 € nominal
  • Alter 48522.829 €702.639 € nominal
  • Alter 49483.738 €669.606 € nominal
  • Alter 50441.989 €630.171 € nominal
  • Alter 51397.403 €583.600 € nominal
  • Alter 52349.787 €529.085 € nominal
  • Alter 53298.936 €465.732 € nominal
  • Alter 54244.628 €392.556 € nominal
  • Alter 55186.629 €308.469 € nominal
  • Alter 56124.689 €212.274 € nominal
  • Alter 5758.539 €102.648 € nominal
  • Alter 57,750 €0 € nominal

Steuern auf dein Depot

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Wie lange reicht mein Geld, wenn ich heute aufhöre?

Der Die-with-Zero-Rechner beginnt mit einer einfachen Frage: Wie lange kannst du deinen Lebensstandard aus deinem vorhandenen Vermögen finanzieren? Du gibst dein heutiges Alter, dein investiertes Kapital und deine monatlichen Kosten ein. Dazu kommen Annahmen für Rendite und Inflation. Das Ergebnis ist kein neues Monatsbudget, das du erst interpretieren musst. Du siehst direkt, bis zu welchem Alter dein Geld unter diesen Annahmen reicht.

Dein Kapital darf dabei kleiner werden. Du musst also nicht ausschließlich von Zinsen oder Dividenden leben. Das übrige Depot bleibt investiert, während du jeden Monat einen Teil herausnimmst. Genau diese Verbindung aus weiterer Rendite und Kapitalverzehr bildet der Rechner ab. Er ist eine eigenständige Umsetzung und kein offizielles Werkzeug zum Buch von Bill Perkins.

Trage nur Vermögen ein, das du tatsächlich für diesen Zweck entnehmen möchtest. Eine selbst genutzte Immobilie, gebundene Beteiligungen oder ein unangetasteter Notgroschen sind nicht dasselbe wie frei verfügbares Geld im Depot. Wenn eine Reserve erhalten bleiben soll, ziehst du sie vorher vom eingegebenen Betrag ab. Das Modell kennt den Rest deines Vermögens nicht.

Beispiel: 38 Jahre, 800.000 € in ETFs, 6.000 € Monatskosten

Angenommen, du bist 38, hast 800.000 € investiert und brauchst 6.000 € im Monat. Würdest du keine Rendite erzielen und gäbe es weder Inflation noch Steuern, könntest du 133 volle Monate finanzieren. Das entspricht 11 Jahren und 1 Monat. Für den folgenden Monat bleibt noch ein Teilbetrag, aber nicht mehr die gesamte Ausgabe.

Für das vorausgefüllte Szenario rechne ich mit konstant 10 % nominaler Jahresrendite und 3 % Inflation. Damit reicht das Vermögen im Monatsmodell für 19 Jahre und 9 Monate. Die erste nicht vollständig finanzierte Monatsausgabe liegt dann bei 57 Jahren und 9 Monaten. Das Beispiel gilt ausdrücklich vor Steuern, ohne Rente und ohne weitere Einnahmen. Die 10 % sind eine veränderbare Rechenannahme, keine zugesagte ETF-Rendite. Sie werden auf das nach der jeweiligen Entnahme noch vorhandene Vermögen angewendet.

Diese Zahl ist eine Modellantwort, keine Vorhersage. Wenn du ein Steuerprofil ergänzt, ändern sich die benötigten Verkäufe. Wenn später eine Rente kommt, kann sie einen Teil der Kosten übernehmen. Wenn du weiterarbeitest und zusätzlich sparst, verschiebt sich dein Ausstieg und du startest mit einem anderen Depotwert. Die Einstellungen bauen deshalb Schritt für Schritt auf deiner ersten Antwort auf.

Dein Depot wachsen lassen und später ganz aussteigen

Direkt beim Ergebnis steht ein zweiter Vergleich: „Wenn du dein Depot erst wachsen lässt“. Dafür bleiben deine späteren Monatskosten unverändert im Eingabefeld. Bis zum Ausstieg gelten sie aber als anderweitig gedeckt, beispielsweise durch deine Arbeit. Du entnimmst in dieser Zeit nichts und zahlst auch nichts zusätzlich ein. Erst danach trägt dein Depot deine vollen Lebenshaltungskosten.

Im Beispiel ergibt das 43 Jahre als erstes ganzes Ausstiegsalter, vor Steuern. Mit 43 wären die heute vorhandenen 800.000 € bei den angenommenen 10 % Rendite auf etwa 1.288.408 € nominal gewachsen. Nach 3 % jährlicher Inflation entspricht das rund 1.111.392 € in heutiger Kaufkraft. Die heutigen 6.000 € Monatskosten entsprächen dann rund 6.956 € nominal. Der Rest bleibt nach jeder Monatsentnahme weiter investiert.

Dieser zweite Vergleich fragt nicht nur, ob dein Geld bis 95 oder 120 reicht. Er prüft, ob alle künftigen, inflationsangepassten Monatsentnahmen unter den konstanten Annahmen rechnerisch finanzierbar wären. Neue Einzahlungen, Rente und Zusatzeinkommen werden hier bewusst nicht hinzugerechnet. Dein gewähltes Steuerprofil und der Kaufwert werden dagegen berücksichtigt. „Dauerhaft im Modell“ ist keine Zusage lebenslanger Sicherheit: Tatsächliche Kursschwankungen können einen Ruhestandsplan verändern. Die FINRA erklärt dieses Anlagerisiko auch für langfristige Anlagen.

Warum dein Geld trotz Entnahmen weiterarbeitet

Der Rechner zahlt das Depot nicht am ersten Tag aus. Er arbeitet Monat für Monat. Zunächst schaut er, welche Einnahmen nach Steuern tatsächlich verfügbar sind. Anschließend berechnet er die Differenz zu deinen Monatskosten. Nur diese Lücke muss aus dem Depot kommen. Wenn Verkaufsteuer eingestellt ist, wird entsprechend mehr verkauft, damit nach der Steuer genug für die Ausgaben übrig bleibt.

Danach erhält das verbliebene Depot die angenommene Monatsrendite. Diese wird geometrisch aus der Jahresrendite abgeleitet. Bereits ausgegebenes Geld verdient nichts mehr. Ein kleiner werdendes Depot kann trotzdem weiterhin Erträge erzeugen. Kapitalverzehr bedeutet lediglich, dass deine Entnahmen die hinzukommenden Erträge übersteigen.

Die Kurve zeigt das Depot in heutiger Kaufkraft. Die Jahreswerte enthalten zusätzlich die nominalen Beträge. Ein gezeigter Depotwert ist noch nicht automatisch vollständig nach Steuern verfügbar: Auf enthaltene unversteuerte Gewinne könnte bei einer zusätzlichen vollständigen Veräußerung weitere Steuer anfallen.

Zusatzeinkommen und spätere Rente ergänzen

Zusatzeinkommen kann beispielsweise aus Teilzeitarbeit oder Vermietung stammen. Entscheidend ist der Betrag, der dir nach Kosten, Steuern und Abgaben tatsächlich zum Leben bleibt. Gib den Beginn und das Ende an. Das Startalter ist eingeschlossen; ab dem angegebenen Endalter fällt die Einnahme weg. Die Kosten, die vorher von diesem Einkommen gedeckt wurden, muss danach gegebenenfalls das Depot übernehmen.

Die Rente hat eine eigene Einstellung, weil sie häufig erst deutlich später beginnt. Gib den erwarteten Betrag beim Rentenbeginn in heutiger Kaufkraft an. Eine bereits laufende Rente beginnt im Modell heute, ohne rückwirkend eine fiktive Rentenerhöhung zu erhalten. Nach Beginn entwickelt sich die Rente mit der separat eingestellten nominalen Rentenanpassung. Ist diese geringer als die Inflation, nimmt ihre Kaufkraft ab.

Beide Beträge gelten standardmäßig als netto. Wenn du nur einen Bruttobetrag kennst, kannst du die entsprechende Option aktivieren und deine geschätzte Gesamtbelastung in Prozent eintragen. Der Rechner zieht diesen Anteil ab. Das ist kein persönlicher Einkommensteuertarif und keine Berechnung des steuerpflichtigen Rentenanteils. Eine bereits als netto eingetragene Einnahme wird nicht noch einmal versteuert.

Eine Rente mit 67 hilft nur dann für deine laufende Planung, wenn die Jahre davor finanziert sind. Ist dein Geld mit 55 aufgebraucht, bleibt eine Finanzierungslücke bis 67. Der Rechner beendet die Reichweitenrechnung beim ersten nicht vollständig gedeckten Monat. Er nimmt keinen Kredit auf zukünftige Rentenzahlungen an. Einnahmen oberhalb deiner Kosten werden nicht automatisch zusätzlich angelegt.

Verkaufsteuer: Kaufwert und Gewinn unterscheiden

Eine Depotentnahme besteht nicht ausschließlich aus Gewinn. Ein Teil ist dein ursprünglich investiertes Geld. Das vereinfachte Modell belastet nur positive nominale Verkaufsgewinne. Deshalb fragt es beim bereits investierten Depot nach dem ursprünglichen Kaufwert. Ein Depot im Wert von 800.000 €, für das du früher 400.000 € bezahlt hast, ist steuerlich nicht dasselbe wie eine heutige Neuanlage für 800.000 €.

Für das Deutschland-Beispiel mit einem begünstigten Aktienfonds werden Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und Aktienfonds-Teilfreistellung kombiniert. Grundlagen sind § 32d EStG, § 4 SolzG und § 20 InvStG. Das Profil enthält keine Kirchensteuer. Alternativ gibst du einen eigenen effektiven Satz auf Gewinne an oder wählst ausdrücklich keine Verkaufsteuer. Ein ausländischer Wohnsitz führt nicht automatisch zu einem bestimmten Steuersatz.

Der Altbestand wird zu einer gemeinsamen Tranche zusammengefasst. Für später eingezahlte Sparraten entstehen einzelne Kauftranchen. Beim Verkauf werden ältere Anteile zuerst verbraucht. Die tatsächliche Zusammensetzung eines bestehenden Depots mit vielen verschiedenen Anschaffungen wird dadurch nur angenähert. Kaufwerte bleiben nominal bestehen; Inflation erhöht sie im Modell nicht.

Die reale Fondsbesteuerung geht über diesen vereinfachten Verkauf hinaus. § 16 InvStG erfasst auch Ausschüttungen und Vorabpauschalen; § 19 InvStG regelt unter anderem die Berücksichtigung angesetzter Vorabpauschalen beim Veräußerungsgewinn. Diese Vorgänge, Freibeträge, Verlustverrechnung und mögliche Wegzugsbesteuerung sind nicht modelliert. Die Vorschau ist deshalb keine vollständige individuelle Steuerprognose.

Später aufhören und den frühesten Ausstieg finden

Wenn du nicht heute aussteigen möchtest, aktiviere „Später aufhören“. Bis zum ausgewählten Alter bleibt dein heutiges Depot angelegt. Eine zusätzliche Sparrate wird am Monatsende investiert. Du kannst auch 0 € eintragen. Für diese Aufbauphase gilt dieselbe Renditeannahme wie für die Entnahmephase. Das hält die erste Planung übersichtlich.

Während des Aufbaus gelten deine Lebenshaltungskosten als durch Arbeit gedeckt. Der Rechner entnimmt dann nichts aus dem Depot. Zusatzeinkommen oder Rente werden nicht noch einmal zusätzlich zur Sparrate eingezahlt. Die Sparrate soll bereits ausdrücken, was du insgesamt monatlich investieren kannst. Ab dem Ausstieg endet sie; dann beginnt die Finanzierung deiner Lebenshaltungskosten aus den verfügbaren Einnahmen und dem Depot.

Mit „Frühesten Ausstieg finden“ gibst du außerdem an, bis zu welchem Alter dein Geld reichen soll. Der Rechner prüft jedes ganze Ausstiegsalter ab heute, höchstens bis 110. Er übernimmt das erste Alter, bei dem unter deinen Annahmen bis zum gewünschten Planungsende keine frühere Lücke auftritt. Das Ergebnis gilt für diese Eingaben und ganze Lebensjahre, nicht als verbindliche Empfehlung zum Kündigen.

Inflation, Schwankungen und die Grenze des Ergebnisses

Monatskosten, Sparrate und zusätzliches Einkommen stehen in heutigen Euro. Die nominalen Beträge steigen im Modell mit der Inflation. So bedeutet ein Budget von 6.000 € in zwanzig Jahren denselben angenommenen Lebensstandard wie heute, aber nicht dieselbe Zahl auf der monatlichen Überweisung. Beim späteren Ausstieg zeigt die Ausgabe deshalb auch die nominalen Monatskosten und den nominalen Depotwert.

Konstante Rendite ist eine Vereinfachung. In der Realität wechseln sich gute und schlechte Börsenjahre ab. Besonders Verluste zu Beginn einer Entnahmephase können den Verlauf verändern, selbst wenn ein langfristiger Durchschnitt ähnlich aussieht. Der zusätzliche Vergleich mit weniger Rendite macht die Abhängigkeit sichtbar, ist aber keine Wahrscheinlichkeitsrechnung und kein vollständiger Stresstest.

Die normale Reichweitenrechnung mit Kurve endet spätestens bei Alter 120. Tritt bis dahin keine Lücke auf, steht dort „mindestens bis Alter 120“. Daraus folgt keine unbegrenzte Reichweite. Der separate Vergleich für den späteren Ausstieg ohne neue Einzahlungen prüft dagegen die dauerhafte Deckung im konstanten Modell. Auch diese Modellantwort bietet keine Sicherheit für einen persönlichen Ruhestandsplan. Unerwartete Ausgaben, Pflegekosten und weitere Verpflichtungen brauchen eine eigene Betrachtung. Nutze das Ergebnis, um deine wichtigsten Annahmen zu verstehen und verschiedene Szenarien durchzuspielen.

Häufige Fragen

Was ist der Inhalt von „Die with Zero“?
Bill Perkins beschreibt, wie Geld und Zeit bewusster für das eigene Leben eingesetzt werden können, statt möglichst viel Vermögen am Lebensende zu hinterlassen. Dieser Rechner greift die Idee des Kapitalverzehrs auf: Das Vermögen darf während der Entnahme kleiner werden. Er ist eine eigenständige Umsetzung, kein offizielles Werkzeug des Autors und keine Empfehlung, ohne Sicherheitsreserve zu planen.
Wie lange kann man mit 800000 Euro leben?
Bei 6.000 € Monatskosten reichen 800.000 € ohne Rendite, Inflation und Steuern für 133 volle Monate, also 11 Jahre und 1 Monat. Danach ist noch ein Teil der nächsten Monatsausgabe gedeckt. Im gewählten Szenario mit konstant 10 % nominaler Rendite und 3 % Inflation sind im Monatsmodell 19 Jahre und 9 Monate vollständig finanziert, vor Steuern. Wer mit 38 beginnt, hat dann mit 57 Jahren und 9 Monaten die erste Finanzierungslücke. Die Rendite ist eine veränderbare Annahme, keine Zusage. Rente, zusätzliche Einnahmen und Steuern verändern das Ergebnis.
Wie lange kann man von 750.000 Euro leben?
Ohne Rendite, Inflation und Steuern reichen 750.000 € bei 2.500 € monatlicher Entnahme genau 25 Jahre. Bleibt der Rest investiert, kommt laufend Rendite hinzu. Inflation erhöht dagegen die nominalen Ausgaben. Trage deine eigenen Monatskosten ein und ergänze anschließend Rente, Zusatzeinkommen und dein Steuerprofil.
Wie lange reichen 500.000 € zum Leben?
Bei 2.000 € Monatskosten, ohne Rente, Rendite, Inflation und Steuern, reichen 500.000 € für 250 Monate. Das sind 20 Jahre und 10 Monate. Das Ergebnis gilt für entnehmbares Anlagevermögen. Eine selbst genutzte Immobilie gehört nicht automatisch dazu. Der Rechner zeigt dir das Alter, ab dem erstmals eine Monatsausgabe nicht mehr vollständig gedeckt ist.
Wie viel Vermögen sollte man mit 60 Jahren haben, um einen Lebensstandard zu halten?
Eine allgemeingültige Summe gibt es nicht. Wichtig sind dein Lebensstandard, zusätzliche Einnahmen, die spätere Rente und der Zeitraum, den das Depot tragen muss. Aktiviere „Später aufhören“, trage 60 als Ausstiegsalter und deine Sparrate ein. Die Kurve zeigt das dann verfügbare Depot und seine Reichweite. Mit „Frühesten Ausstieg finden“ kannst du alternativ prüfen, ab welchem ganzen Lebensjahr das Geld unter deinen Annahmen bis zum gewünschten Planungsalter reicht.
Wird das übrige Geld während der Entnahme weiter investiert?
Ja. Am Monatsanfang wird die Lücke zwischen deinen Kosten und den verfügbaren Nettoeinnahmen ermittelt. Der Rechner verkauft genug Anteile, um diese Lücke nach der modellierten Verkaufsteuer zu finanzieren. Das übrige Depot erhält danach die Monatsrendite. Bereits ausgegebenes Geld wird nicht weiter verzinst. Eine spätere Rente kann eine davor entstandene Finanzierungslücke nicht nachträglich schließen.
Muss am Ende wirklich null Euro übrig bleiben?
Nein. Der Rechner findet die erste Finanzierungslücke; er fordert nicht, dass du dein gesamtes tatsächliches Vermögen verbrauchst. Ein Notgroschen oder eine gewünschte unangetastete Reserve gehört nicht in das entnehmbare Anlagevermögen. Bei ausreichenden Einnahmen kann das Depot im gesamten Rechenhorizont bis Alter 120 positiv bleiben. Das ist keine Garantie für eine unbegrenzte Reichweite.

Modellrechnung auf Basis deiner Eingaben, keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung und keine Zusage einer Wertentwicklung. Ob etwas in deiner Situation passt, klärst du mit einem Steuerberater. Ausführlicher Hinweis.