Wann bin ich Millionär? Der Rechner für dein Zieldatum

Zuletzt geprüft am 9. August 2026

Jahre bis zum Ziel 33,5 Jahre
Eingezahlt
226.000,00 €
Dazugekommen
779.745,20 €
Ziel erreicht im Jahr
2059

Brutto gerechnet, ohne Steuern und ohne Kosten. Auf Kapitalerträge fallen in Deutschland 26,375 % Abgeltungsteuer an, bei ETFs zusätzlich die jährliche Vorabpauschale. Die Suche endet nach 80 Jahren. Wird der Zielbetrag bis dahin nicht erreicht, stehen in allen Zeilen Nullen.

0250 Tsd.500 Tsd.750 Tsd.1 Mio. Start17. Jahr34. Jahr 1.005.745 €
Die graue Fläche ist dein eingezahltes Geld. Die farbige Fläche darüber ist der Zuwachs.

Alle Werte sind Modellrechnungen ohne Gewähr. Rundungsdifferenzen sind möglich.

Beispiel: 25.000 € Startkapital, 7 % Rendite, Ziel 1.000.000 €

Sparrate im Monat Jahre bis zum ZielZiel erreicht im JahrBis dahin eingezahltDavon aus Rendite
250,00 € 40,2 Jahre2066145.500,00 €858.500,70 €
500,00 € 33,5 Jahre2059226.000,00 €779.745,20 €
1.000,00 € 26,1 Jahre2052338.000,00 €664.047,18 €
1.500,00 € 21,8 Jahre2047418.000,00 €588.397,18 €
2.000,00 € 18,8 Jahre2044477.000,00 €523.580,42 €

Was dieser Rechner macht

Der Rechner dreht die übliche Frage um. Der Zinseszinsrechner sagt dir, was aus deiner Sparrate in 20 Jahren wird. Hier gibst du stattdessen den Zielbetrag vor und bekommst den Zeitpunkt. Voreingestellt ist die erste Million, du kannst aber jede andere Summe eintragen. Wenn dein Zieljahr bereits feststeht, berechnet der Sparrate-zur-Million-Rechner den umgekehrten Weg.

Du bekommst vier Zahlen: die Jahre bis zum Ziel, das Kalenderjahr der Zielerreichung, deine Einzahlungen bis dahin und den Anteil, der aus der Rendite stammt.

So rechne ich das aus

Ich gehe Monat für Monat vor und prüfe nach jedem Monat, ob der Zielbetrag erreicht ist. Als Beispiel nehme ich die Voreinstellung: 25.000 € Startkapital, 500 € Sparrate im Monat, 7 % Rendite pro Jahr, Ziel 1.000.000 €.

Schritt 1: Jahresrendite auf den Monat umrechnen. Die Monatsrendite ist nicht einfach 7 geteilt durch 12. Zwölf Monate mit je 0,5833 % ergeben durch den Zinseszins 7,23 % im Jahr und damit mehr als die eingegebenen 7 %. Ich rechne deshalb geometrisch um. Aus 7 % pro Jahr werden 0,5654 % pro Monat. Zwölf solche Monate ergeben exakt 7 %.

Schritt 2: Den ersten Monat rechnen. Die 25.000 € wachsen um 0,5654 %. Das sind 141,35 € Ertrag. Am Monatsende kommen 500 € Sparrate dazu. Du stehst bei 25.641,35 €.

Schritt 3: Wiederholen. Im zweiten Monat werden die 25.641,35 € verzinst, nicht mehr die ursprünglichen 25.000 €. Der Ertrag steigt auf 144,98 €, das Kapital auf 26.286,33 €. Genau dieser Effekt macht die Rechnung später schnell.

Schritt 4: Stoppen, sobald das Ziel fällt. Im 402. Monat überschreitet das Depot zum ersten Mal die Million. Das sind 33,5 Jahre. Bei einem Start im Januar 2026 fällt dieser Monat in das Jahr 2059.

Schritt 5: Aufteilen. Eingezahlt hast du bis dahin 226.000 €, nämlich 25.000 € Startkapital plus 402 mal 500 €. Im Depot liegen 1.005.745,20 €. Die Differenz von 779.745,20 € stammt aus der Rendite. Von jedem Euro am Ziel hast du also gut 22 Cent selbst eingezahlt.

Die Million kommt am Schluss, nicht am Anfang

Mit denselben Eingaben sehen die Zwischenziele so aus:

Zielbetrag Jahre bis dahin Zieljahr
100.000 € 7,6 Jahre 2033
250.000 € 16,2 Jahre 2042
500.000 € 24,3 Jahre 2050
750.000 € 29,6 Jahre 2055
1.000.000 € 33,5 Jahre 2059

Die ersten 100.000 € dauern 7,6 Jahre. Die letzten 250.000 € dauern 3,9 Jahre. Nach 20 Jahren, also nach knapp 60 % der Strecke, liegen erst 350.510,30 € im Depot. Das ist gut ein Drittel des Ziels.

Nach zehn Jahren liegen sogar erst 134.704,65 € im Depot, also gut 13 % des Ziels. Wer an dieser Stelle enttäuscht aufhört, wirft den wertvollsten Teil der Strecke weg. Der letzte Abschnitt trägt am meisten, weil dort das größte Kapital arbeitet.

Was dabei oft übersehen wird

Die Steuer verschiebt den Termin um Jahre. Auf Kapitalerträge fallen 25 % Abgeltungsteuer an (§ 32d EStG) plus 5,5 % Solidaritätszuschlag darauf (§ 4 SolzG), zusammen 26,375 %. Bei Aktienfonds bleiben 30 % der Erträge steuerfrei (§ 20 InvStG), womit der Satz auf 18,46 % sinkt. Würde jeder Ertrag sofort versteuert, blieben von 7 % Rendite noch 5,71 %. Damit dauert der Weg 38,3 Jahre statt 33,5. Das ist die pessimistische Rechnung. Bei einem thesaurierenden ETF, also einem Fonds, der seine Erträge nicht ausschüttet, sondern sofort wieder anlegt, wird jährlich nur die Vorabpauschale fällig. Der Rest wird erst beim Verkauf besteuert. Was das genau bedeutet, zeigt der Vorabpauschale-Rechner, die Steuer auf den Verkauf rechnet der Abgeltungssteuer-Rechner. Steuerfrei bleiben pro Jahr 1.000 € Kapitalerträge über den Sparerpauschbetrag, bei zusammen veranlagten Ehepaaren 2.000 € (§ 20 Abs. 9 EStG).

Die Inflation nimmt dem Ziel fast die Hälfte. Eine Million im Jahr 2059 ist nicht eine Million von heute. Bei 2 % Teuerung pro Jahr entspricht sie einer heutigen Kaufkraft von rund 515.000 €. Wenn du in heutiger Kaufkraft rechnen willst, zieh die erwartete Inflation von der Rendite ab. Aus 7 % Rendite und 2 % Inflation werden 4,9 %. Mit diesem Wert dauert der Weg zur Million 42,2 Jahre statt 33,5.

Die Rendite ist die Annahme mit der größten Wirkung und der geringsten Kontrolle. Bei 5 % dauert es im Beispiel 41,6 Jahre, bei 9 % nur 28,3 Jahre. Zwischen den beiden Werten liegen 13,3 Jahre. Genau diese Annahme kannst du nicht steuern. Deine Sparrate schon.

Früh eingezahltes Geld wiegt schwerer als spät eingezahltes. 25.000 € mehr Startkapital verkürzen den Weg von 33,5 auf 30,5 Jahre, also um genau drei Jahre. 50 € mehr Sparrate im Monat verkürzen ihn um ein Jahr, und über die 32,5 Jahre bis dahin zahlst du dafür 19.500 € ein. Ähnliche Beträge, sehr unterschiedliche Wirkung. Der Grund ist die Laufzeit: Das Startkapital arbeitet vom ersten Monat an mit, die letzte Sparrate nur noch einen Monat.

Der Rechner unterstellt einen Sparplan ohne Störung. Er nimmt an, dass du jeden Monat einzahlst, nie etwas entnimmst und die Rendite jedes Jahr gleich ausfällt. Die Realität kennt Jobwechsel, Autoreparaturen und Börsenjahre mit 30 % Minus. Kosten fehlen ebenfalls. Wie stark laufende Gebühren wirken, siehst du im ETF-Sparplanrechner.

Wie du den Rechner sinnvoll benutzt

Rechne nicht eine Variante, sondern drei: eine vorsichtige mit 5 %, eine mittlere mit 7 % und eine optimistische mit 9 %. Die Spanne der Ergebnisse ist ehrlicher als eine einzelne Jahreszahl.

Danach dreh die Frage um. Setz eine Jahreszahl fest, die zu deinem Leben passt, und erhöhe die Sparrate, bis sie erreicht wird. Ohne Startkapital und mit 7 % Rendite sieht das so aus:

Zeit bis zur Million Nötige Sparrate im Monat
40 Jahre 405 €
35 Jahre 585 €
30 Jahre 856 €
25 Jahre 1.278 €
20 Jahre 1.971 €

Jedes Jahrzehnt weniger Zeit kostet gut die doppelte Rate. Das ist der Preis für verlorene Jahre, und er lässt sich später nicht mehr aufholen.

Setz dir außerdem Zwischenziele. Trag 100.000 € als Zielbetrag ein statt einer Million. Diese Marke fällt im Beispiel nach 7,6 Jahren und ist überprüfbar. Eine Zahl, die 33 Jahre entfernt liegt, motiviert kaum jemanden. Wenn du wissen willst, was die Million im Ruhestand pro Monat hergibt, rechne mit dem Entnahmeplan-Rechner weiter. Wie viel davon bei einem ETF-Verkauf nach Steuer verfügbar ist, zeigt der Leitfaden ETF-Auszahlung und Steuern.

Wenn das Ziel nicht erreichbar ist

Die Suche läuft höchstens 80 Jahre weit. Wird der Zielbetrag bis dahin nicht erreicht, stehen in allen vier Ergebniszeilen Nullen. Das passiert zum Beispiel bei einer Sparrate von 0 € und 0 % Rendite oder bei einer dauerhaft negativen Rendite. Die Nullen sind kein Rechenfehler. Sie bedeuten, dass es mit diesen Eingaben keinen Zeitpunkt gibt, an dem das Ziel fällt. Dann ist die nächste Frage nicht das Zieldatum, sondern die Sparrate.

Häufige Fragen

Wie lange dauert es bis zur ersten Million?
Mit 500 € im Monat und 7 % Rendite dauert es ohne Startkapital 37,2 Jahre, mit 25.000 € auf dem Konto 33,5 Jahre. Wer 1.000 € im Monat einzahlt, ist nach 26,1 Jahren am Ziel. Die Sparrate zu verdoppeln spart also rund sieben Jahre und nicht die Hälfte der Zeit. Alle Werte sind brutto gerechnet, ohne Steuern und ohne Kosten.
Ich kann nur 100 € im Monat sparen, wird daraus jemals eine Million?
Ohne Startkapital und bei 7 % Rendite dauert das 59,9 Jahre. Das ist länger als jedes Arbeitsleben. Nach 40 Jahren stehen 247.154,20 € im Depot, davon hast du 48.000 € selbst eingezahlt. Trag deshalb einen Zielbetrag ein, den deine Zeit hergibt, und erhöhe die Rate, sobald dein Einkommen steigt.
Ich bin 40 und will mit 67 eine Million haben, wie viel muss ich jeden Monat sparen?
Dir bleiben 27 Jahre. Ohne Startkapital und bei 7 % Rendite sind das 1.085 € im Monat. Liegen schon 100.000 € im Depot, sinkt die nötige Rate auf 411 €. Wer mit 30 anfängt und 37 Jahre Zeit hat, kommt mit 504 € aus.
Ab wann gilt man als Millionär?
Gemeint ist in der Regel das Nettovermögen, also alles, was dir gehört, abzüglich deiner Schulden. Wer nach diesem Abzug über einer Million Euro liegt, gilt als Vermögensmillionär. Davon zu unterscheiden ist der Einkommensmillionär, bei dem die Einkünfte eines einzelnen Jahres über einer Million liegen. Der Rechner oben zielt auf dein Depot, nicht auf dein gesamtes Nettovermögen.
Ich bin 50 und habe bisher nichts angelegt, ist die Million bis zur Rente noch drin?
Bis 67 bleiben dir 17 Jahre. Für die Million müsstest du in dieser Zeit bei 7 % Rendite 2.620 € im Monat einzahlen. Mit 500 € im Monat kommst du auf 190.905,53 €, mit 1.000 € auf 381.811,05 €. Beide Summen helfen im Ruhestand, für die Million reichen sie ohne größeres Startkapital nicht.
Bleibt von der Million nach Steuern noch eine Million?
Nein. Im Standardbeispiel liegen am Ziel 1.005.745,20 € im Depot, davon sind 779.745,20 € Gewinn. Verkaufst du alles auf einmal, gehen bei einem Aktienfonds nach der Teilfreistellung 18,46 % des Gewinns an das Finanzamt, netto bleiben rund 862.000 €. Bis nach Steuern eine volle Million übrig bleibt, läuft der Sparplan 35,7 Jahre statt 33,5.
Reicht eine Million Euro für den Ruhestand?
Das entscheidet die Entnahme. Wer 3.000 € im Monat entnimmt, kommt bei 5 % Rendite auf das Restkapital und 2 % Inflation 57,6 Jahre weit. Bei 4.000 € im Monat sind es noch 32,4 Jahre. 1.000 € mehr kosten also gut 25 Jahre Reichweite, nachrechnen kannst du das im Entnahmeplan-Rechner.

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Modellrechnung auf Basis deiner Eingaben, keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung und keine Zusage einer Wertentwicklung. Ob etwas in deiner Situation passt, klärst du mit einem Steuerberater. Ausführlicher Hinweis.