Passives-Einkommen-Rechner

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Wie viele freie Tage finanziert dein ETF?

Gib zwei Zahlen ein. Sieh, wie viel Freiheit schon in deinem Depot steckt.

Wir rechnen mit 4 % pro Jahr nach Steuern und Inflation. Eine vereinfachte Annahme.

So viel Leben finanziert dein ETF

9,33von 30 Tagen

jeden Monat frei.

Das sind 112 freie Tage pro Jahr.

20,67 Tage pro Monat sind noch offen.

Das sind 248 Tage pro Jahr, die du noch anderweitig finanzieren musst.

Dein Weg zum Privatier31,11 %
Dein ETF-Vermögen
560.000 €
Für 30 freie Tage nötig
1.800.000 €

Bis dahin fehlen dir noch

1.240.000 €

zusätzliches ETF-Vermögen

So setzt sich dein Ergebnis zusammen
Deine Kosten pro Tag
200 €
ETF-Ertrag pro Jahr im Modell
22.400 €
Davon pro Monat verfügbar
1.866,67 €
Monatlich noch ungedeckt
4.133,33 €

60.000 € ETF-Vermögen finanzieren bei deinen Kosten einen freien Tag jeden Monat.

30 Tage pro Monat, 360 Tage pro Jahr. „Frei“ bedeutet: Deine Lebenskosten sind rechnerisch gedeckt. Keine garantierte Rendite oder lebenslange Absicherung.

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Dein ETF-Vermögen in freie Tage umrechnen

Mit diesem Passives-Einkommen-Rechner übersetze ich dein investiertes Geld in Lebenszeit. Du gibst den heutigen Wert deiner ETFs und deine monatlichen Lebenskosten ein. Das Ergebnis zeigt, wie viele Tage deines Lebens rechnerisch bereits aus deinem Depot finanziert sind, jeden Monat und jedes Jahr.

Dazu kommen zwei weitere Zahlen: die Tage, deren Kosten du noch anderweitig decken musst, und das zusätzlich benötigte Kapital. Damit siehst du sowohl deinen heutigen Stand als auch die Lücke bis zur vollständigen Deckung deiner Ausgaben. Du brauchst dafür weder dein Alter noch eine Sparrate einzutragen. Der Rechner betrachtet ausschließlich dein vorhandenes Kapital und deinen heutigen Bedarf.

Ein freier Tag bedeutet hier, dass die Kosten eines durchschnittlichen Lebenstages durch den angenommenen ETF-Ertrag gedeckt sind. Das ist keine Aussage über Urlaubstage oder die Arbeitszeit in deinem Vertrag. Auch Wochenenden kosten Geld. Deshalb rechne ich mit allen Tagen eines vereinfachten Monats und nicht nur mit Arbeitstagen.

So berechne ich dein passives Einkommen

Die Rechnung beginnt mit einer festen Annahme: Dein ETF-Vermögen liefert 4 % pro Jahr, die nach Steuern und Inflation zum Leben verfügbar wären. Ich multipliziere dein Kapital deshalb mit 0,04. Anschließend teile ich den Jahresbetrag durch zwölf, um den durchschnittlichen Monatsbetrag zu erhalten.

Die 4 % sind eine vereinfachte Modellannahme. Der Rechner ermittelt weder deine persönliche Steuer noch die künftige Inflation. Beide sind in der angenommenen verfügbaren Rendite bereits pauschal enthalten. Es wäre deshalb falsch, das Ergebnis anschließend noch einmal pauschal um dieselben Abzüge zu kürzen. Deine tatsächlichen Erträge und Abzüge können erheblich anders ausfallen.

Der angenommene Ertrag ist außerdem keine zugesagte ETF-Ausschüttung. Geld zum Leben kann aus Ausschüttungen oder aus Verkäufen stammen. Dieser Rechner legt keinen Auszahlungsplan fest und simuliert keine schwankenden Börsenkurse. Er macht eine einfache Beziehung sichtbar: mehr investiertes Kapital bei gleichen Kosten bedeutet mehr rechnerisch finanzierte Lebenszeit.

Beispiel: 560.000 € investiert und 6.000 € Monatskosten

Bei 560.000 € ETF-Vermögen ergeben die angenommenen 4 % einen Jahresbetrag von 22.400 €. Auf zwölf Monate verteilt sind das rund 1.866,67 € pro Monat. Bei monatlichen Lebenskosten von 6.000 € kostet ein Lebenstag im vereinfachten 30-Tage-Monat genau 200 €.

Jetzt teile ich den verfügbaren Monatsbetrag durch diese Tageskosten. Daraus werden 9,33 freie Tage pro Monat. Über zwölf Monate sind es 112 freie Tage pro Jahr. Der Rechner verwendet intern die ungerundeten Werte. Deshalb entsteht die Jahreszahl aus der vollständigen Rechnung und nicht aus der gerundeten Monatsanzeige.

Die übrigen 20,67 Tage pro Monat sind noch nicht aus dem Depot finanziert. Das entspricht 248 Tagen pro Jahr. In Geld bleibt eine monatliche Lücke von rund 4.133,33 €. Diesen Betrag müsstest du in diesem Modell aus Arbeit oder anderen Einnahmen decken. Deine tatsächlichen zusätzlichen Einkünfte werden hier nicht abgefragt.

Warum 30.000 € einen freien Tag im Monat finanzieren können

Bei 3.000 € Lebenskosten im Monat kostet dein durchschnittlicher Tag 100 €. Ein ETF-Vermögen von 30.000 € ergibt bei 4 % angenommener Jahresrendite 1.200 € im Jahr. Das sind 100 € im Monat und damit genau die Kosten eines Tages.

Die Aussage lautet also: 30.000 € finanzieren einen freien Tag jeden Monat, wenn du 100 € pro Tag brauchst. Über ein Jahr sind das zwölf freie Tage. Es geht um wiederkehrend finanzierte Tage, solange die Modellannahmen gelten, nicht um einen einzelnen freien Tag insgesamt.

Bei 6.000 € Monatskosten kostet der Tag dagegen 200 €. Für einen freien Tag pro Monat wären dann 60.000 € nötig. Der Preis eines freien Tages hängt von deinem Lebensstandard ab. Eine feste Summe wie 30.000 € gilt deshalb nur zusammen mit den dazugehörigen Ausgaben.

Wie viel Kapital dir zum Privatier noch fehlt

Für die vollständige Deckung deiner Ausgaben rechne ich deine Monatskosten auf ein Jahr hoch und teile sie durch 0,04. Das entspricht deinen monatlichen Lebenskosten mal 300. Bei 6.000 € monatlichem Bedarf ergibt sich ein Zielkapital von 1.800.000 €.

Von diesem Ziel ziehe ich dein vorhandenes ETF-Vermögen ab. Bei 560.000 € fehlen damit 1.240.000 € zusätzliches Kapital. Diese Lücke ist eine Vermögenssumme. Sie ist weder eine monatliche Sparrate noch eine Vorhersage darüber, wann du das Ziel erreichst.

Liegt dein Kapital bereits auf oder über dem Ziel, zeigt der Rechner 30 von 30 freien Tagen und keine negative Lücke. Ein möglicher Kapitalüberschuss wird separat genannt. Ein Monat bekommt durch mehr Geld keine zusätzlichen Kalendertage. Für eine Rechnung mit Alter, Rente und Sparrate nutze meinen Privatier-Rechner.

Welche Beträge in die beiden Felder gehören

Beim ETF-Vermögen zählt der aktuelle Depotwert. Deine früheren Einzahlungen können davon abweichen. Trage keinen zukünftigen Sparbetrag und kein erhofftes Erbe ein. Ein Notgroschen, den du unangetastet lassen möchtest, gehört nicht in das Kapital, das deinen Lebensunterhalt finanzieren soll. Auch eine selbst genutzte Immobilie erzeugt nicht automatisch den hier angenommenen ETF-Ertrag.

Bei den Lebenskosten zählt dein vollständiges Monatsbudget. Dazu gehören Wohnen, Essen, Versicherungen, Mobilität und deine üblichen Freizeitkosten. Größere jährliche Ausgaben verteilst du auf zwölf Monate. Wer beispielsweise jährlich 2.400 € für Reisen einplant, berücksichtigt dafür zusätzlich 200 € pro Monat.

Verwende für beide Felder heutige Euro-Beträge. Das Ergebnis wird ebenfalls in heutiger Kaufkraft gedacht. Eine Veränderung deiner Kosten wirkt direkt auf deine freien Tage. Schon bei unverändertem Depot kann ein niedrigeres Monatsbudget den finanzierten Anteil erhöhen. Der Rechner zeigt diese Beziehung sofort, ohne eine persönliche Ausgabenentscheidung für dich zu treffen.

Die Grenzen der vereinfachten Rechnung

Ich verwende 30 Tage pro Monat und damit 360 Tage pro Modelljahr. So passen Monats- und Jahresansicht genau zusammen. Die Jahreszahl beschreibt keine Zählung echter Kalendertage mit 365 oder 366 Tagen. Ein teilweise finanzierter Tag wird anteilig dargestellt, beispielsweise als Drittel eines Tages.

Eine konstante verfügbare Rendite von 4 % ist keine lebenslange Absicherung. Sie darf auch nicht mit einer garantiert sicheren Entnahme verwechselt werden. Die Untersuchung von Morningstar zu Entnahmen im Ruhestand arbeitet beispielsweise mit definierten Zeiträumen, Portfoliomischungen und Erfolgswahrscheinlichkeiten. Eine solche Prüfung enthält dieser einfache Rechner nicht.

Für die Einordnung findest du mehr in meinem Artikel zur Vier-Prozent-Regel. Wenn du auch dein Kapital verbrauchen möchtest, passt der Entnahmeplan-Rechner. Für deinen weiteren Vermögensaufbau gibt es den ETF-Sparplanrechner. Hier steht zunächst eine einzige Frage im Mittelpunkt: Wie viel deines heutigen Lebens finanziert dein vorhandenes Depot unter der festen Annahme bereits?

Häufige Fragen

Wie viel Geld braucht man für passives Einkommen?
Das hängt vom gewünschten Betrag ab. Mit der festen Modellannahme von 4 % pro Jahr nach Steuern und Inflation entsprechen 30.000 € investiertes Kapital rechnerisch 100 € im Monat. Für 1.000 € monatlich wären 300.000 € nötig. Kleine Beträge finanzieren bereits einen Teil deiner Lebenskosten. Die Rechnung verspricht keine tatsächlichen Erträge.
Wie viel Geld braucht man, um nicht mehr arbeiten zu müssen?
In diesem vereinfachten Modell brauchst du deine monatlichen Lebenskosten mal 300. Bei 3.000 € im Monat sind das 900.000 €, bei 6.000 € sind es 1.800.000 €. Dein bereits investiertes ETF-Vermögen wird davon abgezogen. Die verbleibende Summe ist deine Kapital-Lücke. Ob ein persönlicher Plan lebenslang trägt, lässt sich aus zwei Eingaben und einer festen Rendite nicht sicher ableiten.
Wie kann ich 2000 € passives Einkommen erhalten?
Bei der angenommenen Rendite von 4 % nach Steuern und Inflation ergeben 600.000 € ETF-Vermögen rechnerisch 24.000 € pro Jahr beziehungsweise 2.000 € pro Monat. Bei 3.000 € monatlichen Lebenskosten entspricht das 20 von 30 finanzierten Tagen. Es ist eine Modellrechnung, keine garantierte Ausschüttung oder Empfehlung für einen bestimmten ETF.
Wie kann ich 500 € am Tag verdienen?
Wenn du 500 € pro Tag aus deinem Vermögen finanzieren möchtest, entspricht das hier bei 30 Tagen einem Monatsbudget von 15.000 €. Mit 4 % angenommener jährlicher Rendite nach Steuern und Inflation ergibt sich ein Zielkapital von 4.500.000 €. Damit beschreibt der Rechner den Kapitalbedarf für diese Ausgaben. Er ist keine Anleitung für einen schnellen Verdienst und verspricht keine täglichen Erträge.
Was ist das beste passive Einkommen?
Eine allgemein beste Einkommensquelle gibt es nicht. Dieser Rechner betrachtet ausschließlich ein bereits vorhandenes ETF-Vermögen mit einer festen Rechenannahme. Er vergleicht keine Produkte und bewertet keine Anlagestrategien. Er zeigt, welchen Anteil deiner heutigen Lebenskosten das angegebene Kapital rechnerisch finanzieren würde.

Modellrechnung auf Basis deiner Eingaben, keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung und keine Zusage einer Wertentwicklung. Ob etwas in deiner Situation passt, klärst du mit einem Steuerberater. Ausführlicher Hinweis.